Ausstellung vom 21. Februar bis 12. April 2016

Das Konzept "manuell, nichts als Handlungen" zielt auf das menschliche Bedürfnis, Dinge im wahrsten Sinne des Wortes begreifen zu wollen. Gezeigt werden, teilweise von Hand überzeichnete Fotoarbeiten.

Momentaufnahmen aus den Medien, in denen Hände die Hauptrolle spielen - Handlungen und Gesten - stehen im Zentrum der Betrachtung.

Deren Titel "I, Drama - nichts als Handlungen/ 1994 - 2012 und "II - nur spielen", partipizieren an der Theatersprache. Die Hand ist eine "Greiferin", deren Bewegungen auf Impulse des Gehirns erfolgen. Die Ausschnitte aus der Realität entfalten und archivieren zugleich ein universales Spektrum menschlichen Handelns, das eine virtuelle Komponente in medialen Erweiterungen erfährt.

"II - nur spielen" zeigt Kinder-Hände mit Spielzeug, die spielend die Wirklichkeit erproben. Einen akustischen Impuls erfährt der Besucher durch Applaus bzw. Hände-Klatschen aus dem Off.

Das Konzept steht für den künstlerischen Ansatz von Margarete Rebmann: Die Visualisierung unsichtbarer Realitäten.