Allgemeine Informationen zu den Gebühren

1996 wurden vom Gemeinderat für städtische, kirchliche und private Kindertagesstätten in Ostfildern einkommensabhängige Betreuungsgebühren beschlossen.
Die Gebührenhöhe richtet sich zum einen nach dem Bruttojahreseinkommen vom Vorjahr, zum anderen nach der Anzahl aller Kinder (unter 25 Jahren) in der Familie, für die ein Anspruch auf Kindergeld besteht bzw. ein Freibetrag anerkannt wird.
Ermäßigungen gegenüber der Höchststufe werden nur auf Antrag mit Einkommensnachweis gewährt.

Private und kirchliche Kindertagesstätten können andere Betreuungsgebühren auf Grund von einem unterschiedlichen Betreuungsumfang erheben. Bitte erfragen Sie die Gebühren direkt bei diesen Einrichtungen.

 

Bei Fragen zur Berechnung der Gebühren sowie zu den Anträgen auf Gebührenermäßigung finden Sie Antworten in unseren FAQs.
Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an kinderbetreuung@ostfildern.de.

 

Hinweis zum Antrag auf Ermäßigung 2022:
Laut unserer Satzung berechnen wir die Einkommensstufe aufgrund der Einkünfte des vorangegangenen Kalenderjahres. Bitte schicken Sie uns den kompletten Einkommenssteuerbescheid 2021 oder die Dezemberabrechnung 2021 oder die elektronische Lohnsteuerbescheinigung (oder mehrere bei einem Arbeitgeberwechsel) aus 2021 oder Bewilligungen vom Job Center, Wohngeld, ALG oder zusätzlichen Kindergeld. Ebenso die Nachweise über erhaltene Unterhaltszahlungen in 2021. Selbstständige können den Bescheid 2021 über den Gewerbesteuermessbetrag für Zwecke der Vorauszahlungen einreichen.
Der Einkommenssteuerbescheid kann nachgereicht werden.
Bitte reichen Sie die Nachweise zeitnah ein, andersfalls erfolgt automatisch die Einstufung in die Höchstufe.

Aus der Satzung:
"Maßgebend für die Berechnung der Gebührenstufe einer Familie ist der Gesamtbetrag der positiven Einkünfte nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) zuzüglich der Einkommensarten nach Abs. 7 im vorangegangenen Kalenderjahr. Es ist das Einkommen beider Elternteile und der Kinder, bei Lebensgemeinschaften auch die des Partners/der Partnerin, zu berücksichtigen.
Das maßgebende Einkommen ist durch Vorlage des entsprechenden Einkommensteuer- bzw. Lohnsteuer-Jahresausgleichsbescheides eines jeden Jahres nachzuweisen. Ersatzweise kann der Nachweis durch Vorlage einer Verdienstbescheinigung des Arbeitsgebers oder anderen entsprechenden Nachweisen insbesondere bei den Einkommensartengemäß Abs. 7 erbracht werden. Im Fall der Bezahlung der Höchstgebühr entfällt die Nachweispflicht des Einkommens."

Downloads

Folgende Formulare und Informationen finden Sie hier zum Download:


Ansprechpartner: