Auf dem Foto aus dem Jahr 1950 sieht man einen Opel P4 in der Kaiserstraße in Nellingen. Im Hintergrund ist das Haus Kaiserstr. 46 abgebildet. Es gibt sogar eine nette Geschichte zu diesem Bild: Der Eigentümer Theodor Glohr (links angeschnitten), der noch gar keinen Führerschein besaß, hat mit Erich Renz (rechts) eine Probefahrt gemacht. In Ruit ist dann das Benzin ausgegangen, sodass das neue Auto teilweise zurückgeschoben werden musste. Die letzten Meter half auch noch Marga Glohr verh. Kögler und ein Junge beim Schieben. Das Auto ist später zu einem Wagen mit Pritsche für den Acker umgebaut worden.


Nellingen Opel Kaiserstraße 1950

Das Foto wurde von einem jungen Familienforscher, der das Stadtarchiv oft nutzt, zum Einscannen mitgebracht. Dafür vielen Dank! Im Gegenzug nutzt er die Fotosammlung des Stadtarchivs und findet dort immer wieder Fotos, die mit seinen Vorfahren zu tun haben.


Neuerwerbung des Monats März 2021

Auf dem Foto vom März 1937 sieht man das Haus Forststraße 2 (dahinter Forststr. 4) in Ruit, das heute immer noch an der Ecke zur Kirchheimer Straße steht und schon im Vorbeifahren an seiner gelbgrünen Signalfarbe zu erkennen ist. Damals, kurz nach der Erbauung, diente es zumindest kurzfristig nicht zu Wohnzwecken, sondern als Baubüro der Julius Berger Tiefbau AG. Ein Schild an der Gebäudefassade belegt dies. Das Unternehmen war also zumindest beteiligt am Bau des Fliegerhorsts Nellingen, der ja wenige hundert Meter entfernt gleich südlich des Zinsholzwäldchens begann. Heute kennen wir das Gelände als Stadtteil Scharnhauser Park. 

Parallel zu den Bauarbeiten am Fliegerhorst entstand die "Forschungsanstalt Graf Zeppelin" beim Zinsholzwäldchen. Der nördliche Teil des Fliegerhorsts sollte dem Institut als Übungsflugplatz für seine ballistischen Entwicklungen dienen.

Das Foto ist nicht ein Dokument zur Baugeschichte des Fliegerhorsts, sondern auch ortsgeschichtlich für Ruit interessant, weil man im Hintergrund gut sieht, dass damals außer den beiden Gebäuden in diesem Gebiet noch "grüne Wiese" war. 

 


Ruit Forststr. 2 1937

Das Foto fand sich zusammen mit zwei anderen Aufnahmen von den Tiefbauarbeiten im Gelände des Fliegerhorsts in einem beschrifteten Album. Alle drei Bilder wurden bei Ebay angeboten und konnten für das Stadtarchiv erworben werden.


Neuerwerbung des Monats Februar 2021

Das Foto zeigt die Folgen des Fliegerangriffs auf Kemnat am 19. März 1944. Der Fotograf stand auf der Höhe der Hauptstraße 21 und fotografierte in Richtung Kirche und Pfarrhaus, die im Hintergrund zu sehen sind. Im Vordergrund sieht man die zerstörte Scheunengebäude, die zumindest teilweise zum Gasthaus Löwen gehörten. 
In neun Kemnater Straßen wurden damals 17 Häuser, Stallungen und Scheunen ganz zerstört, elf wurden schwer beschädigt. Es gab zwar keine Todesopfer, aber drei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Schäden wurden hauptsächlich durch 250 Stab-Brandbomben verursacht. Das ganze Dorf war mit Löscharbeiten beschäftigt.


Kemnat Fliegerangriff 1944

Das Foto wurde zusammen mit etlichen anderen vom Fliegerangriff aus dem Nachlass des früheren Bürgermeisters Otto Eiding an das Stadtarchiv übergeben. Ist im Kemnat-Buch von Christine Bührlen-Grabinger auf Seite 133 nur eines dieser Bilder veröffentlicht, so verfügen wir nun über eine umfangreiche Dokumentation der Kriegszerstörungen vom März 1944.


Neuerwerbung des Monats Januar 2021

Die Lithografie aus den 1860er-Jahren zeigt eine Pferdeweide des Königlichen Privatgestüts Scharnhausen. Die Abbildung ist nicht unbekannt, denn sie ist in der Einleitung des Buches "Die Gestüte und Meiereien Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg" von Hügel/Schmidt aus dem Jahr 1861 abgedruckt. Allerdings wurde das Bild dort nicht beschrieben. Nun ist es eindeutig, dass es sich um eine Pferdekoppel des Gestütsteils Scharnhausen im heutigen Scharnhauser Park handelt.

Man sieht herumtollende Pferde, Gestütswärter und eine der Baumgruppen, die das Gelände damals prägten. Im Hintergrund ist ein Panorama der Schwäbischen Alb abgebildet. Die Ansicht ist sicherlich stilisiert, denn man hat den Eindruck, die ebene Koppel sei terrassenförmig hoch über der Filderebene angelegt. Auch damals aber handelte es sich um ein abfallendes Gelände, sogar mit einem größeren Gefälle als heute.


Scharnhauser Park Gestütsweide Scharnhausen 1861

Der Ausschnitt aus einer Zeitschrift konnte über Ebay erworben werden. Man hat oft Illustrationen aus Büchern oder Zeitschriften ausgeschnitten und einzeln verkauft, denn damit konnte man mehr Geld verdienen als beim Verkauf des gesamten Druckwerks.


Neuerwerbung des Monats Dezember 2020

Die Neuerwerbung des Monats Dezember passt gut zu Weihnachten. Es handelt sich um ein kleines Heft, das ungefähr 1947 von der amerikanischen Militärpolizeischule Nellingen vertrieben wurde. Diese Institution war nach Kriegsende in den Fliegerhorst eingezogen und hatte bei der Alten Wache sogar ein großes Tor, auf dem "The Militäry Police School Camp Nellingen" zu lesen war. Unter dem Motto "Merry Christmas" bzw. "Frohe Weihnachten" beinhaltete das Büchlein ein "lehrreiches Geschichtchen in Versen und Bildern" mit dem Titel "Will sehen, was ich weiß vom Büblein auf dem Eis". Auf vier Doppelseiten wurde in Wort und Bild die Geschichte eines Kindes geschildert, das unvorsichtig aufs Eis ging, einbrach und schließlich gerettet wurde. 
Gedruckt wurde das Büchlein von L. Becherer in Esslingen, die Druckstöcke stammten von der Nellinger Klischee-Anstalt Karl Kühnle. Es war also kein vorgefertigtes Produkt, sondern wurde vermutlich eigens für die Militärpolizeischule hergestellt. 


Scharnhauser Park Weihnachtsgeschenk um 1947

Das Heft wurde damals einem Scharnhäuser Mädchen des Jahrgangs 1939 geschenkt. Ob das im Rahmen einer Feier der Amerikaner oder vielleicht über die Schulen geschah, kann vielleicht noch herausgefunden werden. Über die Familie kam die Rarität nun ins Stadtarchiv, wo sie auf Dauer aufbewahrt wird. 


Neuerwerbung des Monats November 2020

Das Dokument ist ein zweiseitiges Schreiben an den Stuttgarter Amts-Oberamtmann aus dem Jahr 1767. Darin verzichtet der Schneidergeselle Johann Georg Arnold auf sein Bürgerrecht in Ruit. Er hatte es besessen, da er 1745 als Sohn eines Ruiter Bürgers und Bauern auf die Welt gekommen war. Nun aber zog es den jungen Mann zu seiner Braut nach Oelßnitz im sächsischen Vogtland. Dort wollte er heiraten und sich niederlassen. Es war schon eine schwerwiegende Entscheidung, das Bürgerrecht aufzugeben, denn damit verlor er auch das Recht auf Armenunterstützung in seinem Geburtsort - und er hatte das Bürgerrecht in Oelßnitz noch lange nicht, nur weil er dort hinzog. Er gab der Liebe wegen also eine wesentliche Versorgungssicherheit auf.

Es wurde ein Schreiber engagiert, der eine leserliche Schrift hatte und wusste, wie man so einen Antrag auf "Verzücht [des] Unterthanen- und Bürgerrechts" aufsetzen musste. Nach heutigen Maßstäben wurde geschwollen und verschwurbelt formuliert. Kostprobe gefällig? "Als[o] habe ich dargegen, nicht allein mein angebohren Unterthanen-, sondern auch das zu gedachtem Ruith gehabte Bürger-Recht, wissend und wohlbedächtlich auffgegeben, gerede und verspreche auch hierauff, für mich und meine Erben, an gemeinen Flecken Ruith, solch meines gehabten Bürger Rechts halber, in künfftig ewiger Zeit keine fernere Zu- noch Ansprüche mehr zu haben (...)." 


Ruit Bürgerrechtsverzicht 1767

Das Schreiben auf handgeschöpftem Hadernpapier im Folioformat muss vermutlich schon in früheren Zeiten vom Amtsoberamt an einen Händler gelangt sein. Es wurde nun bei Ebay angeboten und konnte vom Stadtarchiv ersteigert werden. Das Dokument ist eine schöne Ergänzung zur kommunalen Überlieferung, zumal im Stadtarchiv über Ruiter Bürgerrechtsverzichte dieser Zeit nichts erhalten ist. 


Neuerwerbung des Monats Oktober 2020

Das Foto zeigt den ersten Nellinger Ortsarzt Dr. Friedrich Fuckel, allerdings nicht in seiner Nellinger Zeit, sondern 1946 als 75-Jähriger an seinem Schreibtisch in seiner Münchner Praxis. Er feierte damals gleichzeitig sein 50-jähriges Arztjubiläum. 

Dr. Fuckel, gebürtiger Hamburger, zog 1904 von seinem vorherigen Wirkungsort Neuhausen a.d.F. nach Nellingen und eröffnete eine Praxis in der Wilhelmstr. 24 an der Ecke zur heutigen Otto-Schuster-Straße. Er brachte seine bayerische Ehefrau und zwei Kinder mit. Ein dritter Sohn wurde 1909 in Nellingen geboren. 1912 starb seine Frau. Im selben Jahr heiratete Dr. Fuckel nicht nur deren Schwester, sondern bezog auch seine neu erbaute Arztvilla in der Esslinger Str. 44. 1919 ging die Familie nach München. Dr. Fuckel eröffnete dort eine Arztpraxis, die er bis ins hohe Alter betrieb. 


Nellingen Dr. Fuckel 1946

Das Foto kam von Dr. Fuckels Enkelin ins Stadtarchiv. Sie hatte eine familiengeschichtliche Frage, die ihr beantwortet werden konnte. Als Dankeschön schickte sie ein Foto ihres Großvaters. Die Hoffnung, dass vielleicht noch ein altes Foto aus der Nellinger Zeit vorhanden ist, wurde bislang leider enttäuscht. Aber so wissen wir wenigstens, wie der erste Nellinger Ortsarzt im Alter ausgesehen hat.


Neuerwerbung des Monats September 2020

Die Ansichtskarte zeigt eine Entwurfsskizze der neuen evangelischen Kirche in Scharnhausen aus dem Jahr 1952. Diese Karte ist schon lange in der Sammlung des Stadtarchivs vorhanden. Was dieses weitere Exemplar interessant macht, ist die Rückseite: Pfarrer Julius Vogt lädt dort Oberbaurat Heyd aus Korntal zur Grundsteinlegung der Kirche am 28. Juni 1952 ein. Eine handschriftliche Einladung in Form einer Postkarte genügte damals. Die Nennung einer genauen Adresse sowie eine Postleitzahl brauchte es nicht. 


Scharnhausen Einladung Grundsteinlegung evang. Kirche 1952

Die Karte konnte über Ebay von einem der großen Ansichtskartenanbieter erworben werden. Sie wird nicht in der Fotosammlung des Stadtarchivs aufbewahrt, sondern im Bestand D, in dem Dokumente gesammelt werden, die nicht aus der Stadtverwaltung bzw. aus den früheren Gemeindeverwaltungen stammen.


Neuerwerbung des Monats August 2020

Die Ansichtskarte aus dem Jahr 1908 zeigt eine gezeichnete Gesamtansicht von Nellingen von Nordwesten. Die dunklen Häuser im Vordergrund müssten die Bebauung der damaligen Ruiter Straße sein (heute Rinnenbachstraße). Manche Häuser sind sehr realistisch dargestellt, zum Beispiel die beiden Gebäude ganz links mit den kleinen Quergiebeln im Dachgeschoss. Es handelt sich um die Esslinger Straße 36 und 34. Beide stehen heute noch. Das Staffelgiebelhaus im Klosterhof ist ebenfalls sehr gut getroffen. Andere Gebäude sind einfach falsch dargestellt, zum Beispiel das Rathaus zwischen dem Staffelgiebelhaus und dem Kirchturm. Der Giebel müsste um 90 Grad gedreht stehen. Interessant ist auch, dass die heutige Klosterhofschule mit dem charakteristischen Dachreiter zwar links vom Staffelgiebelhaus, aber viel zu weit hinten am östlichen Ortsrand dargestellt ist. Vermutlich war die Zeichnung schon fertig, als das Gebäude im Jahr 1908 eingeweiht wurde. Man hat es dann vielleicht nachträglich einfach dort eingezeichnet, wo noch Platz war - und das war am Ortsrand. Ortsgeschichtlich interessant ist die Allee, die westlich der Esslinger Straße eingezeichnet ist. Sie folgt ungefähr dem Verlauf der späteren Friedrichstraße (heute Otto-Schuster-Straße). Falls die Bäume nicht der Fantasie des Zeichners entsprungen sind, ist die dortige Existenz einer Allee eine neue Erkenntnis.
Im kleinen Bild links unten ist der Klosterhof mit altem Schulhaus, altem Pfarrhaus, evang. Kirche, Propsteigebäude, Staffelgiebelhaus und rechts angeschnitten der Zehntscheuer zu sehen. Im Vordergrund ist der Pfarrgarten eingezeichnet.


Nellingen Ansichtskarte 1908

Die Ansichtskarte war schon lange als Repro in der Fotosammlung des Stadtarchivs vorhanden, allerdings abfotografiert von einer Vorlage schlechterer Qualität. Nun konnte über ebay eine Originalansichtskarte erworben werden.


Neuerwerbung des Monats Juli 2020

Die Teleaufnahme zeigt den Bau der Landschaftstreppe im Scharnhauser Park in der Mitte des Jahres 2000, also ziemlich genau vor 20 Jahren. Hinten rechts ist die "Alte Wache" zu sehen. Damals begannen die Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2002. Links wurde bereits am Eingangsgebäude der LGS gebaut. 


Scharnhauser Park Landschaftstreppe 2000

Das Foto konnte vom Sachgebiet Grünflächen der Stadtverwaltung übernommen werden. Gut, dass sich die Mitarbeiter dort auch für die Dokumentation der städtebaulichen Veränderungen verantwortlich fühlten! Die Aufnahmen vom Bau der Landschaftstreppe sind eine wertvolle Ergänzung zu den Fotos der Pressestelle und des Stadtarchivs.


Neuerwerbung des Monats Juni 2020

Das Bild zeigt die Breslauer Straße in der Parksiedlung auf der Höhe des landschaftsbildprägenden Kirschbaums bei Morgennebel am 22. Oktober 2019. So schnell kann ein Foto historisch werden: Inzwischen ist entlang der Breslauer Straße mit hohem Aufwand ein breiterer Fuß- und Radweg gebaut worden. Der alte Fußweg ist Geschichte...


Parksiedlung Breslauer Straße 2019

Das Foto kam mitsamt vielen anderen Aufnahmen von einem engagierten Bürger der Parksiedlung ins Stadtarchiv. Da er direkter Anwohner der Breslauer Straße ist, hat er die ganze Bauphase in all´ ihren Abschnitten bestens dokumentiert. Die interessantesten Aufnahmen wurden jetzt in die Fotosammlung des Stadtarchivs übernommen.


Neuerwerbung des Monats Mai 2020

Das Foto zeigt rechts das Gebäude Ruiter Str. 13 im Jahr 1986. Der Blick von der gegenüberliegenden Straßenseite geht in Richtung Plieninger Straße. Das Gebäude wurde bald nach der Aufnahme durch einen Neubau ersetzt. Das direkt angrenzende Haus Plieninger Str. 4 ist inzwischen auch abgebrochen.


Scharnhausen Ruiter Straße 1986

Die Herkunft der Aufnahme ist nicht geklärt. Sie fand sich in einem kleinen Bestand im Stadtarchiv und wurde nun für die Fotosammlung digitalisiert. 1986 ist noch gar nicht so lange her, und doch erscheint uns dieses Bild als "alt". Das Ortsbild ändert sich immer wieder, wenn alte Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Die Aufgabe eines Stadtarchivs ist es nicht, einen solchen Wandel zu verhindern, sondern ihn zu dokumentieren. 


Neuerwerbung des Monats April 2020

Die Abbildung zeigt einen Briefumschlag der Gemeindeverwaltung Ruit an das Bauamt der städtischen Wasserwerke Stuttgart. Das Datum ist auf dem Poststempel leider nicht erkennbar, es müsste sich jedoch um die 1920er-Jahre handeln. Das Rathaus verwendete den Stempel der Filderwasserversorgung, deren Mitglied die Gemeinde Ruit seit 1908 war. Die "FIWA" war bereits 1904 von mehreren Fildergemeinden gegründet worden, um die Bevölkerung mit guten Trink- und Nutzwasser zu versorgen. Das Grundwasser wurde im Neckartal auf Gemarkung Neckartailfingen gewonnen und dann auf die Filder hochgepumpt. 

Es gab immer wieder etwas zu regeln. 1927 etwa wurde vereinbart, bei den städtischen Wasserwerken Stuttgart einen dort vorhandenen "Geophonapparat" auszuleihen, wenn es irgendwo im Ort einen nicht lokalisierten Wasserrohrbruch gab. Mit diesem Apparat konnte man - ähnlich wie beim Stethoskop des Arztes - den Boden nach ungewöhnlichen Wassergeräuschen abhorchen, aber man brauchte "ein gewisses Einfühlungsvermögen" dazu. Deshalb wurde der Geophonapparat mitsamt einem Fachmann der Stuttgarter Wasserwerke ausgeliehen. 


Ruit Brief Filderwasserversorgung 1920er-Jahre

Der Briefumschlag wurde bei ebay zum Kauf angeboten und konnte erworben werden. Naturgemäß finden sich in unseren Akten keine Kuverts gesendeter Briefe, denn die landeten ja beim Empfänger. Normalerweise würde solch ein Umschlag in der Archivsammlung aufbewahrt. In diesem Fall wird er jedoch mit dem Vermerk des Erwerbs in die amtliche Akte über die Filderwasserversorgung gelegt.