Das Dokument ist ein zweiseitiges Schreiben an den Stuttgarter Amts-Oberamtmann aus dem Jahr 1767. Darin verzichtet der Schneidergeselle Johann Georg Arnold auf sein Bürgerrecht in Ruit. Er hatte es besessen, da er 1745 als Sohn eines Ruiter Bürgers und Bauern auf die Welt gekommen war. Nun aber zog es den jungen Mann zu seiner Braut nach Oelßitz im sächsischen Vogtland. Dort wollte er heiraten und sich niederlassen. Es war schon eine schwerwiegende Entscheidung, das Bürgerrecht aufzugeben, denn damit verlor er auch das Recht auf Armenunterstützung in seinem Geburtsort - und er hatte das Bürgerrecht in Oelßnitz noch lange nicht, nur weil er dort hinzog. Er gab der Liebe wegen also eine wesentliche Versorgungssicherheit auf.

Es wurde ein Schreiber engagiert, der eine leserliche Schrift hatte und wusste, wie man so einen Antrag auf "Verzücht [des] Unterthanen- und Bürgerrechts" aufsetzen musste. Nach heutigen Maßstäben wurde geschwollen und verschwurbelt formuliert. Kostprobe gefällig? "Als[o] habe ich dargegen, nicht allein mein angebohren Unterthanen-, sondern auch das zu gedachtem Ruith gehabte Bürger-Recht, wissend und wohlbedächtlich auffgegeben, gerede und verspreche auch hierauff, für mich und meine Erben, an gemeinen Flecken Ruith, solch meines gehabten Bürger Rechts halber, in künfftig ewiger Zeit keine fernere Zu- noch Ansprüche mehr zu haben (...)." 


Ruit Bürgerrechtsverzicht 1767

Das Schreiben auf handgeschöpftem Hadernpapier im Folioformat muss vermutlich schon in früheren Zeiten vom Amtsoberamt an einen Händler gelangt sein. Es wurde nun bei Ebay angeboten und konnte vom Stadtarchiv ersteigert werden. Das Dokument ist eine schöne Ergänzung zur kommunalen Überlieferung, zumal im Stadtarchiv über Ruiter Bürgerrechtsverzichte dieser Zeit nichts erhalten ist. 


Neuerwerbung des Monats Oktober 2020

Das Foto zeigt den ersten Nellinger Ortsarzt Dr. Friedrich Fuckel, allerdings nicht in seiner Nellinger Zeit, sondern 1946 als 75-Jähriger an seinem Schreibtisch in seiner Münchner Praxis. Er feierte damals gleichzeitig sein 50-jähriges Arztjubiläum. 

Dr. Fuckel, gebürtiger Hamburger, zog 1904 von seinem vorherigen Wirkungsort Neuhausen a.d.F. nach Nellingen und eröffnete eine Praxis in der Wilhelmstr. 24 an der Ecke zur heutigen Otto-Schuster-Straße. Er brachte seine bayerische Ehefrau und zwei Kinder mit. Ein dritter Sohn wurde 1909 in Nellingen geboren. 1912 starb seine Frau. Im selben Jahr heiratete Dr. Fuckel nicht nur deren Schwester, sondern bezog auch seine neu erbaute Arztvilla in der Esslinger Str. 44. 1919 ging die Familie nach München. Dr. Fuckel eröffnete dort eine Arztpraxis, die er bis ins hohe Alter betrieb. 


Nellingen Dr. Fuckel 1946

Das Foto kam von Dr. Fuckels Enkelin ins Stadtarchiv. Sie hatte eine familiengeschichtliche Frage, die ihr beantwortet werden konnte. Als Dankeschön schickte sie ein Foto ihres Großvaters. Die Hoffnung, dass vielleicht noch ein altes Foto aus der Nellinger Zeit vorhanden ist, wurde bislang leider enttäuscht. Aber so wissen wir wenigstens, wie der erste Nellinger Ortsarzt im Alter ausgesehen hat.


Neuerwerbung des Monats September 2020

Die Ansichtskarte zeigt eine Entwurfsskizze der neuen evangelischen Kirche in Scharnhausen aus dem Jahr 1952. Diese Karte ist schon lange in der Sammlung des Stadtarchivs vorhanden. Was dieses weitere Exemplar interessant macht, ist die Rückseite: Pfarrer Julius Vogt lädt dort Oberbaurat Heyd aus Korntal zur Grundsteinlegung der Kirche am 28. Juni 1952 ein. Eine handschriftliche Einladung in Form einer Postkarte genügte damals. Die Nennung einer genauen Adresse sowie eine Postleitzahl brauchte es nicht. 


Scharnhausen Einladung Grundsteinlegung evang. Kirche 1952

Die Karte konnte über Ebay von einem der großen Ansichtskartenanbieter erworben werden. Sie wird nicht in der Fotosammlung des Stadtarchivs aufbewahrt, sondern im Bestand D, in dem Dokumente gesammelt werden, die nicht aus der Stadtverwaltung bzw. aus den früheren Gemeindeverwaltungen stammen.


Neuerwerbung des Monats August 2020

Die Ansichtskarte aus dem Jahr 1908 zeigt eine gezeichnete Gesamtansicht von Nellingen von Nordwesten. Die dunklen Häuser im Vordergrund müssten die Bebauung der damaligen Ruiter Straße sein (heute Rinnenbachstraße). Manche Häuser sind sehr realistisch dargestellt, zum Beispiel die beiden Gebäude ganz links mit den kleinen Quergiebeln im Dachgeschoss. Es handelt sich um die Esslinger Straße 36 und 34. Beide stehen heute noch. Das Staffelgiebelhaus im Klosterhof ist ebenfalls sehr gut getroffen. Andere Gebäude sind einfach falsch dargestellt, zum Beispiel das Rathaus zwischen dem Staffelgiebelhaus und dem Kirchturm. Der Giebel müsste um 90 Grad gedreht stehen. Interessant ist auch, dass die heutige Klosterhofschule mit dem charakteristischen Dachreiter zwar links vom Staffelgiebelhaus, aber viel zu weit hinten am östlichen Ortsrand dargestellt ist. Vermutlich war die Zeichnung schon fertig, als das Gebäude im Jahr 1908 eingeweiht wurde. Man hat es dann vielleicht nachträglich einfach dort eingezeichnet, wo noch Platz war - und das war am Ortsrand. Ortsgeschichtlich interessant ist die Allee, die westlich der Esslinger Straße eingezeichnet ist. Sie folgt ungefähr dem Verlauf der späteren Friedrichstraße (heute Otto-Schuster-Straße). Falls die Bäume nicht der Fantasie des Zeichners entsprungen sind, ist die dortige Existenz einer Allee eine neue Erkenntnis.
Im kleinen Bild links unten ist der Klosterhof mit altem Schulhaus, altem Pfarrhaus, evang. Kirche, Propsteigebäude, Staffelgiebelhaus und rechts angeschnitten der Zehntscheuer zu sehen. Im Vordergrund ist der Pfarrgarten eingezeichnet.


Nellingen Ansichtskarte 1908

Die Ansichtskarte war schon lange als Repro in der Fotosammlung des Stadtarchivs vorhanden, allerdings abfotografiert von einer Vorlage schlechterer Qualität. Nun konnte über ebay eine Originalansichtskarte erworben werden.


Neuerwerbung des Monats Juli 2020

Die Teleaufnahme zeigt den Bau der Landschaftstreppe im Scharnhauser Park in der Mitte des Jahres 2000, also ziemlich genau vor 20 Jahren. Hinten rechts ist die "Alte Wache" zu sehen. Damals begannen die Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2002. Links wurde bereits am Eingangsgebäude der LGS gebaut. 


Scharnhauser Park Landschaftstreppe 2000

Das Foto konnte vom Sachgebiet Grünflächen der Stadtverwaltung übernommen werden. Gut, dass sich die Mitarbeiter dort auch für die Dokumentation der städtebaulichen Veränderungen verantwortlich fühlten! Die Aufnahmen vom Bau der Landschaftstreppe sind eine wertvolle Ergänzung zu den Fotos der Pressestelle und des Stadtarchivs.


Neuerwerbung des Monats Juni 2020

Das Bild zeigt die Breslauer Straße in der Parksiedlung auf der Höhe des landschaftsbildprägenden Kirschbaums bei Morgennebel am 22. Oktober 2019. So schnell kann ein Foto historisch werden: Inzwischen ist entlang der Breslauer Straße mit hohem Aufwand ein breiterer Fuß- und Radweg gebaut worden. Der alte Fußweg ist Geschichte...


Parksiedlung Breslauer Straße 2019

Das Foto kam mitsamt vielen anderen Aufnahmen von einem engagierten Bürger der Parksiedlung ins Stadtarchiv. Da er direkter Anwohner der Breslauer Straße ist, hat er die ganze Bauphase in all´ ihren Abschnitten bestens dokumentiert. Die interessantesten Aufnahmen wurden jetzt in die Fotosammlung des Stadtarchivs übernommen.


Neuerwerbung des Monats Mai 2020

Das Foto zeigt rechts das Gebäude Ruiter Str. 13 im Jahr 1986. Der Blick von der gegenüberliegenden Straßenseite geht in Richtung Plieninger Straße. Das Gebäude wurde bald nach der Aufnahme durch einen Neubau ersetzt. Das direkt angrenzende Haus Plieninger Str. 4 ist inzwischen auch abgebrochen.


Scharnhausen Ruiter Straße 1986

Die Herkunft der Aufnahme ist nicht geklärt. Sie fand sich in einem kleinen Bestand im Stadtarchiv und wurde nun für die Fotosammlung digitalisiert. 1986 ist noch gar nicht so lange her, und doch erscheint uns dieses Bild als "alt". Das Ortsbild ändert sich immer wieder, wenn alte Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Die Aufgabe eines Stadtarchivs ist es nicht, einen solchen Wandel zu verhindern, sondern ihn zu dokumentieren. 


Neuerwerbung des Monats April 2020

Die Abbildung zeigt einen Briefumschlag der Gemeindeverwaltung Ruit an das Bauamt der städtischen Wasserwerke Stuttgart. Das Datum ist auf dem Poststempel leider nicht erkennbar, es müsste sich jedoch um die 1920er-Jahre handeln. Das Rathaus verwendete den Stempel der Filderwasserversorgung, deren Mitglied die Gemeinde Ruit seit 1908 war. Die "FIWA" war bereits 1904 von mehreren Fildergemeinden gegründet worden, um die Bevölkerung mit guten Trink- und Nutzwasser zu versorgen. Das Grundwasser wurde im Neckartal auf Gemarkung Neckartailfingen gewonnen und dann auf die Filder hochgepumpt. 

Es gab immer wieder etwas zu regeln. 1927 etwa wurde vereinbart, bei den städtischen Wasserwerken Stuttgart einen dort vorhandenen "Geophonapparat" auszuleihen, wenn es irgendwo im Ort einen nicht lokalisierten Wasserrohrbruch gab. Mit diesem Apparat konnte man - ähnlich wie beim Stethoskop des Arztes - den Boden nach ungewöhnlichen Wassergeräuschen abhorchen, aber man brauchte "ein gewisses Einfühlungsvermögen" dazu. Deshalb wurde der Geophonapparat mitsamt einem Fachmann der Stuttgarter Wasserwerke ausgeliehen. 


Ruit Brief Filderwasserversorgung 1920er-Jahre

Der Briefumschlag wurde bei ebay zum Kauf angeboten und konnte erworben werden. Naturgemäß finden sich in unseren Akten keine Kuverts gesendeter Briefe, denn die landeten ja beim Empfänger. Normalerweise würde solch ein Umschlag in der Archivsammlung aufbewahrt. In diesem Fall wird er jedoch mit dem Vermerk des Erwerbs in die amtliche Akte über die Filderwasserversorgung gelegt.


Neuerwerbung des Monats März 2020

Das Foto ist vermutlich in den 1930er-Jahren aufgenommen worden und zeigt die winterliche Denkendorfer Straße in Nellingen bei geschlossener Schneedecke. Am linken Bildrand sieht man die Gleise der Straßenbahn END und die Strommasten. So ein Bild hätte heute Seltenheitswert, denn zum einen gibt es viel mehr Straßenverkehr, und zum anderen gab es in den letzten Jahren kaum noch Winter mit reichlich Schnee. Die Kinder konnten sich ungefährdet auf der Straße bewegen und den Schnee genießen. Die Kehrseite eines solchen kalten Winters war freilich die Kälte, die in den Schlafkammern der Kinder herrschte - meistens unter dem unisolierten Dach. Die Oberseite der Bettdecke war morgens beim Aufwachen oft gefroren.


Nellingen Denkendorfer Straße im Winter um 1935

Die Aufnahme stammt aus dem Fotoalbum eines geschichtsbewussten Nellingers, der seine Schätze dem Stadtarchiv zum Einscannen zur Verfügung gestellt hat.


Neuerwerbung des Monats Februar 2020

Das Foto zeigt die Körschbrücke bei der Kemnater Neumühle während des Hochwassers im Juli 2009. Im Hintergrund verläuft die Straße hinauf nach Kemnat.


Kemnat Hochwasser Körschbrücke 2009

Bilder werden nicht nur von Bürgern zur Verfügung gestellt oder vom Stadtarchiv selbst gemacht, sondern auch aus der Stadtverwaltung übernommen. In diesem Fall ist es eine Dokumentation der Arbeit des Sachgebiets Grünflächen in der Abteilung Freiflächenmanagement des Fachbereichs 4. Früher hätte man gesagt: Die Abteilung Grünflächen im Tiefbauamt.


Neuerwerbung des Monats Januar 2020

Das Foto zeigt den so genannten "Opfersonntag" des Jahres 1942 in Nellingen. Die Gulaschkanone, in der in diesem Fall aber fleischloser Eintopf zubereitet wurde, stand in der damaligen Adolf-Hitler-Straße (heute Otto-Schuster-Straße) vor dem Saal des Gasthauses Herzog Karl. Wer die drei Militärs sind, ist bislang nicht bekannt. Sie tauchen jedoch auch auf Bildern des damals so genannten "Heldengedenktags" auf dem Nellinger Friedhof auf. Da die Offiziere Luftwaffenuniform tragen, liegt es nahe, dass sie auf dem Nellinger Fliegerhorst stationiert waren.

Eigentlich handelte es sich um den "Eintopfsonntag", den die Nationalsozialisten bereits 1933 eingeführt hatten. Nicht zuletzt um Fett zu sparen, sollte von Oktober bis März einmal im Monat in allen deutschen Haushalten nur Eintopf gegessen werden. Die Differenz zu den Kosten für das sonst übliche Sonntagsessen wurde mit 50 Pfennig veranschlagt. Dieser Betrag wurde in jedem Haushalt von den Blockwarten zugunsten des Winterhilfswerks eingesammelt. Der Eintopfsonntag sollte auch die "Volksgemeinschaft" stärken, indem man Solidarität mit der ärmeren Bevölkerung demonstrierte. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Eintopfsonntag dann "Opfersonntag" genannt. 


Nellingen Opfersonntag 1942

Das Foto fand sich in einem Fotoalbum aus dem banachbarten Neuhausen und wurde dem Stadtarchiv vom Neuhäuser Ortshistoriker Karl Bayer zum Einscannen zur Verfügung gestellt. 


Neuerwerbung des Monats Dezember 2019

Das Foto zeigt Magdalene Bauer geb. Mayer aus der Riegelstraße in Nellingen. Sie lebte von 1846 bis 1927, wurde also 81 Jahre alt. Diese für damalige Verhältnisse lange Lebenszeit ist umso erstaunlicher, als sie in den 21 Jahren zwischen 1868 und 1889 nicht weniger als 18 Kinder zur Welt brachte. Davon starben zwölf Kinder, die meisten bereits in den ersten Lebensmonaten. Darunter war auch das erste Kind und die letzten fünf Kinder. Wie haben Magdalene Bauer und ihre Familie diese schreckliche Erfahrung verarbeitet? Wir wissen es nicht, aber es ist zu vermuten, dass man damals ein sachlicheres Verhältnis zum Tod hatte - sonst hätte man das wohl gar nicht ausgehalten. Das erste Kind wurde Rosine getauft. Dieser Name wurde danach noch an drei weitere Kinder vergeben, die auch alle gestorben sind. Heute würde wohl niemand auf die Idee kommen, ein neues Kind so zu nennen wie ein zuvor verstorbenes.

Leider ist das Foto nicht datiert. Wie alt mag Magdalene Bauer gewesen sein? Die Leute sahen früher oft älter aus, als sie tatsächlich waren, denn sie mussten hart arbeiten, konnten sich nicht so gut ernähren und hatten eine schlechte medizinische Versorgung. Vielleicht ist das Foto um 1910 aufgenommen, dann wäre sie um die 65 Jahre alt gewesen. Vielleicht wurde das Foto aber auch erst kurz vor ihrem Tod gemacht.

Interessant ist die schwarze Tracht und die Einrichtung des Zimmers. Vielleicht wurde es im privaten Wohnzimmer aufgenommen, vielleicht aber auch bei einem Anlass in einem anderen Haus?


Nellingen Magdalene Bauer um 1910

Das Foto wurde dem Stadtarchiv von der Urenkelin der Magdalene Bauer zum Einscannen zur Verfügung gestellt.


Neuerwerbung des Monats November 2019

Das Foto zeigt einen Blick in die Ruiter Straße in Scharnhausen um 1936. Links sieht man die damalige Schmiede in der Ruiter Straße 9. Am rechten Bildrand ist das ebenfalls längst abgebrochene Gasthaus Hirsch, und im Hintergrund steht das Gebäude Kirchstr. 2 an dem Ort, wo sich heute die Scharnhauser Bank befindet.

Das Aufnahmedatum ist keine hundert Jahre her, und doch ist alles, was man auf dem Bild sieht, heute nicht mehr existent. Sämtliche Gebäude wurden abgerissen und durch Neubauten ersetzt, die Straße wurde asphaltiert, und glücklicherweise gibt es seit 1945 auch keine Hitlerjugend mehr, die man hier marschieren sieht.


Scharnhausen Ruiter Straße um 1936

Das Foto wurde dem Stadtarchiv von eine Bürgerin aus Scharnhausen geschenkt. Es ist ein wertvolles Dokument seiner Zeit und wird dauerhaft in der Fotosammlung des Stadtarchivs verwahrt. Über eine Datenbank erschlossen, kann das Foto mit den Stichworten zu Straße und Hausnummer, "Gasthaus", "Hirsch", "Nationalsozialismus" oder "Hitlerjugend" blitzschnell gefunden werden, je nachdem, was der Zweck der Rercherche ist.