Um auf kommunaler Ebene einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat die Stadt Ostfildern im Jahr 2012 ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen. Dieses Konzept stellt eine Fortsetzung des Klimaschutzkonzepts im Stadtteil Nellingen dar und umfasst eine Bestandsaufnahme und Bewertung der gegenwärtigen Energieverbrauchswerte und des CO-Ausstoßes in Ostfildern, eine Analyse möglicher Einsparpotenziale, sowie verschiedene Szenarien für die Zeit bis 2020.

Das Herzstück des Klimaschutzkonzeptes ist ein detaillierter Maßnahmenkatalog. In diesem finden sich knapp 50 Maßnahmen - für die unterschiedlichsten Sektoren wie z. B. für den Verkehr, für die Industrie und für die privaten Haushalte - die aufzeigen, wie CO eingespart werden kann. Ziel des Klimaschutzkonzeptes ist es, 20 Prozent weniger CO bis 2020  auszustoßen. Damit knüpft Ostfildern an die sog. Klimaschutzziele "20-20-20" der Europäischen Union an.

Zusammenfassung Klimaschutzkonzept Ostfildern 2013 (pdf / 356 KB)

Abschlussbericht Klimaschutzkonzept Ostfildern 2013 (pdf / 3,9 MB)

Zusammenfassung Klimaschutzkonzept für Nellingen 2011 (pdf / 2 MB)

Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 03KS2112 im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert. Der Förderzeitraum war vom 1. Januar 2012 bis 31. Januar 2013.

 

Umsetzung weiterer Klimaschutzmaßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept

Titel: "KSI: "Fortführung der Stabsstelle Klimaschutzmanagement im Anschlussvorhaben zur Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Ostfildern"

Förderkennzeichen: 03KS8188-1

"Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen."

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Laufzeit: 12. Januar 2018 - 30. September 2018

Beteiligte Partner: Förderung in Höhe von 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative.

Ziel und Inhalt des Vorhabens: Das Kernziel im Anschlussvorhaben ist es, die Umsetzung der bisher noch nicht umgesetzten Maßnahmen, die im Rahmen des Klimaschutzkonzepts erarbeitet wurden, anzustoßen und durchzuführen. Durch die Schaffung von Arbeitsgruppen, die Entwicklung von Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen, die hohe Akteursbeteiligung  sowie eine intensive begleitende Öffentlichkeitsarbeit wurde eine optimale Arbeitsgrundlage im Erstvorhaben geschaffen, um weitere Aktivitäten und Projekte nahtlos ins Anschlussvorhaben weiterzuführen und zu realisieren.

Es wurden erste Maßnahmen mit dem Akzent nachhaltige Mobilität und Energieversorgung (Nahwärmenetze und  BHKW) sowie Erziehung und Kommunikation umgesetzt und angestoßen.