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Antje Kniesberg


Mitglied seit: 14.11.2019
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 16.11.2019 20:07 Uhr
Betreff: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Liebe Mitbürger, lieber Stadtrat, sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Im Laufe der letzten Woche sind reihenweise Absagen für Kindergartenplätze für das kommende Jahr verschickt worden. Und das zum Teil extrem kurzfristig- für im Januar benötigte Plätze jetzt Mitte November!! Und das ohne Anbieten irgendwelcher Alternativen. Was sollen die betroffenen Familien denn nun tun? Ihre Arbeitsstellen kündigen? Kindergartenplätze in anderen Kommunen suchen? Hätte das überhaupt Aussicht auf Erfolg? Die Absagen wurden einheitlich mit Personalmangel begründet. Hier würde ich mir doch mehr Transparenz wünschen: Wie viele Erzieher- Stellen sind denn wirklich unbesetzt? Und: Was tut die Stadt denn, um auf dem leer gefegten Stellenmarkt der Erzieher eine Chance zu haben?? Wie sieht die Bezahlung bei uns im Vergleich zu anderen Kommunen aus? Wie gedenkt die Stadt Ostfildern dem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung nachzukommen?
Ich und andere betroffene Familien wünschen uns Antworten auf diese Fragen.
Antje Kniesberg


Karen König


Mitglied seit: 14.11.2019
Wohnort: Scharnhauser Park/Ostfildern


geschrieben: 16.11.2019 22:24 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Damen u. Herren, sehr geehrter Herr Bolay, sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,

der Beitrag von Frau Kniesberg spricht mir aus dem Herzen. Auch wir gehören zu den Familien, die diese Woche eine Absage erhalten haben. Wir leben im SchaPa, unser Kind wird Anfang Januar 3 Jahre alt, und wir sind beide berufstätig und dringend auf einen Kindergartenplatz angewiesen. Betreuungsplätze könnten erst wieder ab dem neuen Kindergartenjahr 2020/21 angeboten werden, heißt es in dem Schreiben. Da ist unser Kind dann fast 4!
Angesichts einer solchen Nachricht ist man erst mal fassungslos. Woher nimmt die Stadt sich das Recht, uns Eltern derart lang und mit unzureichender Begründung zu vertrösten?

Dass in Ostfildern Betreuungsplätze knapp sind, ist ein offenes Geheimnis. Und dass die Schließung des (halben) MiniMax im SchaPa die Lage verschlimmert hat, ist auch verständlich. Aber die Absage einfach mit Personalmangel zu begründen, scheint mir zu kurz gegriffen oder, wie schon Frau Kniesberg sagt, nicht transparent. Nach meiner Kenntnis sind - was den SchaPa angeht - nur in der Kita am Baumhain nicht alle Stellen besetzt. Wären sie es, wäre trotzdem bei weitem der Bedarf nicht gedeckt.

Könnte es sein, dass die Stadt hier schon seit Jahren die Weichen nicht richtig gestellt hat? Die Kinderzahlen liegen der Stadt doch schon ab Geburt vor. Da müsste es doch möglich sein, schon Jahre im Voraus zu kalkulieren, wie viele Plätze in den nächsten Jahren benötigt werden. Hinzu kommt noch der zu erwartende Zuzug zahlreicher junger Familien in die immer noch im SchaPa entstehenden Neubauten. Es fehlt einfach hinten und vorne an Einrichtungen/Gruppen/Plätzen, nicht nur an Personal, und das kann nicht erst seit der Abgleichrunde im Oktober aufgefallen sein.

Was auch immer die Gründe - wir als Eltern stehen nun, mit vielen weiteren betroffenen Eltern, hilflos da und wünschen uns nicht nur Antworten, sondern ein klares Signal der Stadt, dass sie uns nicht im Regen stehen lässt, sondern handelt! An ihre rechtliche Verpflichtung dazu muss man ja wohl nicht erinnern.

Mit freundlichen Grüßen,
Karen König


Sevim Yazici


Mitglied seit: 15.11.2019
Wohnort: Ostfildern Nellingen


geschrieben: 17.11.2019 22:03 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Christof Bolay,

neulich haben auch wir eine Absage für einen Kindergartenplatz erhalten. Wir sind eine junge Familie mit zwei Kleinkindern aus Nellingen. Mein Großer wird im Mai 2020 drei und ich fürchte, er bekommt auch 2020 keinen KiGa-Platz mehr. In meinem Bekanntenkreis geht es anderen Eltern genauso! Wie kann es sein, dass so viele Kinder über drei Jahre keinen Betreuungsplatz bekommen? Was sollen Elternteile machen, die wieder arbeiten müssen?

Meine drei Wunscheinrichtungen sind lt. Mitarbeiterin der Stadt Ostfildern (Kinder und Jugend) bis 2020 voll. Daher musste ich mich an etwas weiter entfernte Kindergärten (z.B. Haus Kunterbunt - Mutzenreisstraße) wenden, die potenziell freie Plätze hatten (da Neubau). Aber auch da wurde nichts frei, weil es laut KiGa an Personal fehle. Auf diese Einrichtung hatten wir uns aber verlassen.

Ist eine Wunscheinrichtung gar nicht mehr vorstellbar? Müssen wir uns ernsthafte Gedanken über einen Betreuungsplatz in einem anderen Stadtteil machen? Wie sollen wir schnell zu unseren Kindern rennen, wenn wir vom KiGa angerufen werden, weil unser Kind heult bzw. sich verletzt hat? Dann müsste ich mir vielleicht sogar ein Auto anschaffen (was unser Budget übersteigen würde) oder zur U-Bahn eilen. Ich empfinde es als Elternteil für sehr familienunfreundlich, wenn Kinder nicht in dem Stadtteil betreut werden können, in dem sie leben. Zumal es doch sowas wie Kindergartenfreundschaften gibt. Das gemeinsame Beginnen in der Grundschule und vielleicht sogar in derselben Klasse. Integration liegt uns allen sehr am Herzen. Wenn die Kinder in die Schule kommen, die im heimischen Stadtteil ist, kennen sie dort unter Umständen niemanden.

Wie ist das Verhältnis von Kindern, die in Nellingen wohnen zu den Betreuungsplätzen im Ort? Kann man nicht die Bedarfsplanung in den Stadtteilen verbessern? Es muss doch genügend Plätze für die Kinder geben, die dort wohnen. Bitte kann sich die Stadt auch dieses Thema zu Herzen nehmen. Obwohl mir der Gedanke schon nicht gefällt, meine Kinder in einem Container betreuen zu lassen, würde es mich interessieren, ob Sie vielleicht an eine Interimskita bzw. KiGa nachdenken?


Kathrin Gugenhan


Mitglied seit: 15.11.2019
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 18.11.2019 7:53 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bolay,
sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,

auch wir sind einer der Familien die für unsere beiden Kinder eine Absage für den Kindergarten und für die Krippe von der Stadt erhielten. Glücklicherweise haben wir in einer privaten Einrichtung einen Platz gefunden. Allerdings war das nicht eines unserer Wunscheinrichtungen und zum anderen ist es viel teurer. Aber was tut man nicht alles aus der Not heraus, wenn man doch einfach nur wieder arbeiten möchte. Nun ist das Problem ja noch immer nicht gelöst, da wir ja noch ein Kind ohne Krippenplatz haben und es auch nicht absehbar ist, wann denn ein Platz frei wird. Ich finde es wirklich sehr schade, dass die Stadt in dieser Hinsicht total falsch kalkuliert hat. Zumal ja die Zahl der kleinen Neubürger in Ostfildern vorliegt und es ja durch die vielen Neubauten im Scharnhauser Park noch mehr werden, außerdem soll sich doch evtl. 2020 der Stichtag der Einschulung ändern, dann wird die ganze Situation ja noch verheerender.
Viele Familien sind darauf angewiesen, dass beide Elternteile arbeiten (die Mietpreise sind auch nicht gerade niedrig) und deswegen sollte schnell eine Problemlösung her. Leider gibt es auch nicht genügend Tagesmütter oder irgendwelche alternative Betreuungsmöglichkeiten.
Mich würde einfach interessieren wie denn die Pläne für neue Kita-, Kiga- und Schulplätze aussehen?
Wurden denn die Neubaugebiete die bald entstehen sollen berücksichtigt? Auch mehr Transparenz bei der Vergabe von Kita- und Kiga-Plätzen wäre schön.


Sabrina Willburger


Mitglied seit: 16.11.2019
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 18.11.2019 9:27 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Ich kann mich den vorherigen Beiträgen nur anschließen.

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass die Betreuungsplätze in Ostfildern mit zu den teuersten in ganz Baden-Württemberg zählen, setzt die Stadt noch eins obendrauf und tut gefühlt nichts, um der sich Jahr um Jahr verschärfenden Knappheit an Betreuungsplätzen entgegenzuwirken. Diese Knappheit, gepaart mit einem komplett undurchsichtigen Vergabeverfahren nimmt aktuell absurde Züge an. Durch die aktuell entstehenden Neubauten im Scharnhauser Park und der geplanten Westerweiterung von Nellingen, sowie der schrittweisen Verschiebung des Einschulungsstichtages auf den 30. Juni in den kommenden drei Jahren, bei gleichzeitiger Stagnation der Investition in weitere Betreuungseinrichtungen, wird sich das Problem in den kommenden Jahren massiv verschärfen.

Die aktuell betroffenen Familien müssen teilweise mit Krippenplätzen (0-3 Jahre) die 9 bis 10 Monate Wartezeit bis zum Kindergartenplatz überbrücken. Hierdurch wird ein Rückstau verursacht, welcher wiederum den ebenfalls starken Platzmangel in den Krippen weiter verschärft. Auch sind die Krippen mit ihrem Betreuungsangebot und Spielkonzepten nicht dafür ausgelegt, Kinder über drei bis fast vier Jahren zu betreuen. Die Folge sind frustrierte Kinder, gestresste Eltern und Erzieher. Kindergärten sind WICHTIG. Sie gehören zur frühkindlichen Bildung. Hier wird der Grundstein gelegt für die soziale Kompetenz, Gruppenfähigkeit, Konfliktfähigkeit, die weitere sprachliche Entwicklung u.v.m.; und nicht zuletzt stellen sie meist den ersten Kontakt der Kinder mit fremden Kindern und außerfamiliären Bezugspersonen dar. Deshalb sind Kindergärten für die frühkindliche Entwicklung essenziell. Genau aus diesem Grund sieht der Gesetzgeber auch das Recht auf einen Kindergartenplatz vor. Es ist traurig, dass die Stadt Ostfildern sich nicht mehr um die Belange seiner jüngsten Mitbürger und junger Familien kümmert. Der Slogan „Wir bauen heute an der Stadt von morgen“ erweist sich meiner Meinung nach als reines Wunschdenken. Denn mit der Zukunft verbinde ich vor allem Kinder und vorausschauendes Handeln. Beides scheint mir nicht gegeben.

Zudem kommt der Druck, dem viele Familien ausgesetzt sind. Wo bringe ich mein Kind adäquat unter, während wir arbeiten sind? Von einem Platz in ihrer Wunscheinrichtung, die zuvor sorgfältig ausgewählt wurde, wagen die Familien in Ostfildern sowieso nicht einmal mehr zu träumen.

Mich würde außerdem interessieren, wie viele Kinder in Ostfildern derzeit auf einen Betreuungsplatz warten – aufgeteilt nach Kindergarten und Krippe – und wie viele Betreuungsplätze aufgrund von Personalmangel derzeit tatsächlich nicht vergeben werden können.
Desweiteren würde mich interessieren, welche Maßnahmen die Stadt konkret plant, um die betroffenen Familien zu unterstützen und welche Maßnahmen geplant sind, um den auch in den kommenden Jahren bestehenden hohen Bedarf zu decken.

Ich denke die Stadt würde gut daran tun, zumindest die Fakten offen auf den Tisch zu legen und sich auch bei der Platzvergabe um mehr Transparenz zu bemühen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabrina Willburger




Laura Güttler


Mitglied seit: 15.11.2019
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 18.11.2019 9:57 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bolay, sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,

der Scharnhauser Park zeichnet sich durch die Lebendigkeit, Vielfalt und das Miteinander seiner engagierten Bürger aus. Gerade die Bürger sind es, die aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitwirken und das Leben hier so lebenswert und attraktiv machen.
Doch erleben gerade ebendiese eine sozioökonomische Katastrophe und sind fassungslos über Ihre dargebotene Gleichgültigkeit.

Statt proaktiv auf uns zuzugehen und das Missmanagement Ihrerseits offenzulegen, werden einfach stillschweigend Briefe an die betroffenen Eltern verschickt, in denen auf das kommende Schuljahr 2020/21 verwiesen wird und erwartet, dass wir dies einfach hinnehmen. Ihre Begründung (Personalmangel) erscheint wenig überzeugend und vorgeschoben, da nach Recherchen offenbar wurde, dass lediglich zwei Stellen nicht besetzt sind.
Es erscheint, als erleide die Stadt einen Kollaps, der sich durch den Zuzug neuer Familien nur noch weiter verstärken wird.
Es erfolgt Ihrerseits keinerlei Offenlegung:
Wie soll es bezüglich der Kinderbetreuung der Kindergärten und Kindertagesstätten weitergehen?
Was ist zukünftig geplant, um diesen Missstand zu beheben?
Zumal Ihr Versäumnis auch für die Region weitreichende Folgen hat und der Circulus vitiosus weitergeht. Gut ausgebildete Mütter und Väter können aufgrund Ihres Fehlverhaltens nicht in den Beruf zurückkehren. Ich selbst bin Lehrerin und werde an meiner Schule dringend als Fachkraft benötigt, kann nächstes Jahr jedoch aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten nicht wie geplant in meinen Beruf zurückkehren. Dies hat nicht nur für uns als Familie weitreichende Folgen, sondern auch für die betroffene Schule und Schülerschaft.
Wir wünschen uns kreative Lösungen, Transparenz und Offenheit Ihrerseits.
Setzen Sie sich mit uns Bürgern auseinander und investieren Sie Zeit und Geld in die Gestaltung des Scharnhauser Parks, sodass sich die Stadt mit Recht familienfreundlich nennen kann.


Verena Techant


Mitglied seit: 18.11.2019
Wohnort: Ruit Ostfildern


geschrieben: 19.11.2019 10:48 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderat, sehr geehrter Herr Bombay,

Ich kann mich hier den anderen Familien nur anschließen.
Wir haben zwar das Glück für unsere fast 3-jährige Tochter einen Kindergartenplatz ergattert zu haben, aber auch nur, weil wir dieses Jahr vom Scharnhauser Park nach Ruit umgezogen sind. Hier ist die Lage dezent entspannter. Einen Ganztagesplatz hätten wir aber auch hier nicht bekommen und auch für unsere kleine Tochter bekommen wir sehr wahrscheinlich keinen Krippenplatz. 
Wir sind als Familie auf beide Gehälter angewiesen, unter anderem auch weil die Mieten in Ostfildern sehr hoch sind. Die aktuelle Lage bereitet uns als Familie schlaflose Nächte.
Wenn ich bis September 2020 nicht beide Kinder in eine Kindertageseinrichtungen unterbringen kann, können wir unsere familiäre "Schwarze Null" nicht halten.
Wenn ich unsere letzten Stadtrundschauen durch blättere kann ich nicht wirklich erkennen, in wie fern sich die Stadt um Erzieher/Erzieherinnen bemüht. Es gibt schlichtweg keine Stellenanzeigen. Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt werben selbstverständlich, in unserem "Blättle". Wie kann man da von Personalmangel sprechen, bzw. um Bemühungen Personal zu bekommen?!
Zudem sind die Preise für Betreuungsplätze einfach zu hoch. Vorallem für die Krippenplätze. Teilweise über 600€ (inkl. Verpflegung). Darf ein Kinderbetreuungsplatz zum Luxus werden? Ich finde nicht!
Vorallem wenn man bedenkt, dass andere Bundesländer kostenlose Betreuungsplätze anbieten.
Ich kann mich auch Frau Willburger (oben) nur anschließen. Kindergärten sind WICHTIG! Sie bereiten unsere Kinder auf das Schulleben vor. Es geht hier nicht nur um Betreuung, sondern auch im frühkindliche Bildung! 
Wir haben inzwischen viele Bekannte und Freunde, die auf Grund dieser Lage überlegen Ostfildern zu verlassen. Das ist sehr zu bedauern, vorallem für die Stadt!
Ich bitte die Verantwortlichen schnell zu handeln. Betreuungsplätze zu schaffen, vorallem für die 3-6-Jährigen! 
Schaffen Sie Anreize für Erzieherinnen und Erzieher. Bauen Sie Kinderbetreuungseinrichtungen, nicht nur überteuerten Wohnraum...








Verena Techant


Mitglied seit: 18.11.2019
Wohnort: Ruit Ostfildern


geschrieben: 19.11.2019 14:17 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Kleine Korrektur:
"Gemeinderats, sehr geehrter Herr Bolay..."


Robert Jung


Mitglied seit: 19.11.2019
Wohnort: Nellingen


geschrieben: 19.11.2019 16:20 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir können uns nur der Meinung von Frau Kniesberg + Frau König anschließen.

Meine Ehefrau und ich haben diese Woche ebenfalls eine Absage von der Stadtverwaltung erhalten.

Dabei haben wir unseren Sohn bereits 20 Monate im Voraus vorgemerkt.

Eine Zeitspanne die also ausreichend ist, für eine ordentliche Planung!

Leider lässt die Stadt hier die Eltern komplett im Regen stehen. Diese Entwicklung war absehbar. Dennoch hat die Stadt nicht reagiert.

Nun sollen die Eltern der kleinsten hier in Ostfildern dafür aufkommen, dass die Stadt ihren Job nicht gemacht hat.

Die Stadtverwaltung Ostfildern und OB Bolay sonnen sich zwar gerne im vermeintlich attraktiven Glanz ihrer Stadt.
Bei genauem Hinsehen muss man feststellen, dass sie sich zwar gerne das Schildchen "kinder/familienfreundliche" Stadt umhängen, die Realität sieht aber anderst aus.

Wie man nun aus der lokalen Presse entnehmen konnte, gibt es wohl allein bis September 2020 eine Warteliste mit über 500 Kindern.
Mein Telefonat am Donnerstag mit der Stadtverwaltung ergab, dass die Verzweiflung inzwischen schon so groß ist, dass man nicht einmal eine kurzfristige Lösung vonseiten der Stadt aufzeigen kann. Stattdessen hat man uns als Eltern am Telefon empfohlen, einen Rechtsanwalt aufzusuchen!

Das allein, sagt meiner Meinung nach schon sehr viel über diesen Verwaltungsapparat aus.

Dabei gibt andere Gemeinden die das Problem schon frühzeitig erkannt und rechtzeitig reagiert haben, indem sie genügend Kitas gebaut und Erzieherinnen eingestellt haben.

Das lächerliche Scheinargument, dass man wohl kein Personal findet kann ich ebenfalls nicht gelten lassen.
In Schweden gab es vor Jahren das gleiche Problem. Dort hat man dann die Rahmenbedingungen geschaffen die Bezahlung entsprechend angepasst, um dem Problem entgegenzuwirken.

Ein aktuelles Beispiel liefern die 4 Unikliniken in Baden-Württemberg hier wurden erst kürzlich die Gehälter vom Pflegepersonal u. a. um 7% erhöht + diverse Sonderzulagen.

Es ist also möglich, Personal zu beschaffen, man muss nur wollen!!!

Wir werden uns jetzt eine Anwaltliche Erstberatung leisten, ich kann deshalb allen anderen betroffen nur empfehlen ebenfalls einen Rechtsanwalt aufzusuchen oder wir betroffenen schließen uns alle gemeinsam zusammen, um damit noch mehr Druck aufzubauen Medial (Zeitungen, Radio etc) Gemeinderat sowie über den juristischen Weg.


Familie Jung



Moderator


Mitglied seit: 01.01.1970
Wohnort:


geschrieben: 21.11.2019 14:08 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Guten Tag,

herzlichen Dank für Ihre Beiträge im Bürgerforum. Wir können Ihre jeweils persönlich sehr schwierige Situation in Sachen Kinderbetreuung sehr gut nachvollziehen. Hier kommen Erläuterungen zu den von Ihnen wichtigsten genannten Punkten:

Allgemeines:
Die Situation ist im Moment sehr schwierig und das Jahr 2019 ist durch den Fachkräftemangel und den Wechsel eines privaten Trägers für uns ganz besonders hart. Wir stehen dieser eklatanten Lage aber keineswegs gleichgültig gegenüber. Zum Trägerwechsel einer Einrichtung im Scharnhauser Park mit der notwendigen Schließung der bestehenden Einrichtung und dem Aufbau der Einrichtung mit einem neuen privaten Träger hat die Stadt maßgeblich dazu beigetragen. Wir haben den Übergang kooperativ begleitet und tut es heute auch noch.

Personalmangel:
Derzeit sind in den städtischen Kindertageseinrichtungen 16 Fachkraftstellen (das entspricht 14,4 Vollzeitäquivalenten) davon sieben im Scharnhauser Park und sechs Stellen in der Schulkindbetreuung vakant. Hinzu kommen die unbesetzten Stellen in den Einrichtungen mit anderen Trägern. Die freien Stellen der Stadt sind fortlaufend online ausgeschrieben. Zusätzliche Ausschreibungen erfolgen in den Printmedien ergänzend in regelmäßigen Abständen.

Um pädagogische Fachkräfte für die Stadt zu gewinnen, werden neben dem Gehalt weitere Sozialleistungen wie Zusatzversorgung, Gesundheitsgutschein und Jobticket angeboten. Eine übertarifliche Leistung wird - auch auf Grund der Absprache mit den großen Kreisstädten im Filderraum und den anderen Trägern - nicht gewährt. Die angebotene Hilfe bei der Suche von Wohnraum ist bisher so gut wie gar nicht nachgefragt worden.

Kita-Bedarfsplanung:
Die Stadt Ostfildern macht seit vielen Jahren eine Kita-Bedarfsplanung, zuletzt gemeinsam mit einem externen Gutachten im Jahr 2018 (Biregio). Die Planungen basieren mittelfristig auf Prognosen, die aber nie eine hundertprozentige Sicherheit gewährleisten können. Landesweit war man bisher davon ausgegangen, dass die Versorgungsquote von 34 Prozent für die Kleinkindbetreuung den Bedarf decken wird. Diese Empfehlung hat auch Ostfildern erfüllt. Im laufenden Kindergartenjahr wird mit den vorhandenen U3- Plätzen in der Stadt eine Versorgungsquote von 43 Prozent erreicht. Die wesentlich größere Nachfrage nach Betreuungsplätzen stellt nicht nur Ostfildern vor große Probleme. Die Problemsituation betrifft fast alle Kommunen in Baden-Württemberg.
In Ostfildern wurden die Betreuungsplätze in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut mit dem Neubau der Kita Waldstraße, dem Neubau der Kita Ludwig-Jahn-Straße, einer weiteren Naturkindergartengruppe und einer Kleingruppe im Haus für Kinder Gabriele-Münter-Straße.

Kriterien der Platzvergabe:
Die Vergabe der Kindergartenplätze erfolgt nach dem Alter, wobei Geschwisterkinder einen Altersbonus erhalten. Bei der Vergabe der Kleinkind-, Ganztags- und Schulkindbetreuungsplätze werden die Sozialkriterien Geschwisterkinder, Alleinerziehende, Anmeldedatum und Betreuungsbedarfe (nach ihrem Umfang) berücksichtigt.

Freundliche Grüße

Andrea Wangner
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



Robert Jung


Mitglied seit: 19.11.2019
Wohnort: Nellingen


geschrieben: 22.11.2019 9:50 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Frau Wangner,

vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag, jedoch ist damit das Problem weiterhin nicht gelöst! Welche Maßnahmen werden nun (kurzfristig) von der Stadtverwaltung ergriffen, um diesen Mangel entgegenzuwirken?




Judith Straub


Mitglied seit: 21.11.2019
Wohnort: Scharnhausen


geschrieben: 24.11.2019 23:03 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderates, sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Wangner,
Wir gehören auch zu den Familien, die für unsere Zwillinge (werden Ende Januar 3 Jahre alt) den Absagebrief für zwei Kindergartenplätze bekommen haben. Die Nachricht mit der schwammigen Perspektive auf die Verfügbarkeit von freien Kindergartenplätzen ab dem neuen Kindergartenjahr ist sehr belastend. Wann bekommen wir dann eine verbindliche Zusage? Familien und Kinder brauchen stabile Verhältnisse und dazu gehört auch die Planbarkeit für die Eltern. Mein beruflicher Wiedereinstieg ist nur möglich, wenn die Zwillinge einen Kindergartenplatz haben.

Wir haben unsere Kinder über 2 Jahre vorher für den Kindergarten angemeldet.

Als Erklärung für den Platzmangel wird Personalmangel angeführt. In unserer Wunscheinrichtung trifft das nicht zu.

Wir haben in Scharnhausen nur zwei Kindergärten und die vorhandenen Plätze reichen nicht aus um alle Kinder altersentsprechend im Kindergarten unterzubringen.

Welche Maßnahmen und kreative Lösungen setzt die Stadt für Scharnhausen in die Tat um, um dem Problem des Platzmangels zu begegnen?
Wann erhalten die Familien verbindliche Zusagen für den Kindergartenplatz?



Karoline Wegner-Burkart


Mitglied seit: 21.11.2019
Wohnort: Ostfildern


geschrieben: 03.12.2019 8:58 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderates, sehr geehrter Herr Bolay,
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben ebenfalls eine Absage für eine Kleinkindbetreuung ab einem Jahr erhalten. Interessant wäre, ob mit den vakanten 16 Stellen auch tatsächlich die Absagezahl im Stadtgebiet kompensiert werden könnte. Sollte dies nicht so sein, dann frage ich mich wie die Bedarfe in neuen Wohngebieten wie zum Beispiel das neue Wohngebiet Ob der Halde in Scharnhausen in Zukunft kompensiert werden sollen. Da die Bedarfe der Kinder In Kindertageseinrichtungen in den jeweiligen Stadtgebieten erfolgen sollen, ist für mich fraglich, ob der Bedarf tatsächlich im Stadtteil Scharnhausen gedeckt werden kann.Diese Bedarfe in Schulkindbetreuung und Kita kann heute gemessen und gerechnet werden.

Zu dem möchte ich anmerken dass es im Stadtteil Scharnhausen keine Ganztagesbetreuungseinrichtung ab einem Jahr gibt. Die evangelische Kita hat zwei Tage die Woche jeweils bis 14:30 Uhr geöffnet und das Haus für Kinder in der Fröbelstraße übernimmt erst die Betreuung für Kinder ab einem Alter von zwei Jahren, aber auch nur dann, wenn es nicht genug Anmeldungen für dreijährige Kinder gibt.

Mit freundlichen Grüßen



Marc Rudolph


Mitglied seit: 27.01.2016
Wohnort: Scharnhausen


geschrieben: 05.12.2019 1:33 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Unser Sohn hatte mit Glück damals den letzten Kindergartenplatz bekommen in Scharnhausen, obwohl wir beide voll berufstätig sind und die mehr als maximale Zeit vorher die Anmeldung machten. Ein Trauerspiel. Wir sollten froh sein, einen Platz bekommen zu haben mit der Folge: es war nicht der in Wohnnähe, sondern in der Fröbelstrasse.
Das nächste Problem war dann dieses Jahr, als es Probleme mit ihm gab und er - schon Monate vorher war dies bekannt dort - ein Jahr hätte verlängern müssen. Es war aber nicht mal für diesen Notfall ein Platz frei. Seitdem sitzt er zu Hause, kommt nirgendwo unter. Auch nicht außerhalb Scharnhausens.

Es ist einfach ein Trauerspiel und unfassbar, ebenso wie wenn ich die Meinungen hier lese. Das kommt einem alles so bekannt vor. Bei der Betreuung vor dem Kindergarten mussten wir Tageseltern nehmen, 41 Stunden für 960 Euro im Monat. Das ist schon der Knaller. Man wird hier bestraft hat man das Gefühl.

Auch fiel auf, dass speziell neu hinzugezogene hier scheinbar "locker" einen Platz mit Zusage vor uns bekommen haben, die vorher gar nicht hier lebten. Man darf natürlich nicht böse unken, aber das ist meine Meinung. Ostfildern ist in diversen Dingen einfach keine familienfreundliche Stadt. Und ich bin hier aufgewachsen und kenne das nun mal anders.


Stefanie Hallmeyer


Mitglied seit: 22.11.2019
Wohnort: Scharnhausen


geschrieben: 11.12.2019 9:12 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bolay, sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderates,

auch wir gehören zu den Familien die eine Absage, sowohl für einen Kindergartenplatz (ab März 2020) als auch für einen Kita- Platz ( ab September 2020) bekommen haben. Besonders bei dem KITA- Platz stellt sich uns die Frage, weshalb wir jetzt schon eine Absage erhalten haben, wo laut den Einrichtungen noch gar keine Verteilung statt gefunden hat. Ebenso wird von Ihnen ja berichtet, dass es ab dem Kindergartenjahr 2020/21 wieder Plätze geben wird.
Weshalb dann also jetzt schon die Absage?

Zu einem familienfreundlichen Ostfildern gehören neben familienfreundlichen Wohnungen auch genug Kindergarten- und Kita- Plätze. Diese werden nicht nur benötigt um den Eltern die Möglichkeit zu geben ihrem Beruf nachzugehen und Geld für die horrenden Lebenserhaltungskosten zu verdienen sondern es geht auch um die altersgerechte Förderung von Kindern.

Die Bauvorhaben in Ostfildern sind ja für jeden offensichtlich. Wie stellen Sie sich das in Zukunft vor? Es werden ja nicht weniger Kinder nachkommen die mit ihren Familien ins Neubaugebiet ziehen.

Was passiert da von Ihrer Seite? Nicht nur die Anmeldeprozedur für Kindergarten- sowie Kita- Plätze ist absolut undurchsichtig. Man hat das Gefühl, der der am lautesten schreit und droht bekommt als erster einen Platz.

In Ihrem Schreiben steht es handele sich um einen Mangel an Fachpersonal. Was wird getan um Ostfildern attraktiver zu machen und sich von anderen Stadtteilen abzuheben?

Bitte nehmen Sie uns betroffene Eltern ernst und beantworten unsere Fragen.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefanie Hallmeyer.


Martina Poll


Mitglied seit: 09.01.2008
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 11.12.2019 13:57 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Als Nichtbetroffene - unsere Kinder sind schon erwachsen - kann man nur den Kopf schütteln. Die Stadt Ostfildern setzt offenbar auf unbegrenztes Wachstum, ohne die notwendige Infrastruktur anbieten zu können. Und weitere Stadtteile sind im Bau oder in Planung, ohne das "Personalproblem" in den Kindertagesstätten gelöst zu haben. Da diese Kurzsichtigkeit der Stadt die Eltern vor massive Probleme stellt, hätte ich eigentlich erwartet, dass sich das Stadtoberhaupt hierzu einmal direkt dazu äußert, wie man sich eine kurzfristige Lösung für die betroffenen Eltern vorstellt. Der Wahlspruch der Stadt "Wir bauen heute an der Stadt von morgen" klingt geradezu wie ein Hohn....


Kathrin Wiem


Mitglied seit: 17.01.2010
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 08.01.2020 10:32 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Da kann man nur froh sein wenn die Kinder übers KiGa Alter hinaus sind. Ich würde eigentlich gerne Kinder betreuen, die keinen Platz bekommen, bis es dann soweit ist, aber das häusliche Wohnzimmer ist zu klein. Vielleicht hätte die Stadtverwaltung ja eine Idee, wo ein oder zwei Räume für vorübergehende Kinderbetreuung genutzt werden könnten, dann gründen wir eine Elterninitiative. Schließlich gibt es eine Re


Kathrin Wiem


Mitglied seit: 17.01.2010
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 08.01.2020 10:33 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen





Kathrin Wiem


Mitglied seit: 17.01.2010
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 08.01.2020 10:37 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Da hat mich das System rausgeschmissen. Fortsetzung: ....schließlich gibt es einen Rechtsanspruch auf die Kinderbetreuung. Ich bin zwar keine Erzieherin, aber Familienpflegerin und hab auch zwei Kinder großgezogen, dazu habe ich ca. 100 Kinder aller Altersstufen in den von mir betreuten Familien versorgt. Vielleicht finden sich noch ein paar Eltern, die mitmachen, ich wäre dabei!


Andreas Hahn


Mitglied seit: 08.02.2014
Wohnort: SchaPa


geschrieben: 12.01.2020 21:42 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Angesichts der hier gesammelten Schilderungen ist das "weiter so" von Seiten der Verwaltung und des Bürgermeisters unerträglich!
Statt Ambitionen auf die nächste Amtszeit kund zu tun, sollte OB Bolay besser die Verantwortung für die jahrelangen Versäumnisse übernehmen und Platz machen. Ein Fachkräftemangel ist bei dem üppigen OB-Gehalt sicher nicht zu befürchten!

Kurzfristig könnte die Stadt durchaus mehr tun. Neben dem Nutzen von Hilfsangeboten wie von Frau Wiem, könnte auch §5 der Betreuungssatzung aufgeweicht werden, der verhindert, dass Kindergartenplätze zwischen Mai bis September frei werden:

§ 5 Kündigung und Beendigung des Betreuungsverhältnisses
...
"Eine Kündigung zum 31.5., 30.6. oder 31.7. ist nur in besonderen Ausnahmefällen (z. B. bei Wegzug) möglich."


Michael Werner


Mitglied seit: 24.03.2015
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 12.04.2020 23:00 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Hat eigentlich der Abgleichtermin für die Vergabe neuer Plätze stattgefunden, jetzt wo die Schulanmeldungen durch sein sollten? Wenn ich mich recht erinnere sollte das Ende März gewesen sein. Nicht dass es dadurch mehr Plätze gäbe, aber etwas mehr Klarheit, wenigstens für ein paar Eltern, wäre ja schon nett in diesen unsicheren Zeiten.

So ein Termin lässt sich ja ggf. auch prima online durchführen.


Giacopelli


Mitglied seit: 03.08.2018
Wohnort:


geschrieben: 14.04.2020 11:24 Uhr
Betreff: Re: Kindergartenplätze- es hagelt Absagen


Sehr geehrte Damen und Herren,

die trägerübergreifende gemeinsame Platzvergabe (Abgleichrunde) für die Kindergartenplätze in Ostfildern hat in der vergangenen Woche - dieses Mal in neuer Form über eine Telefonkonferenz - stattgefunden.

Wie bisher nimmt die jeweilige Einrichtung in den nächsten Tagen Kontakt mit der Familie auf, in der für das jeweilige Kind ein Platz zum neuen Kindergartenjahr 2020/2021 ab September 2020 zur Verfügung steht.

Eltern, deren Kinder nach September 2020 drei Jahre alt werden, erhalten ca. fünf Monate vor dem dritten Geburtstag ihres Kindes eine Rückmeldung zu ihrer Vormerkung.

Familien, die ihr Kind unter drei Jahren für einen Krippenplatz zum Kindergartenjahr 2020/2021 angemeldet haben, erhalten ebenfalls in den kommenden Wochen von der Einrichtung Bescheid, in der das Kind einen U3-Platz erhalten kann.

Rückmeldungen zu den Vormerkungen an die Familien, die keinen Betreuungsplatz zum Beginn des Kindergartenjahres im September 2020 erhalten können, werden im Laufe des Monats Mai erfolgen.

Freundliche Grüße
Petra Giacopelli
Stadt Ostfildern · Presse, Stadtmarketing



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