Baumaßnahme:

Sanierung der Innenbeleuchtung im Stadthaus (Rathaus) im Scharnhauser Park in Ostfildern

Laufzeit: 2. Juli 2020 bis 16. Oktober 2020 (gemäß Bauzeitplan)

Bauherr: Stadt Ostfildern - Fachbereich 4, Bauen, Immobilien - Technisches Gebäudemanagement

Beteiligte Partner: Förderung in Höhe von 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative

Förderkennzeichen: 03K12607


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„Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.“

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen 


Ziel und Inhalt des Vorhabens

 

  1. Ausgangslage

    Die allgemeine Beleuchtung im Stadthaus im Scharnhauser Park besteht aus ca. 570 Leuchten, welche sich unter einer transluzenten Kunststoffdecke befinden. Die Maßnahme betrifft die öffentlichen Flurbereiche sowie die Treppen im offenen Atrium.

    Die Leuchten bestehen aus jeweils einer Leuchtstoffröhre und einem Vorschaltgerät (VVG). Die installierte Beleuchtungsleistung beläuft sich insgesamt auf ca. 24 kW, der daraus resultierende Stromverbrauch beträgt ca. 50.000 kWh/ Jahr. Die Leuchten und Leuchtmittel sind inzwischen am Ende ihrer Nutzungsdauer angekommen. Die Regelung und Steuerung der Anlage erfolgt durch die Nutzer mittels einer Handschaltung sowie über eine zentrale Schaltung im Hausmeisterbüro. Diese Art der Lichterzeugung entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne energieeffiziente Beleuchtung. Das Alter und die Anfälligkeit der Beleuchtungsanlage machen darüber hinaus eine Erneuerung notwendig.

  2. Einbau einer neuen Beleuchtungsanlage

    Im Zuge der Ertüchtigung der Beleuchtung wird eine Anlage mit LED-Leuchten realisiert. Diese besteht aus ca. 570 LED-Leuchten, welche mittels eines speziellen Kühlkörpers die erhöhten Anforderungen an die Wärmeabfuhr in der transluzenten Decke erfüllen. Die neuen Leuchten haben eine Systemleistung von ca. 20 W. Damit erfolgt eine Reduktion der Beleuchtungsleistung von ursprünglich ca. 24 kW auf ca. 11 kW. Darüber hinaus wird die neue Beleuchtungsanlage mit einer Präsenzsteuerung ausgestattet. Dies soll zu einer Reduzierung der Betriebsstunden führen.

  3. Effekte der Sanierungsmaßnahmen

    Die beschriebenen Maßnahmen führen zu einer Reduktion des Stromverbrauchs von ca. 34.500 kWh/ Jahr (bzw. 68 %) sowie zu einer CO2-Einsparung von 407 Tonnen über die erwartete Lebensdauer der Anlage (20 Jahre). Durch den Einsatz der LED-Leuchten soll darüber hinaus eine Erhöhung der Lebensdauer der Leuchtmittel und eine erhebliche Verringerung der Instandhaltungskosten erreicht werden.

  4. Projektkosten

    Die geplanten Gesamtkosten der Sanierung der Beleuchtung belaufen sich auf 138.335 €. Gefördert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit einem Zuschuss in Höhe von 34.584 €. Dies entspricht 25 % der geplanten Gesamtkosten.