2021 OB-Wahl

Da die zweite Amtszeit von Oberbürgermeister Christof Bolay Mitte April endet, sind die Bürger in Ostfildern am 7. Februar zur Wahl aufgerufen. Um den Chefposten der Stadtverwaltung bewerben sich Robert Langer und Christof Bolay. Da beide ihre Unterlagen gleichzeitig eingereicht hatten, entschied das Los über die Reihenfolge auf dem Stimmzettel. Dementsprechend wird Robert Langer an erster Stelle stehen, Christof Bolay an zweiter Stelle.

Auf dieser Seite sind Informationen zu den Kandidaten, zu den Möglichkeiten der Briefwahl und zu den Einflüssen der Corona-Pandemie zusammengefasst


Robert Langer
Robert Langer

Robert Langer ist als Trainer für Führungskräfte tätig. Der 49-Jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Nellingen. „Bürgerbeteiligungen müssen wieder Mittelpunkt neuer Projekte sein. Das Zunutzemachen des Wissens- und Erfahrungsschatzes der Bevölkerung ist eine effektive Möglichkeit, die Stadtentwicklung professionell umzusetzen“, sagt Robert Langer, der im Oktober für die FDP in den Gemeinderat nachgerückt ist. Weitere Informationen führt Robert Langer online unter www.robert-langer.de auf.


Christof Bolay
Christof Bolay

Christof Bolay ist seit knapp 16 Jahren Oberbürgermeister der Stadt Ostfildern. Der 52-Jährige wohnt mit seiner Ehefrau und dem jüngsten der drei Kinder in Kemnat. „Die Stadt und ihre Menschen sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Aufgabe macht mir nach wie vor viel Freude – auch wenn sie immer wieder sehr herausfordernd ist“, sagt Christof Bolay. Zusätzliche Informationen rund um seine dritte Kandidatur stellt Christof Bolay, der SPD-Mitglied ist, im Internet unter www.christof-bolay.de bereit.


Vorstellung der Bewerber

Beide Bewerber werden sich bei einer Kandidatenvorstellung am 26. Januar im KuBinO präsentieren. Aufgrund der derzeitigen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie können Bürger das Geschehen jedoch nicht vor Ort verfolgen. Stattdessen haben sie die Möglichkeit, die aufgezeichnete Kandidatenvorstellung im Internet anzusehen. Das Video wird von Mittwoch, 27. Januar, 19 Uhr, an sowohl auf der städtischen Internetseite unter www.ostfildern.de als auch im Onlineangebot der Eßlinger Zeitung verfügbar sein. Die Moderation der Kandidatenvorstellung wird die Eßlinger Zeitung übernehmen. Fragen an die Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters können unter Angabe des Namens und des Wohnorts bis Sonntag, 24. Januar, per E-Mail an kreis@ez-online.de eingereicht werden.


Briefwahl und Ablauf der Wahl in Zeiten von Corona

Die Oberbürgermeisterwahl am 7. Februar wird nach derzeitiger Lage unter den Einflüssen der Corona‐Pandemie stehen. Wie wird die Wahl unter den derzeitigen Bedingungen organisiert? Wie ist eine Stimmabgabe möglich? Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet.


Wenn Sie sich und andere durch Vermeidung persönlicher Kontakte vor einer Corona-Infektion schützen möchten, können Sie Ihre Stimme bequem von zu Hause per Briefwahl abgeben. Unter den derzeitigen Bedingungen ist dies die sicherste Möglichkeit, an der Wahl teilzunehmen.

Sie können Ihre Stimme auch im Wahllokal abgeben. Die Adresse Ihres Wahllokals können Sie Ihrer Wahlbenachrichtigung entnehmen, welche Sie bis zum 17. Januar per Post erhalten. Die Wahllokale wurden auf Ihre Tauglichkeit unter Pandemiebedingungen geprüft und zum Teil verlegt. Der Blick auf die Wahlbenachrichtigung ist deshalb wichtig: Möglicherweise steht dort ein anderer Ort als sonst üblich.

Am einfachsten können Sie Briefwahl online mit den Daten aus Ihrer Wahlbenachrichtigung beantragen - bitte wählen Sie aus, für welche Wahl Sie die Briefwahlunterlagen beantragen (OB-Wahl oder Landtagswahl). Dies ist bis 4. Februar möglich. Bitte beachten Sie, dass die Briefwahlunterlagen erst nach Druck der Stimmzettel versendet werden können.

Auch ein Antrag per E-Mail unter Angabe von Familienname, Vornamen, Geburtsdatum, Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) für jede beantragende Person an briefwahl@ostfildern.de  ist möglich.

Bitte beachten Sie, dass Briefwahlunterlagen nicht telefonisch beantragt werden können.

Im Video unten können Sie sehen, wie Sie die Briefwahl beantragen können.

Aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation werden Wahllokale auf die Möglichkeit zur Einhaltung Hygieneregeln geprüft und zum Teil verlegt. Wir bitten Sie daher um Verständnis, falls Sie nicht in Ihrem gewohnten Wahllokal wählen können.

Beim Betreten des Wahllokals sind Sie zum Tragen einer Mund‐Nasen‐Bedeckung und zum Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern verpflichtet. Am Zugang zum Wahlraum finden Sie eine Möglichkeit zur Handdesinfektion. Die Wahlräume werden regelmäßig gelüftet.

Die ehrenamtlichen Wahlhelfer sind dazu angehalten, Sie darauf hinzuweisen eine Mund‐Nasen‐Bedeckung zu tragen und den gebotenen Abstand einzuhalten. Darüber hinaus behalten wir uns vor, nur so vielen Wählern zeitgleich Zugang zum Wahlraum zu gewähren, wie es der Infektionsschutz zulässt. Es dürfen nur so viele Personen den Wahlraum betreten, wie Wahlkabinen vorhanden sind. Die Möblierung des Wahlraums ist so gewählt, dass der gebotene Mindestabstand stets eingehalten werden kann.

Zudem haben wir zwei weitere Mitglieder in jeden Wahlvorstand berufen. In der Morgen‐ und Mittagsschicht trägt so je eine weitere Person zu Ihrem Infektionsschutz bei. Bitte unterstützen Sie die entsprechenden Wahlhelfer, indem Sie sich an die Vorgaben zum Infektionsschutz halten.

 

Was muss ich im Wahllokal beachten?

Achten Sie im Wahllokal bitte stets auf einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen. Bringen Sie am Wahltag Ihre Wahlbenachrichtigung mit und tragen Sie eine Mund‐Nasen‐Bedeckung im gesamten Wahlgebäude. Bitte vermeiden Sie Berührungen wie Händeschütteln oder Umarmungen.

Am Eingang zum Wahlraum besteht die Möglichkeit zur Handdesinfektion. Zudem bitten wir Sie, Ihren eigenen Schreibstift (am besten Kugelschreiber) zum Ausfüllen Ihres Stimmzettels mitzubringen. Sie müssen dann nicht auf den von uns bereitgestellten Kugelschreiber zurückgreifen.

Zum Schutz der ehrenamtlichen Wahlhelfer wurde ein Hygienekonzept entwickelt.

Die eingesetzten Wahlhelfer werden mit Mund‐Nasen‐Bedeckung und aktuellen Informationen zum Infektionsschutz versorgt. Desinfektionsmittel wird bereitgestellt. Die Arbeitsplätze im Wahlvorstand werden mit Plexiglasscheiben ausgestattet und gemäß der Abstandsregel angeordnet.

Grundsätzlich werden die Wahlhelfer vor ihrem Einsatz geschult. Diese Schulung wurde in diesem Jahr ergänzt um alle Informationen rund um Corona, etwa das Hygienekonzept oder den Umgang mit Masken.

Hinweis: Wahlhelfer, die im Vorfeld der Wahl Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen oder in Kontakt zu einem bestätigten Corona‐Fall standen, sehen von ihrem Einsatz am Wahlsonntag ab.

Bei der Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, den 7. Februar sowie bei einem eventuell zweiten Wahlgang am Sonntag, 28. Februar, gilt in allen Wahlgebäuden sowie Wahl‐ und Briefwahlräumen eine Maskenpflicht. Diese und weitere Schutzmaßnahmen werden ergriffen, um eine Ansteckung mit dem Corona‐Virus zu verhindern:

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr müssen keine Mund‐Nasen‐Bedeckung tragen.
  • Ebenso ausgenommen sind Wähler, wenn sie – durch ein ärztliches Attest – belegen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist.
  • Alle weiteren Personen, die das Wahlgebäude betreten und aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Maskenpflicht ausgenommen sind, dürfen sich nur innerhalb bestimmter Zeitfenster für maximal 15 Minuten in den Räumen aufhalten und müssen zu anderen Menschen einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

Wahlrecht

Berechtigt zur Teilnahme an der Wahl in der Bundesrepublik Deutschland sind auch alle ausländischen Mitbürger, die die Staatsangehörigkeit einer der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) besitzen, das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten Ihre Hauptwohnung in der Stadt haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

In das Wählerverzeichnis werden auch alle wahlberechtigten Unionsbürger automatisch eingetragen. Wahlberechtigte, die nach Ihrer Rückkehr in die Gemeinde am Wahltag noch nicht mindestens drei Monate in der Gemeinde wohnen oder Ihre Hauptwohnung begründet haben, werden nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis eingetragen.

Der Antrag ist spätestens bis zum 17. Januar 2021 schriftlich beim Wahlamt oder beim Bürgerservice, Gerhard-Koch-Straße 1 zu stellen.

Die von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten erhalten bis spätestens 17. Januar 2021 eine Wahlbenachrichtigung.

Wer das Bürgerrecht in der Stadt Ostfildern, durch Wegzug oder Verlegung der Hauptwohnung verloren hat und vor Ablauf von drei Jahren seit dieser Veränderung wieder in die Gemeinde zuzieht oder dort seine Hauptwohnung begründet, ist mit der Rückkehr Bürger und kann sich auf Antrag in das hiesige Wählerverzeichnis für die Oberbürgermeisterwahl eintragen lassen.

Dem Antrag ist ein Nachweis beizufügen, der den Zeitpunkt des Wegzugs oder der Verlegung des Hauptwohnsitzes aus dem Wahlgebiet sowie das Wahlrecht zu diesem Zeitpunkt bestätigt. Eine solche Bestätigung erteilt Ihnen kostenfrei die Gemeinde, aus der Sie weggezogen sind oder von der aus Sie Ihren Hauptwohnsitz in eine andere Gemeinde verlegt hatten. Sind Sie in die gleiche Gemeinde zurückgekehrt, benötigen Sie keine Bestätigung.

Der Antrag ist bis spätestens 17. Januar 2021 beim Servicecenter im Stadthaus, Gerhard-Koch-Straße 1 zu stellen.


Kontakt zum Wahlamt