Konzeption der Kindertagesstätte Riegelhof am Campus

Offenes Konzept

Wichtig in einer Kindertagesstätte mit offenem Konzept ist, Kinder nicht an bestehende Strukturen anzupassen, sondern die Strukturen an die Bedürfnisse der Kinder. Kinder sollen genügend Platz in allen Bereichen zur vollen Entfaltung ihrer Bedürfnisse und Fähigkeiten bekommen. Sich selbständig beschäftigen und wohlfühlen können. Ein weiter Schwerpunkt ist, dass die Bewegungsfreude der Kinder befriedigt werden kann. Bewegung ist das Tor zum Lernen. Sie ist der Antrieb und Motor um sich mit dem eigenen Körper vielfältig zu erproben und über Aktivitäten Erfahrungen zu sammeln. Wahrnehmen, Bewegen, Handeln, Forschen, Experimentieren, Sprechen und Spielen haben einen hohen Stellenwert für die ganzheitliche Entwicklung und Bildung des Kindes. Kinder zeigen und entwickeln erstaunliche Kompetenzen, wenn ihnen Eigenständigkeit, Selbst- und Mitverantwortung zugetraut und zugelassen werden. Entscheidend ist, dass das Kind durch sein Umfeld, durch andere Kinder und durch Erwachsene angeregt wird und eigenständige Erfahrungen machen kann.

Kindergarten/Krippe

All diese Bereiche und Grundlagen gelten sowohl für den Kindergarten, als auch für den Krippenbereich. Unsere Krippenkinder bewegen sich frei durch die Funktionsräume und haben dort ebenfalls altersgemäßes Spielmaterial zur Verfügung. Alle Kinder werden nach dem Berliner Modell eingewöhnt und haben damit solange einen Eingewöhnungserzieher an ihrer Seite, bis sie sich selbstständig durch die Einrichtung bewegen und andere Erzieher als Ansprechpartner nutzen. Unsere Kinder unter 3 Jahren haben die Möglichkeit sich jederzeit in das Zwergenland zurückzuziehen. Hier gibt es einen geschützten Raum, in dem es zusätzlich altersgemäßes Spielmaterial gibt und Angebote stattfinden können. Zusätzlich gibt es einen separaten Schlaf und Wickelraum.

Wir sind eine Sprach-Kita!

Seit Januar 2016 haben wir mit dem Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Feste Bestandteile in unserer Kita sind alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusiven Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit für unsere Kinder.

Das Raumkonzept zur "Offenen Einrichtung" mit Funktionsräumen

Bewegungsbaustelle

Kletterwand, Trampolin, Motorik Matten, River Stones, Seile, Gymnastikbänke, Reifen, Bälle, Korbball, Wippe, …

Die Utensilien werden den Kindern zur freien Verfügung angeboten, immer wieder finden gezielte Bewegungsangebote statt. In dieser Zeit ist der Raum für Nichtteilnehmer geschlossen.

Kreativwerkstatt

Materialschrank mit unterschiedlichsten Materialien: Tapeten, Stoffe, Klorollen, Papiere aller Art, Buntstifte, Wachsmalfarben, Scheren, Kleb, Knete, Stempel, Mandalas, stehen zur freien Verfügung.

Spielezimmer

Schränke mit Regelspielen aller Art, Puzzles, Perlen, Bodenpuzzles, Didaktisches Spielmaterial

Baubereich

Holzbaumaterial in verschiedenen Größen, Eisenbahn, Kugelbahn, Tiere aus unterschiedlichsten Bereichen, Fahrzeuge, Konstruktionsmaterial, Straßenteppich, Ausstellungsschrank… 

Kinderbistro mit offener Ausgabeküche

10 Tische mit Stühlen, Geschirrschränke, Besteckkisten, Teewagen mit Tassen, Frühstücksbuffet

Rollenspielbereich

mit Geschirr und Puppen, Schulranzen, Kasse und Kleider, Schlafburg mit zwei Ebenen und integriertem Kaufladen

Leseecke

Gemütliche Sitzgelegenheiten, Bilderbücher, Sachbücher, Geschichten

Garderobe

Jedes Kind hat einen eigenen Platz für seine Kleidung und Schuhe. Dieser Platz ist mit einem Bild gekennzeichnet 

Zwergenland

Eingewöhnungsbereich für unsere Einjährigen. Es gibt vielfältige Spielangebote, Schlafraum, Wickelraum und freien Zugang zu den anderen  Funktionsräumen.

Garten

Rutschbahn, Sandkasten, Wasserspielbereich, Freifläche, Fahrmöglichkeit, Fahrzeuge, Klettermöglichkeiten, Sandkasten

Foyer

Elternlounge, Warentauschregal, Informationswände,  Therapie- und Elternsprechzimmer

Unser Tagesablauf

7:30 bis 9:00 Uhr
Ankommen der Kinder

7:30 bis 10:30 Uhr
Frühstücksbuffet für die Kinder

9:00 bis 9:15 Uhr
Kindertreff: Vorstellen des Tagesplans, Begrüßungslied, welcher Mitarbeiter/ Mitarbeiterin ist in welchem Raum?
Angebote, Vorlese-Oma, Integrationsfachkraft, Praktikanten, Wochentag, Datum, Jahreszeit

9:00 bis 11:00 Uhr
Freie Zeit der Kinder mit Möglichkeit zu spielen, basteln, malen, werken, Bücher anzuschauen, toben, rennen…Mögliche Aktionen: Sprachhilfe, Vorleseoma, Angebote in den Funktionsräumen, Spiel,- Sing- oder Erzählkreis, Spaziergänge

11:00 bis 12:30 Uhr
Mittagessen für die 1. Essensgruppe (hier essen die Kinder, die im Anschluss an das Mittagessen einen Mittagsschlaf halten)

12:30  bis 13:30 Uhr
Mittagessen für die 2. Essensgruppe

14:30 bis 16:00 Uhr
Beginn der Nachmittagsbetreuung, Möglichkeit an Angeboten und Ausflügen teilzunehmen, Freispiel, Mittagssnack

Mögliche Aktionen

  • Exkursionen in die Natur
  • Projektarbeit über Themen, die Kinder interessieren
  • Selbstbestimmung der Kinder in Bezug auf die Wahl des Spielortes, -partners,-materials und -dauer
  • 3 mal wöchentlich Sprachhilfe für Kinder, nach dem Denkendorfer Model
  • Kinderbistro mit Frühstücksbuffet
  • Ausflug aller Schulabgänger als Abschluss, Schultütenbasteln, Besuch einer Schulstunde in der Erich Kästner-Schule und Klosterhofschule
  • Familienfest im Sommer, Laternenfest im November mit der ganzen Familie, Elternvormittag, aktive Teilnahme bei der Eingewöhnung nach dem Berliner Modell…
  • Büchereibesuche