Sicherheitslage in Ostfildern bleibt gut

Pressemitteilungen

Wie sicher ist Ostfildern? Die Antwort des Polizeireviers fällt auch für das Jahr 2025 grund-sätzlich positiv aus: Ostfildern bleibt eine Stadt mit einer insgesamt guten Sicherheitslage. Polizeidirektor Steffen Schmidt und Polizeihauptkommissarin Inken Fischer stellten den Si-cherheitsbericht für das vergangene Jahr in der Gemeinderatssitzung am 7. Oktober vor.

Zwar ist die Zahl der registrierten Straftaten in Ostfildern von 1.252 im Jahr 2024 auf 1.358 im Jahr 2025 gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um 8,5 Prozent. Gleichzeitig ist die Kriminalität im Landkreis Esslingen insgesamt leicht zurückgegangen. Die Aufklärungsquote in Ostfildern konnte dagegen leicht gesteigert werden und lag bei 63,3 Prozent.

Auch der Vergleich mit anderen größeren Kommunen im Landkreis zeigt, dass es sich in Ostfildern vergleichsweise sicher leben lässt. Die sogenannte Häufigkeitszahl – also die Zahl der Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner – liegt in Ostfildern bei 3.414. Sie ist damit deutlich niedriger als etwa in Nürtingen (5.266), Kirchheim unter Teck (4.747) oder Esslingen (4.278). Lediglich Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen weisen im Vergleich niedrigere Werte auf.

Erfreulich ist insbesondere die Entwicklung bei den Wohnungseinbrüchen: Ihre Zahl sank von 18 Fällen im Jahr 2024 auf 14 im Jahr 2025. Auch bei den Gewaltdelikten, der Gewalt gegen Polizeibeamte, der Sachbeschädigung, der Rauschgiftkriminalität und der häuslichen Gewalt gab es Rückgänge. Zugenommen haben dagegen vor allem die Diebstahldelikte, darunter insbesondere Ladendiebstähle.

Den Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen führt die Polizei auch auf ihre Präventionsarbeit und verstärkte Präsenz zurück. Gerade in der dunklen Jahreszeit werden die Streifenfahrten intensiviert. Gleichzeitig informiert und berät die Polizei über Möglichkeiten, das eigene Zuhause zu schützen. Ein wichtiger Hinweis: Terrassentüren sind ein häufiger Einstiegspunkt für Einbrecher und sollten deshalb auch bei kurzer Abwesenheit stets verschlossen werden. Rollläden oder Jalousien sollten bei längerer Abwesenheit heruntergelassen werden.

Der Sicherheitsbericht macht deutlich, dass sich die Lage kontinuierlich verändert und Prävention deshalb wichtig bleibt. So ging die Zahl der tatverdächtigen Kinder im Jahr 2025 deutlich von 70 auf 37 zurück. Bei Jugendlichen war dagegen ein Anstieg zu verzeichnen. Der Polizeidirektor verwies in diesem Zusammenhang auch auf zunehmende Auseinandersetzungen unter Jugendlichen und die Bedeutung des Elternhauses sowie einer gesamtgesellschaftlichen Prävention.