Die Schriftführer und Autoren schreiben ihre Texte nach journalistischen Grundregeln. Sollten diese missachtet werden, ist es der Pressestelle vorbehalten, Anpassungen vorzunehmen.
Das wichtigste steht am Anfang. In einem Beitrag müssen die fünf W-Fragen beantwortet werden: wer, was, wann, wo, warum. So erhält der Leser die notwendigen Antworten. Es wird in ganzen Sätzen geschrieben, und die Sätze werden möglichst kurzgehalten.
Veranstaltungshinweise werden in fortlaufendem Text geschrieben.
Am Samstag, 19. Januar, findet von 20 Uhr an in der Körschtalhalle in Scharnhausen ein Konzert des Sängerbundes Ruit statt.
(nicht wann: Samstag, den 19. Januar, wo: Körschtalhalle Scharnhausen, was: Konzert des Sängerbunds Ruit)
Die Datumsangaben werden in journalistischer Schreibweise wiedergegeben, im laufenden Kalenderjahr wird auf die Jahresnennung verzichtet.
8. Januar, Samstag, 6. November
(nicht 08.01.2011; nicht Samstag, dem/den 06.11.)
Die Uhrzeiten werden nach journalistischer Schreibweise verfasst
9 Uhr, 10.15 Uhr
(nicht 07:00 Uhr)
Ziffern und Zahlen bis zwölf werden ausgeschrieben – außer beim Datum und der Uhrzeit
eins bis zwölf, achte Klasse, zehn Euro, 13. Lebensjahr, 4,50 Euro, 50 Cent
(nicht 8. Klasse, 7 Euro, 3 €)
Vorzugsweise wird eine geschlechtsneutrale Sprache verwendet. Ist dies nicht möglich, wird wegen der besseren Lesbarkeit die maskuline Schreibweise verwendet. In den Beiträgen kann einmalig an geeigneter Stelle sowohl die feminine wie auch die maskuline Schreibweise verwendet werden (Gemeinderätinnen und Gemeinderäte). In den Beiträgen der Fraktionen, Kirchen und Vereine ist in diesem Punkt die Vorgehensweise den Autoren freigestellt. Mit einer geschlechtsneutralen Sprache wird auch dokumentiert, dass eine Geschlechtergerechtigkeit angestrebt wird.
Die Teilnehmer oder Teilnehmer und Teilnehmerinnen oder Teilnehmer/innen oder die Teilnehmenden
(nicht: Die TeilnehmerInnen, nicht Teilnehmer*innen).
Jede Person wird bei erstmaliger Nennung mit Vor- und Zunamen genannt, bei mehrmaliger Nennung wird auf den Vornamen verzichtet. Die Anrede wird nicht genannt. Auf akademische Titel wird im redaktionellen Teil der Stadtrundschau in der Regel verzichtet.
Martin Seeger hält am Donnerstag einen Vortrag über das Zähneknirschen beim Kind. Seeger gilt als Spezialist auf diesem Gebiet. Der Vortrag des Zahnmediziners beginnt um 19 Uhr.
(nicht Herr Martin Seeger, Herr Seeger, Dr. med. dent. Martin Seeger)
Abgekürzte Wörter und Abkürzungen werden nicht verwendet, allgemeingültige Abkürzungen werden erstmals ausgeschrieben, danach die Abkürzung in Klammern angefügt.
und, oder ähnliches, beziehungsweise
(nicht: u., o. ä., bzw.)
Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK)
(nicht: Die AOK)
Wörter werden nicht versal gedruckt, (nur Abkürzungen mit bis zu drei Buchstaben wie AOK) es gibt auch keine Binnenversalien
Achtung
(nicht: ACHTUNG)
Akronyme (Initialwörter) und Markennamen mit Designschreibweise werden nicht versal gedruckt
Laser (nicht: LASER), „Der Spiegel“ (nicht: „Der SPIEGEL“), Firma Sanomed (nicht: SanoMed).
Ausnahme: KuBinO (nach einem Beschluss des Gemeinderats)
Abkürzungen, die in Einzelbuchstaben gesprochen werden, werden in Versalien gesetzt.
BUND, USA
Telefonnummern werden in der Regel nach Din-Norm gegliedert, ohne Klammern, ohne Schrägstrich zwischen Vorwahl und Rufnummer, ohne Gliederung. Lediglich die Durchwahl wird mit einem Bindestrich abgetrennt.
0711 3404-238
(nicht: (0711) 34 04-238; 0711/3 40 42 38)
Bürger - Bürgerschaft, Bevölkerung, Menschen, Personen
Besucher - Gäste, Anwesende
Mitarbeiter - Beschäftigte, Fachkräfte, Personal, Team, Gruppe
Senioren - Ältere Menschen
Migranten - Menschen mit Migrationshintergrund
Ansprechpartner - Ansprechperson
Pfleger - Pflegekraft, Pflegepersonal
Lehrer - Lehrkraft, Lehrperson
Jeder - Alle
Keiner - Niemand