Klimaschutz & Klimaziele

Fakten vor Ort

Der Klimawandel ist in Ostfildern messbar. Seit 1950 ist die durchschnittliche Jahrestemperatur um knapp 2°C gestiegen. Die Folgen zeigen sich bereits heute, unter anderem in:

  • mehr Hitzetagen und längere Trockenperioden
  • häufigeren Starkregenereignissen
  • stärkerer Belastung verdichteter Stadtbereiche („Wärmeinseln“)
  • zunehmendem Stress für Wälder, Streuobstwiesen und Biodiversität

Diese Entwicklungen machen deutlich: Neben konsequentem Klimaschutz ist auch die Anpassung an unvermeidbare Klimafolgen eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung.

CO2-Emissionen in Ostfildern aufgeteilt auf die Kategorien Wärme, Strom, Verkehr

Klimaziele Ostfildern: Klimaneutralität bis 2040

Die Klimaziele Ostfilderns stehen im Einklang mit dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg (KlimaG BW). Die gesetzlichen Zielmarken des Landes und damit Ostfilderns sind:

  • Verringerung der Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 % (gegenüber 1990)
  • Treibhausgasneutralität bis 2040

Die Klimaziele sind anspruchsvoll, aber erreichbar. Entscheidend ist ein integriertes Vorgehen: Klimaschutz und Klimaanpassung werden in Ostfildern systematisch in Stadtentwicklung, Energieplanung, Mobilität und Baupolitik verankert. Mit dem Beitritt zum Klimaschutzpakt Baden-Württemberg übernimmt die Stadt zudem eine Vorbildrolle: Auch die Stadtverwaltung soll bis 2040 klimaneutral arbeiten.

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