Aktuelle Situation in der Ukraine 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als zuständige Bundesbehörden für die Überwachung der Umweltradioaktivität beobachten die Situation in der Ukraine aufmerksam.

Aufgrund der Entfernung zur Ukraine ist nicht damit zu rechnen, dass eine Einnahme von Jodtabletten erforderlich werden könnte. Von einer selbständigen Einnahme der Tabletten wird dringend abgeraten. Eine Selbstmedikation birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, hat aktuell aber keinerlei Nutzen.

Aktuelle Hinweise zur Einnahme von Jodtabletten in Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine stehen auf den Seiten vom Bundesumweltministerium bereit.

Einnahme von Jodtabletten im Notfall 

In der Umgebung von kerntechnischen Anlagen wie dem Kernkraftwerk Neckarwestheim kann die Gefahr bestehen, dass bei einem Störfall radioaktive Stoffe freigesetzt werden. Eine der vielen Maßnahmen des Katastrophenschutzes wäre in diesem Ereignisfall die Ausgabe von Jodtabletten an die Bevölkerung. Bei rechtzeitiger Einnahme verhindern die Tabletten eine Einlagerung von radioaktivem Jod in der Schilddrüse.

Die wichtigsten Informationen zur Einnahme von Jodtabletten sind in diesem Flyer zusammengefasst. 

Ausgabestellen in Ostfildern

In den Stadtteilen gibt es verschiedene Stellen, an denen im Notfall Jodtabletten ausgegeben werden.

Nellingen: KuBinO, In den Anlagen 6
Scharnhauser Park: Sporthalle Scharnhauser Park, Gerhard-Koch-Straße 8
Parksiedlung: Sporthalle Scharnhauser Park, Gerhard-Koch-Straße 8
Ruit: Sporthalle Ruit, Justinus-Kerner-Weg 44
Kemnat: Festhalle Kemnat, Pfingstweideweg 2
Scharnhausen: Feuerwehrhaus, Ruiter Straße 6

Die Ausgabe der Tabletten bedeutet nicht gleichzeitig die Einnahme. Bitte verfolgen Sie die Rundfunk‐ und Fernsehdurchsagen bis die Einnahme der Tabletten angeordnet wird.