Wer gegen Verkehrsregeln oder sonstige Vorschriften verstößt, kann mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld belegt werden. Mit dem Bezahlen der Verwarnung ist der Vorgang abgeschlossen. Wer mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung nicht einverstanden ist, kann nach erfolgter Anhörung im Wege des Bußgeldverfahrens eine gerichtliche Entscheidung herbeiführen.

Benötigte Unterlagen

Bei allen Anfragen zu konkreten Ordnungswidrigkeitenverfahren wird um die Angabe des Buchungs-/ Aktenzeichens gebeten.


Weitere Informationen

Gebührenpflichtige Verwarnungen werden zwischen 10 Euro und 55 Euro erteilt. Bei Verstößen ab 60 Euro erfolgt nach Anhörung die Einleitung eines Bußgeldverfahrens. Die Verwarn- und Bußgeldsätze sind bundesweit einheitlich geregelt, Näheres erfahren Sie im bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog.

Als Betroffener eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens besteht die Möglichkeit, gegen einen Bußgeldbescheid innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung schriftlich Einspruch einzulegen.

Die Erstattung einer Anzeige, z.B. wegen eines Verkehrsverstoßes, kann von jeder Privatperson erfolgen. Dies muss schriftlich, unter Angabe des konkreten Verstoßes und mit möglichst genauer Schilderung des Sachverhalts und Fotos geschehen.


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