Noch ist es mild, aber der Winter kann kommen: Die Mitarbeiter im städtischen Bauhof sind gut gerüstet und warten auf den ersten Einsatz.

Die beiden Salzsilos auf dem Gelände des Baubetriebshofs sind mit knapp 200 Tonnen Streugut gefüllt, das mit Sole vermischt auf den Straßen ausgebracht wird. 300 Tonnen Salz sind bei einer Spedition in Sigmaringendorf im Kreis Sigmaringen eingelagert worden und etwa 50 Tonnen in Säcken verpacktes Salz und 200 Tonnen Splitt lagern in Ruit in der Splitthalle. "Wir sind damit gut aufgestellt", sagen Enno Stöver, der Leiter des Baubetriebshofs, der den Winterdienst organisiert, und Günther Klier, der im Fachbereich 4 (Bauen, Immobilien) beim Freiflächenmanagement für die Planung des Winterdienstes zuständig ist.

Zum Winterdienst sind alle verfügbaren Kräfte im Bauhof in zwei Schichten im Einsatz, wenn es die Witterung erfordert, denn die Kommunen sind nach dem Straßengesetz des Landes Baden-Württemberg dazu verpflichtet. Das Straßen- und Wegenetz ist nach einem ausgetüftelten Plan in verschiedene Prioritäten eingestuft worden, nach denen geräumt und gestreut wird. Höchste Priorität gilt den Haupt- und Durchgangsstraßen sowie den Busstrecken. Auch in diesem Jahr wird die Stadt wieder Splittkisten aufstellen, an denen sich die Bürger kostenlos bedienen dürfen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ostfildern.de im Direkteinstieg "Was finde ich wo?", Stichwort Winterdienst.

 

7. November 2019