KW17_Wald

Seit nunmehr 70 Jahren gibt es in Deutschland den Tag des Baums. Jeweils am 25. April soll damit auch die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Tierwelt hervorgehoben werden.

Auf der Gemarkung der Stadt Ostfildern gibt es 150 Hektar Wald. 80 Hektar davon sind im Eigentum der Stadt und verteilen sich kleingliedrig auf zehn Distrikte. Der Wald ist dabei Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, Erholungs- und Sportraum für Menschen sowie Arbeitsplatz für verschiedene Institutionen wie den Forst.

In den kommenden Wochen sollen in der Stadtrundschau verschiedene Blickwinkel auf das Leben im Wald beleuchtet werden. Dabei gibt es Einblicke in den Wald mit seiner Tierwelt und seiner Schutzfunktion sowie Hinweise, wie ein gutes und respektvolles Miteinander aller Nutzergruppen gelingen kann. Alle Nutzergruppen haben verschiedene Ansprüche an den Wald. Sie zu vereinen ist mitunter schwierig. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Regeln – teils gesetzlich, teils aus Rücksicht –, die das Miteinander verbessern. So dürfen Radfahrer im Wald in Baden-Württemberg nur auf Wegen und Straßen unterwegs sein, die mindestens zwei Meter breit sind. Dabei dürfen die Sicherheit und Erholung anderer Waldbesucher nicht beeinträchtigt werden. Wenn Radfahrer auf Fußgänger treffen, haben diese den Vorrang. Auf unbefestigten Trassen im Wald, Fußwegen, Sport- und Lehrpfaden sowie abseits der Wege ist das Radfahren verboten.

Immer wieder gehen bei der Stadtverwaltung Hinweise aus der Bürgerschaft zu gefährlichen Situationen, illegal angelegten Downhill-Strecken und Müllablagerungen im Wald ein. Zudem wird regelmäßig die Besorgnis geäußert, dass schutzbedürftige Tiere gestört würden. Daher muss immer wieder betont werden, dass nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme alle Nutzer, Menschen und Tiere, im Wald Erlebnis, Erholung und Ruhe finden.

2. Mai 2022