Ostfildern ist eine lebendige Stadt mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern – gelegen im Herzen der wirtschaftsstarken Region Stuttgart. 1975 aus den früher eigenständigen Gemeinden Nellingen, Ruit, Kemnat und Scharnhausen im Zuge der Kommunalreform entstanden, bildet Ostfildern heute eine moderne Große Kreisstadt. Ergänzt wurde das Stadtgebiet später durch den Scharnhauser Park, ein junger, familienfreundlicher Stadtteil mit zukunftsweisender Architektur und hoher Lebensqualität.
Ostfildern hat eine eigene Identität entwickelt – selbstbewusst, modern und nah am Menschen. Die Stadt verbindet naturnahe Wohnquartiere mit urbaner Infrastruktur, grüne Freiräume mit kultureller Vielfalt, Geschichte mit Zukunft. Zwischen dem Neckar- und dem Körschtal entfaltet sich eine hohe Lebensqualität – für Familien, für Seniorinnen und Senioren, für junge Menschen ebenso wie für Unternehmen. Die ausgezeichnete Verkehrsanbindung – mit Stadtbahnanschluss in Richtung Stuttgart, direkter Busverbindung zur Messe und kurzer Distanz zum Flughafen – macht Ostfildern auch für Pendler attraktiv. Hochschulstandorte wie Stuttgart, Hohenheim, Tübingen und Esslingen sind in weniger als einer halben Stunde erreichbar.
Auch wirtschaftlich ist Ostfildern gut aufgestellt – unter anderem als Standort für den Maschinenbau, für Verlage und Druckereien, für Weiterbildung und für Kongresse. Kulturell prägen das Theater An der Halle, das traditionsreiche Drachenfest, die Kleinkunstreihe „Nachtstudio“ oder der „Gartentraum“ in den Bürgergärten das Stadtleben. Sportlich steht Ostfildern mit einem breiten Vereinswesen, der Landessportschule Ruit und zahlreichen modernen Sportanlagen für Bewegung und Begegnung.
Eine lebenswerte Stadt mit Charakter – das ist Ostfildern heute. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat verfolgen mit dem Leitbild eine klare Vision für die nachhaltige Weiterentwicklung: lebensnah, ressourcenschonend und zukunftsorientiert.
Erstellt von Goldamsel Film GmbH.
Mit rund 10.500 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Nellingen der bevölkerungsreichste Stadtteil Ostfilderns. Die Hindenburgstraße bildet die zentrale Achse – als Hauptgeschäftsstraße ebenso wie als verbindendes Element zwischen Tradition und Moderne.
Historisch gewachsen rund um den Klosterhof, den romanischen Kirchturm und das Propsteigebäude, zeigt sich Nellingen heute mit einem lebendigen Stadtzentrum. Hier finden sich das moderne Schul- und Sportzentrum, das Hallenbad, das KuBinO mit Stadthalle, Bibliothek und Bildungsangeboten sowie der Endhaltepunkt der Stadtbahnlinie U7. Im alten Straßenbahndepot entstand ein kulturelles Zentrum mit Theater, Musikschule und Volkshochschule.
Nellingen blickt auf eine Geschichte als Arbeiterwohngemeinde zurück – ab dem 19. Jahrhundert durch den Anschluss an die Straßenbahnlinie END eng mit den Fabriken im Neckartal verbunden. Heute gehört der Stadtteil zu den urbanen Kernen Ostfilderns, mit einem vielfältigen Angebot für alle Generationen. Die Nellinger Kirbe im Herbst ist ein jährlicher Höhepunkt im Stadtleben – mit Markt, Musik, Bewirtung und dem beliebten Kirbelauf.
Die Parksiedlung ist ein vergleichsweise junger Stadtteil. Nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände des ehemaligen Königlichen Privatgestüts Weil errichtet, bot er vor allem Heimatvertriebenen und Ausgebombten eine neue Perspektive. Möglich machte das eine Initiative von Philipp Albrecht von Württemberg, der das Gelände großzügig zur Verfügung stellte.
Heute leben rund 3.000 Menschen in der Parksiedlung. Nach einer Phase des demografischen Umbruchs hat ein Generationenwechsel stattgefunden: Viele junge Familien entdecken den Stadtteil wieder neu. Mit der Lindenschule, zwei Kirchen, einem aktiven Vereinsleben und dem Quartiersplatz am Herzog-Philipp-Platz ist die Parksiedlung ein ruhiger, familienfreundlicher Ort mit hoher Wohnqualität.
Ein Highlight ist die Panoramaplattform an der Breslauer Straße mit weitem Blick ins Neckartal – Startpunkt für Spaziergänge auf dem Panoramaweg und beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.
Der Scharnhauser Park ist ein Stadtteil mit Modellcharakter – ein preisgekröntes Stadtentwicklungsprojekt auf dem Gelände eines ehemaligen US-Militärstandorts. Wo früher Pferdekoppeln und Kasernen standen, leben heute rund 8.500 Menschen in einem durchdacht geplanten Quartier mit kurzen Wegen, hoher Aufenthaltsqualität und ausgezeichnetem Wohnumfeld.
Reihenhäuser, Geschosswohnungsbau, Einzelhandel und Gewerbe bilden ein stimmiges Ganzes. Die Architektur ist prämiert, die Freiflächen großzügig und grün: Die Landschaftstreppe als zentrales Gestaltungselement zieht sich über einen Kilometer durch den Stadtteil. Dazu kommen die Bürgergärten, der Baumhain und das angrenzende Landschaftsschutzgebiet.
Ökologie spielt eine zentrale Rolle: Regenwassermanagement, ein Holzheizkraftwerk, kurze Wege und ein Verkehrskonzept mit Stadtbahnanbindung prägen die Entwicklung. Der Stadtteil ist besonders familienfreundlich – mit Kindertageseinrichtungen, Jugendtreff, Aktivwerkstatt und vielen Spielmöglichkeiten. Der Wochenmarkt auf dem zentralen Platz ergänzt die gute Nahversorgung.
Ruit zählt rund 8.100 Einwohnerinnen und Einwohner und hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Straßendorf zur modernen Gemeinde mit hoher Lebensqualität entwickelt. Die städtebauliche Erneuerung – insbesondere rund um den Kronenplatz und die „Grüne Mitte“ – hat das Ortsbild aufgewertet und den öffentlichen Raum neu belebt.
Ruit ist ein Stadtteil mit starker Infrastruktur. Hier befinden sich die Landessportschule im Zinsholz, die Medius Klinik Ruit, das Rathaus Ruit mit Bauverwaltung, ein Jugendhaus sowie das Samariterstift für Seniorinnen und Senioren. Eine gute Nahversorgung und ein Wochenmarkt stärken die Lebensqualität vor Ort.
Historisch geht Ruit auf eine bäuerliche Siedlung zurück – erstmals 1173 erwähnt. Im Zuge der Industrialisierung wandelte sich das Dorf zur Arbeitergemeinde, geprägt durch die Nähe zum Neckartal und zu Stuttgart. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Ruit stark – heute ist es ein attraktiver, gut angebundener Wohnstandort mit kultureller Identität und moderner Infrastruktur.
Kemnat liegt im Osten Ostfilderns und zählt rund 5.400 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Stadtteil hat sich seit den 1960er Jahren von einem kleinen Ort zu einer prosperierenden Wohn- und Gewerbegemeinde entwickelt. Besonders das Druck- und Verlagswesen prägte Kemnat über Jahrzehnte – bis heute ist mit MairDumont der größte deutsche Reiseverlag im Ort ansässig.
Ab 2024 wird die Heumadener Straße umfassend neugestaltet – mit neuen Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, betreutem Wohnen und einer attraktiveren Ortsmitte. Mit seiner historischen Bebauung, der jährlichen Kirbe und einem lebendigen Vereinsleben bietet Kemnat sowohl Tradition als auch Perspektive.
Erstmals 1229 erwähnt, war Kemnat überregional durch den Schafhof der Herrschaft Württemberg bekannt. Heute verbindet der Stadtteil Geschichte und Zukunft – als attraktiver Wohnort mit guter Anbindung und starken gewerblichen Strukturen.
Scharnhausen liegt malerisch im Körschtal und hebt sich landschaftlich von den übrigen Stadtteilen Ostfilderns auf der Filderebene ab. Die naturnahe Lage macht den Stadtteil besonders lebenswert – für Spaziergängerinnen, Naturfreunde und alle, die Erholung suchen.
Die Geschichte des Orts ist eng mit dem Haus Württemberg verbunden. Herzog Carl Eugen ließ hier ein kleines Lustschloss errichten, dessen Park später in das Königliche Privatgestüt überging. Heute erinnern das Schlössle, die Gestütgebäude und der Amortempel an diese Zeit – sie prägen den Charakter des Stadtteils und sind beliebte Ausflugsziele.
Scharnhausen ist auch Geburtsort des berühmten Pfarrers und Tüftlers Philipp Matthäus Hahn. Trotz historischer Bedeutung blieb der Ort lange Zeit ein bescheidenes Bauerndorf. Erst mit der Industrialisierung des Neckartals ergaben sich neue Perspektiven. Heute ist Scharnhausen ein beliebter Wohnstandort – geprägt durch seine naturnahe Lage, seinen historischen Kern und seine gewachsene Identität.