KW28_PS_Baugebiet_Nord-Ost _2_Foto_Peter_Stotz

Mit großer Mehrheit beschließen die Stadträte die Satzung zum Bebauungsplan „Parksiedlung Nord-Ost 2“.

Der Gemeinderat hat die Grundlage geschaffen, dass in der Parksiedlung neuer Wohnraum entstehen kann. Mit 19 zu sieben Stimmen und einer Enthaltung beschloss das Gremium in der Sitzung in der vergangenen Woche die Satzung zum Bebauungsplan „Parksiedlung Nord-Ost 2“. Demnach sollen zwischen Breslauer Straße und Danziger Straße fünf Wohnblocks entstehen, die Platz für 120 Wohnungen bieten. Unmittelbar zuvor hatten die Stadträte bei sechs Gegenstimmen und zwei Enthaltungen dem notariellen Vertrag mit der Investorin, der Hofkammer des Hauses Württemberg, zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, diesen abzuschließen. Darin werden unter anderem Regelungen für die Erschließung des Plangebiets und zum naturschutzrechtlichen Ausgleich getroffen und der Verkauf städtischer Grundstücke vereinbart. „Wir sind weiterhin überzeugt davon, dass es richtig ist, wichtigen Wohnraum zu schaffen“, sagte Oberbürgermeister Christof Bolay mit Bezug auf den bisherigen, langjährigen Verlauf dieses Vorhabens. „Nun haben wir eine rechtlich saubere Lösung.“

Zwei weitere Tagesordnungspunkte im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung in der östlichen Parksiedlung fanden ebenfalls mehrheitliche Zustimmung. Dem städtebaulichen Vertrag zum Artenschutz stimmten alle Ratsmitglieder zu, die Satzung zum Bebauungsplan „Panoramaweg Westabschnitt 1. Änderung“ wurde bei zwei Gegenstimmen beschlossen.

 

19. November 2020