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Ein Routennetz fürs Rad in Ostfildern

Seitdem sich die Stadt Ostfildern formiert, wird auch der Radverkehr gefördert. In den 1980er Jahren wurde ein erstes Netz empfohlener Radrouten ausgewiesen – daran wird seither weiter geknüpft.

Sowohl die räumliche Struktur der Stadt - die Stadtteile liegen nur zwischen zwei und fünf Kilometer voneinander entfernt -, als auch die topografischen Gegebenheiten bieten günstige Voraussetzungen, das Rad im Alltag zu nutzen. Der das Stadtgebiet in West-Ost-Richtung querende Landschaftseinschnitt des Körschtals mit dem Stadtteil Scharnhausen bietet sich  zudem als Naherholungsgebiet vor allem für den Freizeitradverkehr an.

Die Förderung des Radverkehrs wird schon seit der Gründung der Stadt betrieben: Mitte der 1980er-Jahre entwickelten die Verantwortlichen ein erstes, über die Gemeindegrenzen hinweg abgestimmtes Netz empfohlener Radrouten für den Filderraum. Dieses Netz mit seiner, gemessen am heutigen Standard, rudimentären Wegweisung wurde in einer gemeinsam herausgegebenen Radfahrkarte dokumentiert.

In den 1990er Jahren erfuhr die Stadt infolge der Umwandlung der „Nellingen Barracks“ zum heutigen Stadtteil Scharnhauser Park eine bedeutsame städtebauliche Veränderung. Damit verbunden war auch die Ausweitung vor allem der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur: Seit September 2000 fahren die Stadtbahnlinien U7 und U8 von Stuttgart kommend, durch Ruit, die Parksiedlung und den Scharnhauser Park bis nach Nellingen. Mit dem Bau der fast das gesamte Stadtgebiet querenden Trasse ist auch das Radroutennetz neu ausgerichtet und mit den Stadtbahnhaltestellen verknüpft worden. Eine der wichtigsten Radrouten im Stadtgebiet führt seither entlang der Stadtbahnlinie.

Die Veränderungen waren Anlass, zusammen mit interessierten Bürgern von 1996 bis 1998 ein umfassendes Radverkehrskonzept zu erarbeiten. Es umfasste folgende Inhalte: Bestandsanalyse und Festlegung des zukünftigen Radroutennetzes, sowie eine Auflistung erforderlicher Maßnahmen an diesem Netz mit einer entsprechender Prioritätensetzung. In dem Konzept sind mehr als 60 einzelne Maßnahmen unterschiedlichster Art aufgelistet, die inzwischen zu weiten Teilen abgearbeitet worden sind. Oberste Priorität hatte die wegweisende Beschilderung der Hauptradrouten im Stadtgebiet. In den Jahren 2003 bis 2008 wurden an insgesamt 95 Standorten mehr als 350 Wegweiser montiert, mit differenzierter Auflistung von Zielen, Richtungs- und Entfernungsangaben.

Gleichzeitig wurde die interkommunale Zusammenarbeit in Sachen Radverkehr im Filderraum auf eine neue Grundlage gestellt und der Erfahrungsaustausch zu den relevanten Themen intensiviert: Die Arbeitsgemeinschaft der Filderkommunen hat zusammen mit den Städten Stuttgart und Esslingen bis heute drei Auflagen der „Radfahrkarte Filder“ auf einer detaillierten topografischen Kartengrundlage des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung herausgegeben. Die Karte enthält alle radfahrrelevanten Informationen für den Filderraum, sowohl für den Alltags-, als auch für den Freizeitradverkehr. red

Die aktuelle Auflage der Radfahrkarte Filder (2012) kann bei den Bürgerbüros der beteiligten Kommunen und im örtlichen Buchhandel erworben werden. Weitere Information unter

 

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