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Petra Motzer


Mitglied seit: 24.08.2015
Wohnort: Ostfildern-Ruit


geschrieben: 24.08.2015 13:47 Uhr
Betreff: flammende Sterne


Alle Jahre wieder:
Müllberge in den Vorgärten, Wildpinkler, Chaos in den öffentlichen Verkehrsmitteln, Chaos auf den Parkplätzen und den Abfahrtsstraßen, wild zugeparkte Zufahrtsstraßen, chaotische Zustände, unhaltbare Hygienemängel ( vor allem die Toiletten auf dem Gelände), unerträgliche Lautstäarke der Gesamtveranstaltung usw.
Ich fordere die Verwaltung auf, hier endlich geeignete SChritte zu unternehmen.
Es kann doch nicht sein, daß hier die Anwohner gezwungen sind, derartige Einschränkungen und Beschädigung ihres Eigentums hinzunehmen.



Gunter Schöller


Mitglied seit: 21.10.2009
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 25.08.2015 8:18 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


... also meiner Meinung nach wird der Müll dieser Veranstaltung schneller und effektiver weg geräumt als der von normalen Wochenenden.
Die Verkehrssituation ist natürlich erheblich schwieriger, aber da bin ich auch der Meinung, dass es vom Veranstalter und der Gemeinde best möglichst geregelt ist.

Gunter Schöller


Petra Motzer


Mitglied seit: 24.08.2015
Wohnort: Ostfildern-Ruit


geschrieben: 25.08.2015 14:58 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


der Punkt ist doch, daß diese Veranstaltung längst zu groß geworden ist für das bestehende Gelände.
Die Bebauungsdichte im Scharnhäuser Park ist in den letzten 10 Jahren größer geworden und die Besucherzahlen der Veranstaltung haben sich vervielfacht.
Da sind einfach Grenzen erreicht, die nicht mehr erweitert werden können - die Verantwortlichen wissen das, die sind ja nicht blöd.
Aber solange nichts passiert und hier Geld verdient werden kann, gilt hier einfach "Business as usual".
Und bisher ist ja auch Gottseidank nichts passiert.
Ein Freund von mir ( Mitglied einer freiwilligen Feuerwhr) hat sich das Spektakel am Samstag vor Ort mal angeschaut - er ist vor dem Feuerwerk gegangen.
Er war fassungslos und meinte, sowas dürfte nie genehmigt werden - allein der unzureichende Brandschutz bei einer derartigen Menge an Feuerwerkskörpern auf freiem Gelände .
Das ganze ist einfach eine Nummer zu groß geworden - aber solange man damit Geld verdienen kann, ist für die Verantowrtlichen einfach alles in Ordnung.


Gunter Schöller


Mitglied seit: 21.10.2009
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 26.08.2015 8:22 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Guten Morgen,

also ich wohne erst seit 2007 hier und ich habe das Gefühl, dass die Veranstaltung schon immer "mächtig" dimensioniert war.
Persönlich fände ich es sehr schade, wenn die Veranstaltung wegen diverser Vorschriften nicht mehr statt finden könnte. Aus meiner Sicht bereichern die "Flammenden Sterne" den Scharnhauser Park. Das gibt vielen Leuten die Möglichkeit, dieses Wohngebiet mal live zu sehen und vielleicht ein paar Vorurteile zu begraben. Vermüllung haben wir bei uns in der Ecke eh jedes WE und da trifft es halt auch noch andere Gebiete im Scharnhauser Park... Mit den sonstigen Nebeneffekten kann ich auch ganz gut leben, ist ja nur einmal im Jahr und auch noch in der Ferienzeit.

Gunter Schöller



Mathias Sendelbach


Mitglied seit: 01.08.2015
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 26.08.2015 23:47 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Also wir wohnen ja auch hier im Schapa. Wir freuen uns schon das ganze Jahr auf die Flammenden Sterne. Es wäre jammerschade wenn so etwas großartiges kaputt gemeckert würde.
Wir achten sehr darauf was da vor allem im Vorfeld gemacht wird. Dass es nachts laut wird, ist ja Sinn des ganzen. Die Soundchecks am Tag waren auch schon schlimmer und Mittagsruhe etc. wird beachtet.
So sauber wie vor und nach dem Fest ist der Schapa nie. Das machen die vielen Ferienhelfer perfekt. Wir haben im Haus auch Nachbarn die gezielt während der Flammenden Sterne weg fahren. Das kann ja jeder halten wie er will. Aber einmal im Jahr die Flammenden Sterne und dann im Herbst noch das schöne Drachenfest - wir geniesen es.

Eine konstruktive Kritik haben wir dennoch. Bitte verpflichten Sie die Akteure dazu nicht bereits Sonntag nachts abzubauen. Das Bierbank zusammenschlagen, die Fahrzeuge dabei und dieses Jahr der nächtliche Abbau des Riesenrades sollte unterbleiben.

Also mit der kleinen Anregung - bis nächstes Jahr bei den Sternchen. Uns freut es.

Hanne und Mathias Sendelbach




Moderator


Mitglied seit: 01.01.1970
Wohnort:


geschrieben: 27.08.2015 9:48 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Sehr geehrte Frau Motzer,

die Veranstaltung stößt auf ein sehr positives Echo in der Bevölkerung und überwiegend auch bei den direkten Anwohnern. Es werden große Anstrengungen unternommen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Der Beginn des Feuerwerks wurde deshalb vor einigen Jahren auf 22:15 Uhr vorverlegt. Das Veranstaltungsende (0 Uhr) wird vom Veranstalter eingehalten. Die an den Zugängen gelegenen Grundstücke werden auf Wunsch der Eigentümer vom Veranstalter abgesperrt und gereinigt.

Die Sicherheit auf dem Gelände, den Zugängen und Zufahrten haben oberste Priorität und einen sehr hohen Standard. Das im vergangenen Jahr entwickelte, umfassende Sicherheitskonzept wird von der Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr Ostfildern, einem privaten Sicherheitsdienst und dem städtischen Vollzugsdienst umgesetzt. Speziell der Brandschutz wird sehr penibel beachtet.

Die Toilettenanlagen werden betreut und gereinigt. Bei einer Anlage muss es wohl am besucherstarken Samstag Wassermangel gegeben haben. Das soll 2016 behoben sein.

Eine Veranstaltung dieses Umfangs wird in einem dicht besiedelten Gebiet wie Ostfildern nicht unbemerkt stattfinden können. Alle Beteiligten werden sich weiterhin um Optimierungen im Ablauf bemühen.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Giacopelli



Petra Motzer


Mitglied seit: 24.08.2015
Wohnort: Ostfildern-Ruit


geschrieben: 27.08.2015 10:05 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Sehr geehrte Frau Ciacopelli,

vielen Dank für Ihre ausführlichen Infos.
Ich habe erhebliche Zweifel, ob bei dieser Veranstaltung alle Vorschriften- insbesondere des Brandschutzes- eingehalten werden.
Aber dies wird an anderer Stelle zu klären sein.

Ich hätte hier eine weitere Anregung an die Verantwortlichen:
Lautstärkenminimierung und Begrenzung auf höchstens dieHalfte der Dezibel, die bei der letzten Veranstaltung zu hören waren.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Motzer


Till Merk


Mitglied seit: 26.04.2007
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 28.08.2015 9:41 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Wie bereits oben schon von einigen erwähnt, liegt im Schapa ja das ganze Jahr überall Müll herum, so dass es nach den flammenden Sternen nicht anders war....

Man hat wirklich das Gefühl, die Einwohnerzahlen des Stadtteils steigen stetig (was die Stadt so will, wenn man die EZ gestern gelesen hat bez. Kita) aber die Infrastruktur der Stadt (Reinigunspersonal, Stadtverwaltung) bleibt auf dem Stand einer Kleinstadt....

Was mich dieses Jahr bei den flammenden Sternen (ausserhalb des Geländes) geschockt hat, war die Vielzahl von angetrunkenen jugendlichen Gruppen, welche sich vor,während und nach dem Feuerwerk pöbelnd und teils randaliernd verhalten haben. Die Polizei war völlig überfordert mit der Verkehrsführung und konnte hier kaum einschreiten. Die meisten der Betrunkenen waren minderjährig.

Um 2 Uhr nachts fand an dem Weg zur Ubahn noch eine größere und längere Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen-Gruppen mit Migrantionshintergund statt....Polizei kam trotz anrufe von mehreren Leuten nicht, aber da sie wohl aus Filderstadt kommen mussten ist das auch klar.

Solche Themen machen es eben für die Anwohner schwer eine kommerzielle Veranstaltung, dieser Art zu unterstützen ! !!


Petra Motzer


Mitglied seit: 24.08.2015
Wohnort: Ostfildern-Ruit


geschrieben: 28.08.2015 14:44 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


so sieht dann also das von der Verwaltung erstellte Sicherheitkonzept auf hohem Niveau aus, daß speziell für diese Veranstaltung konzipiert wurde.
Ich bekomme seit Jahren ein mulmiges Gefühl, wenn ich z.B. die Straßen in der Umgebung betrachte. Da stehen so viele Leute völlig chaotisch mit ihren Autos in der Landschaft, parken alles zu -und ich rede hier von den ortskundigen "ZAungästen", die keinen Eintritt bezahlen.
Da ist kein Durchkommen mehr auf den Straßen - ich frage mich, wie da wohl ein größeres Feuerwehrauto, Krankenwagen usw. durchkommen soll.
Und wenn man dann noch die Menschenmassen an den "offiziellen" Zugängen sieht, da kann man wirklich nur hoffen, daß nichts passiert.
Ein funktionierendes Sicherheitskonzept sieht meiner Meinung nach anders aus.
Und Sie haben völlig recht: genau solche Situationen sind es, die es einem schwer machen, solche Veranstaltungen zu akzeptieren.
Und das Vertrauen in die Verwaltung wird durch solche Vorkommnisse auch nicht gerade gestärkt.



Gabriele Schuler


Mitglied seit: 01.06.2006
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 30.08.2015 2:22 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Generell an alle Kommentatoren, aber speziell an die Initiatorin der Diskussion (Nickname oder "Nomen est Omen"?)adressiert: im Zusammenhang mit den "Flammenden Sternen" =

Was bitte verstehen Sie unter Ihrem Hinweis "...Beschädigung ihres Eigentums" (Ihr Eintrag v. 24.8.15) konkret? Wodurch wurden Sie durch die "Flammenden Sterne" in Ruit "geschädigt"? Ihre Betroffenheit empfinden wir als ganz besonders fragwürdig...

Wir wohnen bereits seit 2002 im SchaPa (seit 2006 sogar direkt am Feldrand des Spektakels: neben einem Rettungsweg und mit Blick auf ein DRK-Zelt!). Soll heißen: wir haben sämtliche 13 "Flammende Sterne" immer hautnah miterlebt und Sie dürfen versichert sein, dass sämtliche (!) Maßnahmen und Logistik betr. "Flammenden Sternen" für uns als direkte (!) Anwohner von Jahr zu Jahr verbessert wurden - (wer nach wirklichem (!) "Flammende Sterne"-Chaos sucht, wird im Internet sicher noch über die Lokalzeitungen fündig). - So "im Brennpunkt des Geschehens" planen auch in unsrem Hause manche einen Wochenend-Trip, andere dafür Gäste ein.

Jedenfalls WIR freuen uns auch auf 14. "Flammende Sterne" 2016 und halten dies für einen Werbemagnet für den Bereich Ostfilder (an deren Attraktiviät wohl jeder Bewohner interessiert sein sollte!!)
- Herrn Merk (zwar auch aus SchaPa, aber wohl nicht direkt am Feld:) können wir nachvollziehen = solch von ihm beschriebene Situation kennen wir wegen geschildertem Blick auf den Park nur zu gut, obwohl es sich seit einer Eigeninitiative engagierter Anwohner weitaus verbessert hat! Trotzdem ist ein ab 19/20 Uhr(?) geschlossener SchaPa-Polizeiposten eine böse Lachnummer und dass dafür eine Polizei aus Filderstadt anreisen muss = DIES wär doch ein neues, (auch für Fr. Motze besser) Sinn-stiftendes Thema!!!



Petra Motzer


Mitglied seit: 24.08.2015
Wohnort: Ostfildern-Ruit


geschrieben: 30.08.2015 11:14 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Sehr geehrte Frau Schuler,

Die Verantwortlichen einer Verwaltung haben u.a. dafür zu sorgen, daß bei Veranstaltungen dieser Art durch geeignete Maßnahmen die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten wird.
Ich bezweifle, daß -wie Sie es nennen-" Eigeninitiative engagierter Bürger " eine hierfür geeignete Maßnahme ist.
ist.
Sie haben Recht: Angesichts der von Ihnen geschilderten Vorgänge gibt es wirklich wichtigeres, als sich über Müll zu unterhalten.
Ich jedenfalls möchte nicht, daß polizeiliche Aufgaben von "engagierten Bürgern" übernommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Motzer


Gabriele Schuler


Mitglied seit: 01.06.2006
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 31.08.2015 1:21 Uhr
Betreff: Re: flammende Sterne


Sehr geehrte Frau Motzer,

"Ich jedenfalls möchte nicht, dass polizeiliche Aufgaben von "engagierten Bürgern" übernommen werden.": in diesem Punkt stimme ich Ihnen zwar völlig zu, doch bezieht sich Ihr Kommentar inhaltlich leider "0" auf meinen "Flammende Sterne"-Beitrag v. 30.08.15!?


Mit freundlichen Grüßen - G. Schuler



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