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Kindertagesstaette Mini-Max im Scharnhauser Park

Kindertagesstätte Mini-Max im Scharnhauser Park vorgestellt

„Wir brauchen die Einrichtung“

Seit April gibt es im Scharnhauser Park die Kindertagesstätte Mini-Max Kids. Sie bietet Platz für 50 Kinder. Bei einem Besuch von Oberbürgermeister Christof Bolay wurde die Einrichtung vorgestellt.

In der Herzog-Carl-Straße im Scharnhauser Park ist im April eine Mini-Max Kids-Kindertagesstätte mit einer Krippengruppe und zwei Kindergartengruppen eröffnet worden. Direkt nebenan liegt eine zweite Mini-Max- Einrichtung mit jeweils einer Krippen- und einer Kindergartengruppe, weitere Mini-Max Kids-Tagesstätten gibt es in Nellingen und Plieningen. „Ab August sind es dann insgesamt fünf Kindertagesstätten, da kommen noch die Marco Polo Kids, eine Einrichtung des Mair Dumont-Verlags, dazu“, erklärte die Mini-Max-Geschäftsführerin Jennifer Maxa bei einem Besuch von Oberbürgermeister Christof Bolay in den neuen Räumen. „In Ostfildern haben wir 130 Plätze, insgesamt sind es in den fünf Einrichtungen dann 170“, sagte Jennifer Maxa. 50 der 130 Ostfilderner Plätze sind für Kinder unter drei Jahre vorgesehen.

Die Idee, eine eigene Kindertageseinrichtung zu gründen, kam Jennifer Maxa im Jahr 2009 aus der eigenen Not heraus. „Ich habe damals einen Krippenplatz mit längeren Öffnungszeiten gesucht, da ich Vollzeit gearbeitet habe. Das war allerdings sehr schwierig.“ Kurzerhand habe sie daher beschlossen, selbst eine Einrichtung mit entsprechenden Öffnungszeiten zu gründen. „Die Ostfilderner Einrichtungen sind von 7 bis 19 Uhr geöffnet, die in Plieningen von 7 bis 18 Uhr“, sagte Maxa.

Die neue Einrichtung kann sich sehen lassen. Hell, offen und freundlich gestaltet sind die Räume, zu denen neben den Gruppen- und Sanitärräumen für die Krippen- und Kindergartenkinder ein großer Bewegungsraum zum Toben, ein Atelier zum Basteln und Malen, eine Puppenecke oder auch ein Raum fürs gemeinsame Essen, ein Ruheraum und ein Schlafraum im Krippenbereich zählen. Neun Erzieherinnen – drei pro Gruppe – kümmern sich in der neuen Einrichtung um die Kinder. „Der Krippenbereich war schnell belegt, bei den Kindergartenkindern gibt es noch freie Plätze. Die zweite Gruppe wird jetzt bald gestartet“, erzählte Jennifer Maxa.

Etwa vier Monate Bauzeit brauchte es, bis aus den ehemaligen Lagerräumen eine Kindertageseinrichtung wurde. Die Planungen vorab dauerten laut Architekt Yilmaz Yilmaz vom benachbarten Architekturbüro Wolfgang Kergaßner länger. „Eine große Herausforderung war beispielsweise der Brandschutz.“ Zudem seien zwei zusätzliche Fluchttreppen notwendig gewesen, „da diese Richtung Landschaftstreppe liegen, haben wir eine Sondergenehmigung benötigt, was zum Glück aber alles gut geklappt hat“, ergänzte Jennifer Maxa, die sich mit dem Endergebnis sehr zufrieden zeigt, ebenso wie Oberbürgermeister Christof Bolay. „Der erste Eindruck ist wirklich sehr gut. Auch wenn es im Zuge der Planungen ein paar Diskussionen gab, am Ende zählt das Ergebnis. Und wir brauchen die Einrichtung“, sagte Bolay.

Die Gäste bei der offiziellen Besichtigung der Einrichtung wurden natürlich auch von den kleinen Hauptpersonen begrüßt. Dazu hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen zwei Lieder einstudiert – eines sogar auf Englisch.

 

Link öffnet neues FensterFoto: Kindertagesstätte Mini-Max

 

 

 

 

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