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28.9.2017

Stadt ist zukunftsorientierter Arbeitgeber

Foto: Christine Ehrhardt (mitte) übergibt dem ersten Bürgermeister Rainer Lechner (rechts) und Dieter Bischoff, Leiter der Zentralen Dienste - Allgemeine Verwaltung (links), die Urkunde. Foto: Beutler

„Familienbewusster und demografieorientierter Arbeitgeber“ – so darf sich die Stadt Ostfildern mit ihren etwa 770 Beschäftigten ab sofort nennen.

Die Verwaltung hat mit der Familienforschung im Statistischen Landesamt Baden- Württemberg im Programm zur Organisationsentwicklung zusammengearbeitet, um ihr Profil als zukunftsfähiger Arbeitgeber zu schärfen. Nach zweieinhalb Jahren intensiver Zusammenarbeit ist jetzt Bilanz zum Entwicklungs- und Lernprozess gezogen worden und Christine Ehrhardt von der Familienforschung übergab dem Ersten Bürgermeister Rainer Lechner zum Abschluss des Projekts eine Urkunde.

Im Frühjahr 2015 hatte die Stelle Familienforschung zunächst die Ausgangssituation der Stadt analysiert. Darauf aufbauend entstand in den Folgemonaten unter Beteiligung von Mitarbeitern und Führungskräften ein Aktionsplan mit zehn Zielsetzungen und elf Maßnahmen, den die Verwaltung anschließend innerhalb eines Jahres erfolgreich umgesetzt hat. Unter anderem wurde die Ansprechbarkeit der Führungskräfte verbessert – dies in Kombination mit einer verstärkten Sensibilisierung für die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Interne Kommunikationswege waren ebenso Gegenstand von Verbesserungen wie interne Ansprechpartner in Sachen Personalpolitik. Darüber hinaus war die Optimierung der Zusammenarbeit von Teams mit flexiblen Arbeitsmodellen wie Teilzeit- und Telearbeit sowie Homeoffice ein wichtiges Aktionsfeld. Im Bereich Gesundheit wurden innovative Angebote für Erzieherinnen in den städtischen Kindertageseinrichtungen konzipiert.

„Ausgangspunkt unserer Organisationsentwicklung waren bereits vorliegende Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung. Dabei stellt sich ja immer die Frage: Wie lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse nun konstruktiv für die Weiterentwicklung des eigenen Hauses einsetzen? Mit der Unterstützung des Teams der Familienforschung ist es uns gelungen, unsere Befragungsergebnisse, ergänzt um Einschätzungen der Führungskräfte, äußerst effizient, bruchlos und schlüssig in einen umfassenden Aktionsplan zu übersetzen und diesen anschließend zügig umzusetzen“, sagt der Erste Bürgermeister. „Besonders beeindruckt hat mich dabei der große Einsatz, mit dem unsere Belegschaft am Aktionsplan mitgearbeitet hat. Alle Bereiche waren vertreten – von der allgemeinen Verwaltung bis zum Baubetriebshof. Für uns ist die Auszeichnung heute eine wichtige Anerkennung, zugleich aber auch Ansporn, weiter dranzubleiben und unsere Verwaltung gut für die Zukunft aufzustellen. Die Teilnahme am Programm familienbewusst und demografieorientiert war für uns eindeutig ein Gewinn.“

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