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Oliver Spriegel


Mitglied seit: 03.04.2015
Wohnort: Nellingen


geschrieben: 09.04.2015 19:00 Uhr
Betreff: Zum Stadtrundschaubericht Verkehrskontrollen „immer noch viele Verstöße“


Bei diesem Bericht in der Stadtrundschau musste ich mir ein Schmunzeln, bzw. Lachen absolut verkneifen. Ich wohne jetzt seit 15 Jahren in Nellingen aber das was in den letzten beiden Jahren vor allem verkehrsmäßig abläuft ist für einen in Ostfildern wohnenden Bürger unfassbar. Vielleicht sollten die Verantwortlichen diese Beobachtung der Verstöße als Hilfsschrei mit Demonstration der Bürger für nicht ganz nachvollziehbare Beschlüsse der öffentlichen Verwaltung auffassen und nicht nur mit Kontrollen reagieren. Dies ist vor allem im Hinblick auf den Minikreisel in Ruit zu beschreiben. Ich bin in vielen Abteilungen des Sportvereins aktiv und komme daher auch mit vielen verschiedenen Mitbürgern auch aus anderen Stadteilen zusammen. Bislang habe ich noch keinen einzigen Mitmenschen getroffen der in diesem Minikreisel einen Sinn sieht. Außer die Kostensituation in Ostfildern hochzutreiben macht dieser Kreisel nichts her. Da sollte es auch nicht verwundern wenn die Bürger so eine Entscheidung absolut kopfschüttelnd missachten.
Ich möchte mich bitte richtig verstanden wissen, ich plädiere nicht dafür Recht und Ordnung zu missachten. Aber bei solchen Entscheidungen wundert mich es auch nicht wenn es solche Auswüchse annimmt.
Die gleiche Sprachlosigkeit erlebe ich täglich an der „neuen Ampel“ Otto-Schuster-Str./Hindenburgstraße. Auch diese Ausführung bringt täglich zahlreichen Bürgern nichts als Ärger und Verdruss, da dadurch eine Verkehrssituation geschaffen wurde, die Seinesgleichen sucht. Auch hier beobachte ich täglich vor allem auch Fußgänger in der Otto-Schuster-Str., die 20m vor der Ampel über die Straße huschen, so wie früher, als die Ampel noch nicht an allen 4 Stellen war, damit sie bei Rot nicht ewig warten müssen. Als Autofahrer zieht es mich inzwischen in die umliegenden Straßen, damit ich nicht täglich zornesrot zur Arbeit bzw. nach Hause komme.
Ich habe vernommen und weiß, dass diese Ampel nicht auf die Fahne der Ostfilderner Verwaltung geschrieben werden darf, da diese wohl vom Land bestellt wurde, da die Kreuzung angeblich ein Unfallschwerpunkt sei. In 15 Jahren habe ich sicher mal den einen oder anderen Unfall an dieser Kreuzung mitbekommen. Aber da von einem Unfallschwerpunkt zu reden ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Diese Meinung vertreten auch sehr viele Mitmenschen, die in Nellingen geboren und aufgewachsen sind.
Auch beim Minikreisel in Ruit konnten meine diskutierenden Mitmenschen und ich keinen Unfallschwerpunkt (an dem es dauernd kracht) ausmachen. Deshalb ist für uns dieser Kreisel wie auch die Ampel völlig überflüssig und dient nur als Ärgernis der Bürger und Geldverschwendung. Ich bin mal gespannt wie das Abenteuer „Entwicklung Hindenburgstraße“ weitergeht.
Es geht nicht darum, dass keine Fehler gemacht werden dürfen und es auch mal vorkommen kann, dass Fehlentscheidungen getroffen werden. Fehler zu machen ist das eine, Fehler zu korrigieren das andere und hier hat unsere öffentliche Verwaltung m. M. nach noch erheblichen Nachholbedarf.
Die einzigen Möglichkeiten die wir Bürger haben ist die Hoffnung aufrecht zu erhalten , dass die Ostfilderner Führung irgendwann doch bereit ist, derartige Fehlentscheidungen zu korrigieren oder halt bei den nächsten Kommunalwahlen mit entsprechender Stimmenabgabe zu reagieren. Diese Möglichkeit werde ich für mich nutzen.



Herbert Gnannt


Mitglied seit: 13.02.2011
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 29.05.2015 22:04 Uhr
Betreff: Re: Zum Stadtrundschaubericht Verkehrskontrollen „immer noch viele Verstöße“


Hallo Herr Spriegel.
Ihren Ausführungen zur Ruiter Kreiselkontrolle..usw..ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Der Grund meiner Antwort ist in Ihrem Absatz "Fehler machen..und Fehler korregieren"...bezüglich unserer Behörden, zu suchen.
Auch ich durfte persönlich diese Erfahrung machen.
Der Fall liegt schon einige Jährchen zurück, aber der Herr Oberbürgermeister hieß schon damals "Herr Christof Bolay".
Zur Sache: an einem nicht sehr schönen Januartag wütete auch über Ostfildern ein Orkan, welcher schwerste Schäden verursachte. Auch am Nachmittag und Abend des Folgetages wurden Orkanböen für den Raum Stuttgart/Esslingen per Radio vorausgesagt.
Deshalb parkte ich, SPÄT NACHTS von der Arbeit kommend, SICHERHEITSHALBER meinen PKW nicht auf meinem bezahlten Parkplatz...der sich fast unter einer recht hohen Kiefer mit wetterbedingter "Ostschräglage" befand, vielmehr auf der linken Fahrbahnseite (Einbahnstraße) direkt hinter dem letzten, durch Verkehrszeichen ausgewiesenen, Parkplatz. Jedoch niemanden behindernd. Nun, das Knöllchen am andern Morgen,ausgestellt gegen 8.42 Uhr, ließ, auf den ersten Blick zurecht, nicht auf sich warten. Auf meinen, die Umstände erklärenden, Einwand, teilte mir die zuständige Behörde unserer Gemeinde mit, daß das Verfahren nicht eingestellt werden könne. Begründung:....die Grenzmarkierung auf welcher Seite ich geparkt hatte,wurde angebracht..(jetzt Achtung..!!)..damit keine Behinderung der gegenüberliegenden Tiefgaragenausfahrt entsteht und die Müllentsorgung ohne Probleme erfolgen kann.
Eigentlich müßte man über die Begründung lächeln...wenn diese nicht von der zuständigen Fachbehörde gekommen wäre..denn: die Tiefgarage befindet sich auf der gleichen Straßenseite..ca 200m entfernt..und Samstags findet selbst in Ostfildern keine Müllabfuhr statt!
Bei soviel ORTS-und Sachkenntnis, oder soll ich Unsinn oder -unvermögen sagen, wagte ich es, mich an den Herrn Oberbürgermeister zu wenden...der sich sehr verständnisvoll zeigte, daß ich bei der.."tramatischen Sturmwarnung.." nicht unter dem Baum parken wollte, als Alternative aber könne.."nur ein privater Parkplatz "..(!??!!)..oder ein rechtmäßiger P.-Platz im öfftl. Verkehrsraum sein.!! (Diesen hatte ich auf diese Weise vergeblich gesucht) Neben weiteren bürokratischen Hinweisen zur StVO bekam ich noch quasi die Bitte um -Verständnis...und den Ratschlag, bezüglich der Sicherheit die zuständige Hausverwaltung anzusprechen!
Vielleicht kommt´s noch einwenig dicker.
Ich denke jeder Bürger unserer Gemeinde versteht den nicht zu überhörenden Hintergrund der abschließenden "Bemerkung" von Herrn Oberbürgermeister Bolay...."daß die Behandlung der Verwaltung.....zwischenzeitlich den Steuerzahler ein Vielfaches dessen gekostet hat, was der "Streitwert" von 10 Eu ausmacht.


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