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Der Scharnhäuser Vulkan

Fenster in die Vergangenheit: Der Scharnhäuser Vulkan

Die Schwäbische Alb reichte früher bis Stuttgart, mindestens aber bis Ostfildern-Scharnhausen. Davon zeugt ein geologisches Naturdenkmal besonderer Art: Der Scharnhäuser Vulkan.

Während die Filderlandschaft sich heute auf einer Höhe zwischen 300 und 500 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt, lagen vor 15 Millionen Jahren nochmals rund 500 Meter Gesteinsschichten darüber. Die Albhochfläche erstreckte sich auf dem Gebiet der heutigen Filder auf einer Höhe von rund 900 Metern ü.M.

Dort oben lag ein vulkanischer Sprengkessel, dessen tiefliegenden Schlotreste noch erkennbar sind: eine halbkreisförmige Mulde von etwa 60 Metern Durchmesser am nördlichen Körschtalhang zwischen Ruit und Scharnhausen. Dort fand man Gesteinsbrocken des Weißen Jura, der die Albhochfläche bildet. Offensichtlich sind diese Kalksteine nach dem Vulkanausbruch in den tiefen Schlot gefallen. Sie beweisen, dass die Alb damals bis Scharnhausen reichte.

Link öffnet neues FensterGeotreppe im Scharnhauser Park