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Vorschau auf die folgenden Ausstellungen

Beate Susanne Wehr

»Target« - ein Projekt im Rahmen des Produktionskunst-Festivals »Drehmoment« der KulturRegion Stuttgart

in Zusammenarbeit mit:

der Hochschule für Medien, Stuttgart-Vaihingen und der Firma Telerob, Ostfildern

Präsentation der Arbeitsprozesse und des künstlerischen Ergebnisses in der Galerie vom 7. Oktober bis 16. Oktober

Weitere Infos unter

https://www.kulturregion-stuttgart.de/index.php?id=720

Was passiert, wenn Kunst und Produktion aufeinander treffen? Die Region Stuttgart ist einer der führenden Industriestandorte Europas. Diese Stärke möchte die KulturRegion Stuttgart nutzen und neue Freiräume für die Kultur schaffen. Das Projekt »Drehmoment« öffnet der Kunst den Zugang zu industriellen Ressourcen in der wirtschaftsstarken Region. Rund 35 nationale und internationale Künstler arbeiten in Industrie- und Handwerksbetrieben und entwickeln dort mithilfe der ungewohnten Möglichkeiten – Maschinen, Fertigungsprozessen, Produkten oder der Belegschaft – neue Kunstwerke.

 

»Target« ist ein von der Künstlerin Beate Susanne Wehr entwickeltes Kunstprojekt in Kooperation mit dem Studiengang „3D Programmierung“ unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Krešimir Vidačković, Professor für Multimedia-Engineering und –Design der Hochschule der Medien in Stuttgart Vaihingen. »Target« wird unterstützt von der Firma Telerob in Ostfildern-Nellingen, Gesellschaft für Fernhantierungstechnik.

Im Zeitalter von Industrie 4.0 stellt die Künstlerin Beate Susanne Wehr Fragen nach Chancen, Risiken und Perspektiven für den Einsatz von Robotik und künstlicher Intelligenz. Mit dem von ihr vorgegebenen Ausstellungstitel »Target« (Ziel) werden Fragen zur Mensch-Roboter-Kollaboration gestellt, bei der beide, Mensch und Roboter ihre spezifischen Fähigkeiten und Eigenschaften einbringen. Der Begriff „Target“ kann dabei unter verschiedenen Aspekten interpretiert werden: Er kann erstens für einen positiven Endzustand stehen wie auch für die subjektive Repräsentation eines solchen Zustands. Er kann aber auch zweitens eine Absicht bezeichnen, deren Ziel, Inhalt, Zeitrahmen, Merkmal und Erfüllungsgrad noch ungewiss ist.

Die international tätige Firma Telerob stellt für diese »Drehmomentkooperation« einen Roboter aus ihrer Telemax-Familie zur Verfügung. Dieser Roboter wird üblicherweise bei der Entschärfung von Gefahrengut in sicherheitsrelevanten Situationen eingesetzt. Er ist Teil einer von der Künstlerin entwickelten Installation, die in der Städtischen Galerie in Ostfildern zu sehen ist.

Des Weiteren ist ein Bodenobjekt, das die Künstlerin bei einer Ortsbegehung in der Firma Telerob ausgewählt hat, in die Installation integriert. Dieses bildet den formalen wie inhaltlichen Ausgangspunkt für die gesamte Entwicklung der Kunstproduktion und gibt damit dem Konzept seinen Namen: »Target«.

Die zweite wichtige künstlerische Präsentationsebene ist die 3D Programmierung von Studierenden der Hochschulde der Medien. Diese wurde während des Sommersemesters 2018 von Beate Susanne Wehr in Kooperation mit Studierenden des Studienganges online Medien Management unter der Leitung von Herrn Prof. Krešimir Vidačković zum Thema ROBOTER angestoßen. Die Ideen für die Umsetzung wurden von den Studierenden weitgehend selbstständig entwickelt. Die entstandenen Modulationen können über eine Mixed-Reality-Brille während der Ausstellung erfahren werden.

In der Städtischen Galerie in Ostfildern erwartet die Besucher eine spannende Präsentation, die reale Räume und virtuelle Räume künstlerisch-spielerisch verknüpft und darüber viele Fragen zur gegenwärtigen wie kommenden Robotik aufwirft.

 

Logo_vier Kooperationspartner

 

Eric Carle

18. November bis Januar 2019

Die kleine Raupe Nimmersatt und ihre Freunde

2009 ehrte die WLB (Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart) zwei Berühmtheiten. Anlass waren deren runde Geburtstage. Die kleine Raupe Nimmersatt wurde 40 Jahre alt, deren Schöpfer Eric Carle feierte seinen 80. Geburtstag. Rund zehn Jahre später nimmt die Städtische Galerie Ostfildern die erneuten Jubiläen (50. und 90. Geburtstag) zum Anlass, den Weg vom collagierten Original aus bunten, vom Künstler gestalteten Seidenpapieren zum Print-Objekt bzw. Buch aufzuzeigen. Allen voran bezaubert die kleine Raupe Nimmersatt die Besucher, aber auch ihre tierischen Freunde wissen zu begeistern.

Das Buch „Ich habe die Geige klingen sehn“ ermöglicht die Verknüpfung visueller Eindrücke mit Klangerfahrungen. Eric Carle schreibt im Vorwort:

“Ich sehe ein Lied, ich male Musik, ich höre Farbe, ich berühre den Regenbogen und die tiefe Quelle im Boden. Meine Musik erzählt, meine Farben tanzen. Hören Sie zu und sehen Ihr eigenes Lied!“ Die Instrumentalmusik zum Bilderbuch, vertont und produziert von Gregor Hübner rundet das synästhetische Erleben ab.

Im Rahmen der Ausstellung ermöglicht eine Leseecke die Vertiefung in Eric Carles Bildwelten und machen weitere Mitmachangebote diese erfahrbar.

Zu Eric Carle: Er ist einer der erfolgreichsten picturewriter unserer Zeit. Er hat über 70 Bücher illustriert und die meisten auch selbst geschrieben. Sie wurden in über 48 Sprachen übersetzt und in über 88 Mio. Exemplaren publiziert. Eric Carle, 1929 in Syracuse / NY geboren, kam mit seinen Eltern 1935 nach Stuttgart. Hier studierte er an der Kunstakademie und arbeitete für das Amerika-Haus. 1952 ging er wieder in die USA zurück.