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5.7.2018

Vielfältige Handlungsempfehlungen für den Einzelhandel

Foto: Im Stadthaus stellen Studierende der DHBW ihre Handlungsempfehlungen vor. Foto: Cipa

Im Auftrag der Wirtschaftsförderung der Stadt Ostfildern haben Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg die Situation des Einzelhandels in der Stadt unter die Lupe genommen.
Ihre Handlungsempfehlungen haben die Studierenden in der vergangenen Woche im Stadthaus im Scharnhauser Park vor Vertretern des Einzelhandels und der Stadtverwaltung präsentiert. Ein verändertes Kaufverhalten stellt auch den Einzelhandel in Ostfildern vor Herausforderungen.

Dabei spielt nicht nur die Konkurrenz aus größeren Städten in der unmittelbaren Umgebung eine Rolle, auch der weiter wachsende Online-Handel erschwert die Situation für die Händler vor Ort.

Deshalb haben sich in den vergangenen Wochen Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre (BWL) mit dem Schwerpunkt Handel der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit der Frage beschäftigt, wie der Einzelhandel in der Stadt zukunftsfähig gestaltet und die Nahversorgung in allen Stadtteilen gesichert werden können. Den Anstoß dazu hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt gemeinsam mit Vertretern des Handels gegeben. In der vergangenen Woche wurden sechs unterschiedliche Konzepte vorgestellt.

Eine wichtige Grundlage der Konzeptionen bildeten die Ergebnisse einer Passantenbefragung in allen sechs Stadtteilen. Dabei stellten die Studierenden ungefähr 360 Personen Fragen zu Stärken und Schwächen der Stadtteile, zur Zufriedenheit mit der Vielfalt und der Qualität des Warenangebots und der Dienstleistungen sowie zur Einkaufsatmosphäre. Außerdem wurden mit Händlern sowie mit Vertretern der Stadtverwaltung Gespräche geführt. Aus diesem direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort entwickelten sechs Teams verschiedene Empfehlungen, wie der Einzelhandel in Ostfildern belebt werden kann.

Die Handlungsansätze, die die Studierenden aufzeigten, sind vielfältig. So werden im Bereich des Gastronomie- und Warenangebots ebenso Verbesserungsbedarfe identifiziert wie bei der Sauberkeit, der Aufenthaltsqualität und der Warenpräsentation. Die Handlungsempfehlungen reichen dabei von neuen Sitzmöglichkeiten über Kundenbindungsmaßnahmen und Veranstaltungen bis hin zur Nutzung moderner Medien und Techniken.

Oberbürgermeister Christof Bolay bedankte sich bei den Studierenden für ihre Vorschläge. Sowohl der Stadtverwaltung als auch den Händlern sei der Blick von außen wichtig, um neue Anstöße und Ideen zu erhalten und entwickeln zu können. Gemeinsam wollen Vertreter des Handels und der Wirtschaftsförderung in den kommenden Wochen die Umsetzbarkeit der vorgestellten Ideen diskutieren und erste konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen.

 

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