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21.4.2017

Verkehrsverbesserung für Pendler

Kürzlich hat der Umbau des Festo-Knotens und der Kreuzung Nellinger Linde begonnen. Damit soll der Verkehrsfluss zwischen der Autobahn A 8 und der Bundesstraße B 10 verbessert werden.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Landrat Heinz Eininger sowie Vertretern der Städte Esslingen und Ostfildern den Startschuss für den Umbau des Festo-Knotens gegeben. Mit dem Umbau dieser stark belasteten Kreuzungen soll zukünftig der Verkehrsfluss auf der Landesstraße 1192 zwischen der Autobahn A 8 und der Bundesstraße 10 verbessert werden.

„Mit bis zu 32.000 Fahrzeugen am Tag kommt der Autobahnzubringer regelmäßig an seine Leistungsgrenze“, sagte Verkehrsminister Hermann. „Die Umbaumaßnahmen an den Kreuzungen werden zu einer spürbaren Entlastung führen und den Verkehr verflüssigen. Mit zusätzlichen Abbiegespuren werden Abbiegeblockaden abgebaut“, beschrieb Hermann.

Als ein neuralgischer Punkt war der sogenannte Festo-Knoten (L 1192/K 1216) in Esslingen-Berkheim ausgemacht worden. Die hohe Belastung durch den Verkehr auf der L 1192 sowie die Ein- und Abbiegeverkehre, unter anderem am Standort Festo auf beiden Seiten des Autobahnzubringers, führen regelmäßig zum Verkehrskollaps. Gemeinsam mit der benachbarten Kreuzung Nellinger Linde (K 1216/K 1268/ Esslinger Straße) werden nun in den kommenden rund eineinhalb Jahren umfangreiche Umbau- und Erweiterungsarbeiten erledigt, die die Verkehrsabläufe verbessern sollen. Neben einer Sanierung der gesamten Straßenabschnitte werden insgesamt neun neue Fahr- und Abbiegestreifen gebaut, um den Streckenabschnitt langfristig für die aktuellen Anforderungen an den Straßenverkehr zu rüsten.

„Die Verkehrsströme im Land, insbesondere in der wirtschaftsstarken Region Stuttgart, haben den verkehrlichen Druck auch im Landkreis Esslingen spürbar ansteigen lassen. Mit dem Umbau am Festo- Knoten und der Ertüchtigung von insgesamt sieben Knotenpunkten auf den Landesstraßen L 1202 und L 1192 können wir zur verkehrlichen Entlastung und damit zum Erhalt der Wirtschaftskraft des Landkreises und der Stadt Esslingen beitragen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer im Hinblick auf den Umbau.

Die Zuständigkeit für den Umbau der beiden Knoten liegt beim Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Esslingen, der Stadt Esslingen und der Stadt Ostfildern. In einer gemeinsamen Vereinbarung waren vorab die Eckpunkte für das gemeinsame Projekt festgelegt worden. Die Gesamtbaukosten betragen ungefähr 6,5 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg trägt einen eigenen Anteil für die L 1192 von knapp zwei Millionen Euro. Zusätzlich hat das Land dem Landratsamt Esslingen und der Stadt Zuschüsse von mehr als 1,8 Millionen Euro nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für die Arbeiten gewährt. Bis zur geplanten Fertigstellung im Herbst 2018 muss aufgrund von notwendigen Eingriffen in den Verkehr allerdings auch mit Verkehrsstörungen gerechnet werden.

Link öffnet neues FensterGrafik Festokreuzung. Grafik: Eßlinger Zeitung

 

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