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5.7.2018

Umgestaltung von Bushaltestelle und Parkplatz in Ruit

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Bushaltestelle und den Parkplatz „Grüne Mitte“ in Ruit umzugestalten. Das soll insgesamt 230.000 Euro kosten.

Im Rahmen des Sanierungsverfahrens Ruit IV werden in dem Stadtteil seit 2013 verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Dabei wurden auch der Zugang zur evangelischen Kirche und die Kreuzung Kirchheimer/Hedelfinger Straße aufgewertet. Dazwischen liegt mit dem öffentlichen Parkplatz und der Bushaltestelle ein Bereich, der „sowohl gestalterisch als auch technisch und funktional erhebliche Mängel aufweist“, heißt es in der Gemeinderatsvorlage der städtischen Entwicklungs- und Sanierungsgesellschaft.

Zum Beispiel ist die Bushaltestelle bisher nicht barrierefrei ausgebaut, die Busbucht ist mit einer Breite von knapp 2,50 Metern zu schmal und die Buswartehalle entspricht nicht mehr den Standards. Auf dem Parkplatz sind die Verkehrsverhältnisse beengt, die Parkplätze sind zu eng und zur kurz. Die Einfahrt des Parkplatzes ist knapp bemessen. Nach den Vorschlägen der SEG sollen die Stellplätze auf dem Parkplatz neu geordnet und die Einfahrt zu dem Parkplatz verbreitert werden. Die Bushaltestelle soll auf 2,70 Meter verbreitert und mit einer neuen Wartehalle ausgestattet werden. Zudem wird die Haltestelle zumindest teilweise barrierefrei gestaltet, im östlichen Teil der Busbucht wird ein erforderlicher Hochbord dafür eingebaut. Die Umgestaltung des Bereichs stelle eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits aufgewerteten Bereichen dar, heißt es in der Vorlage weiter.

Nachdem ein Änderungsantrag aus den Reihen der Grünen-Fraktion im Gremium mehrheitlich abgelehnt worden war, stimmte der Gemeinderat mit einer Mehrheit für die Umgestaltung von Parkplatz und Bushaltestelle. Oberbürgermeister Christof Bolay griff jedoch einen Punkt aus dem Änderungsantrag auf, an der Bushaltestelle sollen Abstellbügel für Fahrräder eingerichtet werden. Die Baumaßnahme soll insgesamt 230.000 Euro kosten, dafür kann mit Landes- und Bundeszuschüssen aus der Städtebauförderung in Höhe von 76.000 Euro gerechnet werden.

 

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