Emotion Bild
 

 

Tipp des Monats Juli

 

Auge in dem eine Fledermaus und ein Mond gespiegelt wird

 

Blutspur

 

von Kim Harrison

Heyne, 2011

978-3- 453-52853-6

€ 9,99

Standort:   Romane/Mystery

Signatur:   Zba/Myst Harr

 

 

 

 

Bild: Heyne Verlag

 

Wissenschaftler züchten eine genmanipulierte Tomate, die Hungersnöte auf der ganzen Welt auslöschen soll. Doch diese wird mit einem Virus infiziert, der vielen Menschen das Leben kostet. Nur magische Wesen sind dagegen immun.

Vampire, Kobolde und andere Untote machen nun die Straßen unsicher. Die magische Sicherheitsbehörde wird gegründet, die auf diese spezialisiert ist. Eine der dort angestellten Kopfgeldjäger ist die Hexe Rachel, zwar liebt sie ihren Job, aber ihr Chef schikaniert sie nur. Sie kündigt und macht sich zusammen mit der Vampirin Ivy und einem Pixie selbstständig. Doch ihr ehemaliger Chef hetzt ihr daraufhin ein Tötungskommando auf den Hals. Um ihre Haut zu retten, versucht sie einen der gefährlichsten Gangster von Cincinatti zu überführen. Aber leider läuft in ihrem ersten Fall nicht alles so wie geplant. Sie muss nicht nur Ivy abwehren, sondern auch noch versuchen sich aus einer sehr misslichen Lage wieder zu befreien …

 

Blutspur, ist der erste Band der Rachel Morgan Serie. Diese ist insgesamt mit 13 Bänden und der Vorgeschichte abgeschlossen.

 

Kim Harrison wuchs als einziges Mädchen in einer Familie nur mit Jungs im „oberen Mittleren Westen“ von Amerika auf. Wie ihre Protagonisten hegt auch sie eine Vorliebe für Friedhöfe und ist bei Vollmond oder Neumond selten zuhause anzutreffen. Sie lebt heute in South Carolina, da ihr der mittlere Westen zu kalt war.

 

Empfohlen von A. Mach, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

 

Tipp des Monats Juni

Blumentapete 

 

Die Letzten

 

Madeleine Prahs

 

dtv, 2017

978-3-423-28134-8

21,00 €

Standort:   Belletristik

Signatur:   Zba Prah

 

 

Bild: dtv- Verlag

 

Drei Loser wie aus dem Lehrbuch, drei gescheiterte Existenzen wie sie schlimmer nicht sein könnten und dann kommt auch noch die Räumungsaufforderung wegen einer Kernsanierung ihres Mietshauses in der „Hebelstraße 13“. Karl Kramer, arbeitsloser geschiedener Hausmeister, Elisabeth Buttkies, verbitterte Witwe, und Jersey, alkoholabhängige Gelegenheitsstudentin, stehen vor dem Nichts. Doch so einfach lassen sich „Die Letzten“ nicht aus ihren Wohnungen vertreiben und ihre gegenseitige Abneigung kehrt sich um zum Kampf gegen Immobilienmakler und Investoren. Aber bevor am Ende vieles einigermaßen gut wird, gibt es ganz zufällig eine Leiche, gehen Perücken in Flammen auf und eine Katze stirbt …

 

Die Autorin schreibt abwechselnd aus der Sicht der 3 Charaktere und der Ich-Perspektive des Hauses. Madeleine Prahs hat eine gehörige Portion schwarzen Humor eingearbeitet. Wer schräge Geschichten und skurrile Typen mag, wird dieses Buch mögen.

Madeleine Prahs, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt, ist dort und am Ammersee aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in München und Sankt Petersburg. 2014 erschien ihr Debütroman „Nachbarn“. Für ihre Arbeit an dem Roman „Die Letzten“ erhielt sie mehrere Stipendien, u.a. vom Literarischen Colloquium Berlin. Sie lebt in Leipzig.

 

Empfohlen von Angelika Trautmann, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

 

 

Tipp des Monats Mai

Straße mit Auto und Frau

 

 

Der Frauenchor von Chilbury

von Jennifer Ryan

 

Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2017

 

978-3-462-04884-1

€ 19,99

 

Standort:   Belletristik/Frauen

Signatur:   Zba/Frau

 

Bild: Verlag Kiepenhauer & Witsch

 

England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht. In dem kleinen Dorf Chilbury in der Grafschaft Kent sind die Frauen nun auf sich gestellt. Da die Männerstimmen fehlen, soll nun auch noch der Chor aufgelöst werden und damit der letzte Rest Gemeinschaft und Hoffnung. Doch die Frauen singen weiter. In Tagebucheinträgen und Briefen schildern fünf Frauen die aktuellen Geschehnisse im Dorf aus ihrer Perspektive.

 

„Der Frauenchor von Chilbury“ ist ein wunderbar leicht zu lesender Roman.  Eindrücklich zeigt die Autorin, wie wichtig Zusammenhalt ist, und wie trost- und hoffnungsspenden das Singen gerade in schweren Zeiten sein kann.

 

Jennifer Ryan wurde in England geboren, arbeitete als Lektorin in London und lebt heute mit ihrer Familie in Washington, D.C. „Der Frauenchor von Chilbury“ ist ihr Debüt. Die Geschichten ihrer Großmütter haben sie zu dem Roman inspiriert.

 

Empfohlen von V. Bossert, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

 

 

Tipp des Monats April

4 Ältere Menschen

 

100 Jahre Lebensglück

Weisheit, Liebe, Lachen

von Karsten Thormaehlen

Knesebeck, 2017

978-3-95728-072-5

€ 24,95

Standort:   Sachliteratur/Kunst

Signatur:   Ryk 2 Thormaehlen

 

 

 

Bild: Knesebeck

 

Was ist das Geheimnis eines langen Lebens?

Der Fotokünstler Karsten Thormaehlen besucht in seinem Langzeitprojekt Hundertjährige auf der ganzen Welt. Er erfasst dabei einfühlsam die Persönlichkeit jedes Einzelnen und macht dabei die Schönheit und Würde des Alters sichtbar.

Es ist für den Betrachter faszinierend in den Gesichtern zu lesen, auf der Suche nach Gemeinsamkeiten. Beeindruckend ist vor allem der wache, zufriedene und neugierige Blick der Porträtierten.

 

Die Fotografien werden ergänzt durch Texte von Constanze Kleis. Es gibt viel zu erzählen nach einem so langen, intensiven Leben.

Und auch hier lassen sich Muster erkennen, die nachdenklich stimmen. Liebe, Freude an den kleinen Dingen und Humor zeichnet diese weisen Hundertjährigen aus.

Altwerden ist eine Herausforderung, die jeder meistern muss und dieser Bildband macht Mut.

 

Empfohlen von C. Grund, Bibliothekarin

 

 

Tipp des Monats März

 

 Sängerin

Als der Blues begann

 

von Janice Deaner

Rowohlt Verlag, 1994

3-498-01294-0

€ 23,00

Standort:   Belletristik/Grundbestand

Signatur:   Zba Dean

 

 

 

Bild: Rowohlt Verlag

 

Die Familie Lame zieht mit ihren beiden Töchtern in die Großstadt und plötzlich ist nichts mehr wie es war. Das seither harmonische Familienleben, beginnt nach und nach zu zerbrechen.

Die Mutter verbirgt ein Geheimnis, dass nur der Vater zu kennen scheint. Ein Fremdkörper, der wie eine Metallplatte aussieht, ragt aus ihrer Hüfte heraus, doch niemand aus der Familie wagt darüber ein einziges Wort zu verlieren. Immer häufiger beginnen die Eltern  heftig zu streiten und die Mutter entwickelt sich von einer lebensbejahenden Frau zu einem gebrochenen Menschen.

Die Töchter Maddie und Elena stehen vor einem unlösbaren Rätsel und trauen sich nicht die Fragen, die sie bewegen auszusprechen.

Eines Tages finden sie auf dem Speicher die alten Tagebücher ihrer Mutter, doch diese können ihre Fragen nicht beantworten, im Gegenteil, die Situation wird dadurch nur noch undurchsichtiger. Schließlich nehmen die Mädchen ihren ganzen Mut zusammen und sprechen die Mutter auf ihre Vergangenheit an. Diese offenbart den beiden eine Geschichte, die alle schlimmen Vermutungen der Kinder bei weitem überragt.

„Als der Blues“ begann ist ein Pageturner – ein Familienroman mit Spannung, klug und einfühlsam. Ein Buch über Eltern und Kinder, Liebe und Hass, Verrat und Verzeihung, tragisch, komisch und voller Poesie.

 

Jeanice Deaner wurde 1966 in Port Huron/Michigan geboren. Sie studierte Film In Buffalo, Washington/D.C. und New York, wo sie heute noch lebt. „Als der Blues begann“ ist ihr erster Roman.

 

Empfohlen von S. Treiber-Killinger, Bibliothekarin

 

 Tipp des Monats Februar

 

Flügel über Stadt

Six of Crows

 

von Leigh Bardugo

Indigo Books, 2015

978-1-78062-228-6

€ 11,10

Standort: Jugendbücher/Englisch         

Signatur: J/Engl Bard

 

 

 

Bild: Indigo Verlag

In der Hafenmetropole Ketterdam tummeln sich nicht nur Kaufmänner, sondern auch ein Haufen zwielichtiger Gestalten. Einer der berüchtigtsten von ihnen: Kaz „Dirtyhands“ Brekker. Um ein lukratives, aber hoch riskantes, Jobangebot zu erfüllen, braucht Kaz fünf ganz spezielle Außenseiter. Mit der Auszahlung aus dem Coup könnten sie alte Schulden begleichen und ein neues Leben beginnen. Aus seiner eigenen Bande rekrutiert er Inej, das Phantom, und Jasper, ein Scharfschütze mit Hang zum Glücksspiel. Zusätzlich holt er die magische Nina, den verurteilten Hexenjäger Matthias, sowie Ausreißer und Sprengstoffexperte Wylan dazu.

Der Auftrag der bunten Gruppe lautet nun in ein schwerbewachtes Gefängnis einzubrechen und einen Diebstahl  auszuführen. Dabei stehen sie sich nicht nur selbst im Weg, sondern auch viele andere Parteien kommen ihnen in die Quere.

Ein spannender Fantasy-Roman, der vor allem von seinen vielschichtigen Charakteren und der abenteuerlichen Geschichte lebt.

 

Six of Crows, so der englischsprachige Titel, erscheint in Deutschland unter dem Titel Das Lied der Krähen im Knaur Verlag. Die Fortsetzung wird im September 2018 als Das Gold der Krähen erscheinen.

 

Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren, wuchs in Südkalifornien auf und studierte an der Yale University. Sie arbeitete in der Werbebranche und machte Special Effects Make-Up. Zurzeit lebt sie in Los Angeles. Die Bücher im Grishaverse, zu denen auch Six of Crows gehört, haben Leigh Bardugo zu einer New York Times Bestsellerautorin gemacht; weitere Bücher sind in Planung.

 

Empfohlen von N. Oweger, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

 

 Tipp des Monats Januar

 

2 Kinder (Brüder)

 

 

Brothers

A Tale of Two Sons

 

505 Games, 2015

€ 19,99

 

Standort:   Konsolenspiele

Signatur:   PlayStation 4 B

 

 

 

In dem PlayStation 4 Spiel „Brothers – A Tale of Two Sons“ schlüpft man in die Rolle zweier Brüder, deren Vater im Sterben liegt. Nur Heilwasser einer weit entfernten Quelle kann ihn noch retten und so begeben sie sich auf den Weg in einer Welt, die einen an Grimms Märchen erinnert. Unterwegs begegnen sie Riesen, Trollen und Wölfen, welche die beiden immer wieder vor Herausforderungen stellen.

 

Das Besondere an diesem ruhigen Adventure ist die Steuerung. Man steuert den älteren Bruder mit dem linken Analogstick und den Jüngeren mit dem rechten – und zwar gleichzeitig.  Nur mit gemeinsamen Aktionen kann man die Rätsel lösen und zum Ziel kommen.

Die Welt von Brothers ist wunderlich, wunderbar und gleichzeitig zutiefst melancholisch. Gedämpfte Farben und eine wunderschön wehmütige Musik runden diese einzigartige Stimmung ab. Die wenigen Worte, die gewechselt werden entstammen einer Fantasie-Sprache. Das Spiel braucht keine Worte um einem das Geschehen nahe zu bringen.

 

Mit ca. 4 Stunden Spielzeit gehört das Spiel zwar sicherlich nicht zu den längsten, aber in dieser Zeit ist man mittendrin in einem wunderbaren Märchen in dem sich Grafik, Sound, Spielwelt, Figuren und Spielmechaniken sehr harmonisch ineinanderfügen.

 

Das Spiel wurde vom schwedischen Spieleentwickler Starbreeze Studios bereits 2013 für unterschiedliche Plattformen auf den Markt gebracht und 2015 neu aufgelegt.

 

Empfohlen von D. Jaschke, Bibliothekarin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


      

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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