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1.12.2017

Die Kisten mit kostenlosem Splitt stehen frisch befüllt in den Stadtteilen bereit

Foto: Zur Freude der Kinder war die Hauptstraße in Kemnat im Winter 1940 schneebedeckt. Archivfoto: Stadtarchiv

Der Baubetriebshof ist für den Winterdienst gut gerüstet. Auch private Grundstückseigentümer sind bei Schnee und Eis verpflichtet zu räumen. Die Stadt stellt wieder kostenlos Splitt bereit.

„Alle Jahre wieder“ heißt es in den Wintermonaten bei den Beschäftigten im Baubetriebshof: Einsatz im Winterdienst. Da gibt es Trupps, die zu Fuß losgehen und öffentliche Gehwege und Straßenübergänge freischaufeln sowie Mitarbeiter, die mit großen Räum- und Streufahrzeugen früh am Morgen unterwegs sind.

Zum Winterdienst sind die Kommunen nach dem Straßengesetz des Landes Baden- Württemberg verpflichtet. Das Straßen- und Wegenetz in der Stadt ist nach Prioritäten eingestuft worden, nach denen sie geräumt und gestreut werden. Höchste Priorität gilt für die Haupt- und Durchgangsstraßen sowie für die Busstrecken. Sie werden als erste geräumt und gestreut. Danach wird in weiteren wichtigen Straßen gearbeitet, insbesondere in den Zufahrten zu den Industrie- und Gewerbegebieten sowie an steilen Straßenabschnitten und gefährlichen Einmündungen. Alle weiteren Straßen werden nur bei einer Schneehöhe ab 15 Zentimetern oder bei Blitzeis nachrangig geräumt. Auch in diesem Jahr hat die Stadt wieder Splittkisten aufstellen lassen, an denen sich die Bürger kostenlos bedienen können.

Auch private Grundstückseigentümer sind bei Schnee oder Glatteis verpflichtet, werktags bis 7 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr die Gehwege entlang von Grundstücken zu räumen und nötigenfalls zu streuen. Wenn keine Gehwege vorhanden sind, zum Beispiel in verkehrsberuhigten Bereichen, sind die Grundstückseigentümer verpflichtet, am Rand des Straßenbereichs in einer Breite von einem Meter zu räumen und zu streuen. Ist auf einer Straßenseite ein Gehweg vorhanden, muss nur der Gehweg geräumt werden.

Die städtische Streupflichtsatzung erlaubt die Verwendung von Salz und sonstigen auftauenden Stoffen nur in extremen Ausnahmefällen, da Streusalz für die Bäume und Sträucher, die entlang der Straßen stehen, schädlich ist.

 In Ostfildern gilt die Satzung über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege (Streupflichtsatzung) vom 24. Oktober 1990. Einzelheiten können auf der Internetseite der Stadt unter Winterdienst nachgelesen oder beim Freiflächenmanagement, Günther Klier, Telefon 0711 3404-430 nachgefragt werden.

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