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31.8.2017

Hochbetrieb in den Schulen

Foto: Ein Klassenzimmer im Umbau. Foto: Stotz

Während der Sommerferien herrscht in einigen Schulen der Stadt Hochbetrieb. Die Stadt nutzt die Zeit für Sanierungen und Umbauten, die im laufenden Betrieb nicht erledigt werden können.

Das Otto-Hahn-Gymnasium im Nellinger Schulzentrum gleicht derzeit einer Großbaustelle. Flure und Fenster sind mit Plastikplanen abgehängt, vielerorts stapeln sich Baumaterialien, Handwerker sind mit Bohrern und Kreissägen aktiv. Das Lehrerzimmer und die Arbeitsräume der Pädagogen werden neu gestaltet, Toiletten saniert. Bis zum Schuljahresbeginn am 11. September wird dieser Bereich betriebsbereit sein.
Auch an den Außenanlagen wird mit Hochdruck gearbeitet. Dort sind derzeit Bagger, Radlader und Lastwagen zugange. Der alte Belag des Pausenhofs wurde abgetragen, neue Spiel- und Aufenthaltsflächen entstehen. Sie sollen bis zum Schulbeginn fertig angelegt und für die Schüler nutzbar sein. Die Sanierung des Innenhofs allerdings wird sich noch bis zum Herbst hinziehen. Dort wurde kürzlich ein Aufzugschacht an die Schule angebaut. Erst wenn der Aufzug installiert ist, der künftig die Barrierefreiheit der Schule sichert, kann das Baugerüst abgebaut und danach Hand an die Gestaltung des Hofs gelegt werden. Peter Heinzmann, der Abteilungsleiter Technisches Gebäudemanagement im Fachbereich 4 (Bauen, Immobilien), rechnet mit Baukosten von etwa 1,1 Millionen Euro, die beim Otto-Hahn-Gymnasium anfallen werden.
Auch an der Klosterhofschule in Nellingen wird in den Sommerferien gebaut. Dort wird derzeit der Brandschutz für das Gebäude auf einen aktuellen Stand gebracht. Sichtbarer Ausdruck dieser Bauarbeiten ist die neue Fluchttreppe, die mit einem Spezialkran über die Wilhelmstraße an Ort und Stelle gebracht worden ist und den Kindern künftig im Brandfall einen sicheren Fluchtweg bieten wird. Die Kosten für die brandschutztechnischen Erneuerungen liegen bei etwa 350.000 Euro.
Die größte Baustelle findet sich derzeit in der Riegelhofschule in Nellingen. Das Projekt des Umbaus und der Sanierung des Gebäudes ist so umfangreich, dass es in mehrere Bauabschnitte unterteilt worden ist, die nach und nach abgearbeitet werden. Derzeit steht die Sanierung der Fachklassenräume für Biologie, Physik und Chemie sowie der Verwaltungsräume auf dem Plan. In einigen Räumen und im Flur des ersten Obergeschosses ist die Deckenverkleidung abgenommen worden, elektrische Leitungen und die Lüftung werden erneuert. Nackter Beton, Kabelstränge, Baumaterialien, Gasflaschen und Werkzeuge bestimmen das Bild. Die Fachräume erhalten eine neue technische Ausstattung. „Die Fachräume für Naturwissenschaften sind bis zum Schuljahresbeginn durchsaniert und werden dann technisch up to date sein. Auch wenn es gerade noch nicht so aussieht: Mit Beginn des Schuljahrs ist das alles fertig“, sagt Peter Heinzmann.
Auch wenn die Klassenräume dann mit moderner Ausstattung zur Verfügung stehen, werden Schüler und Lehrer in den ersten Wochen des Schuljahrs noch mit einigen Provisorien im Gebäude zurechtkommen  müssen. So wird es wohl Oktober werden, bis in einigen Räumen die neue Beleuchtung fertig installiert ist. Auch die Belüftung wird erst im Oktober fertig werden und der endgültige Bodenbelag des Flurs im ersten Obergeschoss wird zum Schuljahresbeginn eventuell noch nicht aufgebracht sein. Peter Heinzmann rechnet damit, dass allein für diesen Bauabschnitt Kosten von etwa 1,7 Millionen Euro anfallen. Insgesamt wird die Sanierung des Schulgebäudes noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Heinzmann geht davon aus, dass das Projekt Ende 2019 abgeschlossen ist.
Eine vergleichsweise kleine Baustelle findet sich an der Schule im Scharnhauser Park. Dort wird im Schulhof der dringend benötigte Pavillon für die Schulkindbetreuung aufgebaut. Der Pavillon besteht aus zwei Systembauten, die mit einem Flur verbunden sind. Das neue Gebäude soll zum Schuljahresbeginn bezugsfertig sein und wird mit etwa 220.000 Euro veranschlagt.

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