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2.8.2018

Radtour mit Oberbürgermeister Christof Bolay

Foto: 17 Radler vor dem Brunnen am Gestütshof in Scharnhausen. Foto: Schöniger

17 Radler haben am vergangenen Samstag bei einer Radtour mit Oberbürgermeister Christof Bolay und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) sechs Brunnen in der Stadt erkundet.
Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister beim Start am Stadthaus im Scharnhauser Park stellte der ADFC-Vorsitzende Thomas Rumpf die geplante Strecke vor.

Direkt am Stadthaus im Scharnhauser Park befindet sich der sogenannte Zeitbrunnen, an dem ein Wasserschleier zu besonderen Anlässen in das Brunnenbassin läuft.

Schulbrunnen Ruit

Vom Stadthaus aus führte die Radtour zum Schulbrunnen nach Ruit, auch Stecher- Brunnen genannt, nach dem heutigen Besitzer des alten Schulhauses. Dieser Brunnen wurde als Nachfolger des alten Steintrogs in den 1960er-Jahren vom Kemnater Bildhauer Ulrich Henn entworfen und 1969 den Ruiter Bürgern übergeben.

Eichenbrunnen Ruit

Über die Hedelfinger Straße ging es zum Eichenbrunnen beim Ruiter Krankenhaus. Eine benachbarte Eiche gab dem Brunnen den Namen. 1957 wurde der Brunnen mit Hilfe von Bürgern renoviert. In der Nachkriegszeit gab es dort ein flaches Wasserbecken zum Plantschen und auch heute noch ist der Brunnen mit seinen verschiedenen kleinen Becken ein beliebtes Ausflugsziel.

Lindenbrunnen Kemnat

Weiter ging es nach Kemnat zum Lindenbrunnen. Er wurde infolge der Wasserknappheit von Gottlieb Heimsch im Jahre 1862 an der Heumadener Straße installiert – das Wasser wurde in Teichelrohren von Ruit nach Kemnat geleitet. Dieser Brunnen hatte auch die Namen Obergaßbrunnen nach dem Standort, Heimschbrunnen nach seinem Erbauer, Frankbrunnen nach dem Lindenwirt Friedrich Frank und schließlich Lindenbrunnen nach der einst benachbarten Gastwirtschaft zur Linde. Die Renovierung erfolgte im Jahr 2000. Seitdem wird rund um den Brunnen vom Obst- und Gartenbauverein begrünt.

Brunnen am Gestütshof Scharnhausen

Danach führte die Fahrt bergab ins Körschtal, vorbei an Stockhausen zum Brunnen am Gestütshof in Scharnhausen. Dort gab es kalte Getränke für die Radler. Der gusseiserne Brunnen wurde 1822 in Wasseralfingen für das königliche Privatgestüt Scharnhausen gefertigt und kostete damals 1.000 Gulden. Er wurde als Pferdetränke und mit einem Aufsatz sogar zur Forellenzucht genutzt.

Wettenhartbrunnen Nellingen

Von innen ausreichend gekühlt und von einem vorüberziehenden Gewitter verschont ging es für die Teilnehmer nach Nellingen hinauf zum Wettenhartbrunnen, der nur nach Regenfällen Wasser führt – und dann manchmal sehr viel. Der Brunnen wurde im Sommer 1986 fertiggestellt. Zuvor stand an dieser Stelle schon ein Vorgängerbrunnen beim damaligen Gebäude der Nellinger Bank.

Abschluss in der Propstei

Abschließend folgten die Teilnehmer der Einladung von Christof Bolay in die Propstei, um die etwa 16 Kilometer lange Strecke bei einem Imbiss und Getränken Revue passieren zu lassen.

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