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Im Garten der Zeit

 

Im Garten der Zeit

Jürgen Bubeck und Uli Gsell

29. November bis 26. Januar 2010

 

Jürgen Bubeck inszeniert mit künstlerischer Fotografie einen Garten in die Galerie: Gräser, Felsformationen, Gartenbewohner - Schnecken. Dabei hält er einen Moment der Irritation bereit. Die gewählte Perspektive ist ungewöhnlich. Wer hat schon jemals einer Schnecke so frech und voyeuristisch unter das Haus geschaut.

Durch eine charakteristische Bearbeitung erfolgt eine Konzentration auf das Wesentliche und Bubecks organische Arbeiten erlangen eine kostbare Aura.

 

Gräser

 

Uli Gsell bereichert den Garten mit Plastiken aus Granit, Kalkstein und Marmor. Seine Quader optimieren die Idee vom Raum im Raum, regen den Perspektivewechsel an und geben ihre optischen und haptischen Qualitäten preis.

Die Steine von Uli Gsell sind Beides: natürlich gewachsenes und bewusst durch den Künstler gestaltetes Arbeitsmaterial.

Seine Steine leben von Gegensätzen: unbehandelt und bearbeitet, Positiv - Negativformen, Flächen - Kanten , geschlosse Formen und Durchbrüche.

 

Im Garten

 

"Der Garten der Zeit" bezieht sich nicht nur auf die Motivik des Organischen und Mineralischen der Fotoarbeiten Bubecks und der Steinskulpturen Uli Gsells, er soll darüber hinaus beim Betrachter die Vorstellung hervorrufen, er schreite durch die Ausstellung, wie durch einen Garten, in ganz unschwäbischer Manier: verweilen, staunen, innehalten und geniessen, statt schaffen und schwäbischem Fleiß.

 

 "Der Garten der Zeit" stellt in diesem Kontext eine Metapher der Entschleunigung dar.