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Philipp Matthäus Hahn

Phillipp Matthäus HahnAls "größter Sohn" der Stadt Ostfildern gilt der Pfarrer, Astronom und Ingenieur Philipp Matthäus Hahn (1739-1790).

Als Sohn des Scharnhauser Pfarrers erhielt der junge Philipp Matthäus bereits als Vierjähriger Privatunterricht durch das pietistisch geprägte Elternhaus.
Neben Lesen, Rechnen und Schreiben standen auch Latein, Griechisch und Hebräisch auf dem Lehrplan. Das eigentliche Interesse des Knaben bestand aber in den Naturwissenschaften. Mit acht Jahren untersuchte er schon den Lauf des Schattens im Sonnenlicht.

Nach der Schulzeit in den Lateinschulen Esslingen und Nürtingen begann Hahn 1756 mit dem Theologiestudium in Tübingen, das er als Zwanzigjähriger abschloß. Hier hatte er aber auch mechanische, astronomische, chemische und alchimistische Schriften verfaßt.

Fünf Jahre später wurde er Nachfolger seines Vaters als Pfarrer von Onstmettingen. Als Konstrukteur astronomischer Uhren schuf er nicht nur den Grundstock der dortigen Feinmechanikerindustrie, sondern machte auch den Landesfürsten auf sich aufmerksam. Herzog Carl Eugen war begeistert und zeigte sich künftig als Förderer des "Uhrmacher Gottes".

Hahn, der seinen Pfarrerberuf nie aufgeben wollte, wurde vom Herzog mit einträglichen Pfarreien versorgt. Der Weg führte ihn über Kornwestheim nach Echterdingen, wo er duch die Konstruktion von Waagen und Uhren aller Art zu großem Ruhm gelangte. Seinen Geburtsort vergaß er jedoch nie. 1781, als er dort das Grab der Mutter besuchte, nannte er Scharnhausen "mein Paradies bis ins fünfzehnte Jahr".

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