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Kath. Kirche, Parksiedlung

Die katholische Kirche St. Dominikus befindet sich in der Königsberger Straße 2. Sie wurde nach Plänen des Architekten Fritz Vogt in Sichtbeton-Bauweise errichtet und im Jahr 1968 eingeweiht.

Die zeltartige Form des Gottes­hauses ist nicht zuletzt Aus­druck neuer theologischer Sicht­weisen in den Jahren nach dem Zwei­ten Va­ti­ka­ni­schen Konzil. Statt einer alther­gebrach­ten Hallenkir­che baute man ein "Zelt Gottes unter den Menschen".

Im Innern bewirken die hohen Fensterfelder von Prof. Hans Schreiner eine lichtdurchströmte At­mosphäre. Erwähnenswert sind auch der aus Bronze gearbeitete Tabernakel, der Ambo und die Altarleuch­ter des Bildhauers Alfred Tme. An der Westwand wurde ein mo­derner Kreuzweg angebracht.

Mit ihrem Namenspatron St. Dominikus knüpft die Kir­che an eine alte Tradition des 1230 im benachbarten Weil errichteten Domini­kanerinnenklosters an. Schließlich wurde die Kirche auf dem Ge­lände des ehemaligen "Weiler Parks" errichtet.

Die katholischen Kirchenbauten der Nachkriegszeit in Ostfildern

Seit der Reformation gab es in beinahe allen Filder­orten keine ka­tholischen Kirchen mehr, denn es lebten nur noch vereinzelt Katho­liken hier. Die ein­zige katholische Gemeinde auf den Fildern war Neuhausen, eine ehemals vorderösterreichische Enklave.

Als nach Kriegsende dann große Flüchtlingsströme aus dem Osten zu uns kamen und nicht nur ein neues Dach über dem Kopf brauch­ten, sondern auch eine neue religiöse und geistliche Heimat such­ten, da entstanden neben großen Wohngebie­ten auch zahlreiche neue Gotteshäuser.

Als erste wurde 1956/57 die katholische Kirche „Maria Königin“ in Kemnat gebaut. Architekt war Hans Ge­org Reuter aus Stuttgart. Schon 1959/60 folgte die katholische Kirche „St. Monika“ in Ruit. 1962 wurde die katholische Dreifaltigkeitskirche an der Rinnen­bachstraße in Nellingen erbaut. Bis da­hin waren die dortigen Katholiken von Berkheim aus versorgt worden. Dann war Scharnhausen mit der katholischen Kir­che „Zum guten Hir­ten“ an der Reihe. Sie wurde nach Plänen des Herrenberger Archi­tekten Wilhelm Frank gebaut und im Juli 1965 ihrer Bestimmung übergeben. 

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