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26.7.2018

Otto-Hahn-Gymnasium in Nellingen feiert sein 50-jähriges Bestehen

Foto: Ein Projektorchester umrahmte die Feier. Foto: Dannath

Im September 1968 nahm das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Nellingen den Schulbetrieb auf. Bei einem Fest am vergangenen Montag wurden die ersten 50 Jahre OHG gefeiert.
Generationen von Schülern machten im Lauf der vergangenen 50 Jahre am OHG ihre ersten Schritte ins Erwachsensein und schlossen Freundschaften fürs Leben.

 Viele von ihnen kehrten nun zum 50-jährigen Geburtstag zurück in ihre alte Schule und trafen bei der Jubiläumsfeier ehemalige Lehrer und Klassenkameraden. „Kaum ein anderer Geburtstag hat eine so starke emotionale und symbolische Bedeutung wie der 50.“, sagte der Schulreferent Michael Quade, der als Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart die Glückwünsche des Landes überbrachte. Er nahm das virtuos von den eigens gegründeten Projektorchester und -chor umrahmte Fest als Anlass, auf die Geschichte des OHG zurückzublicken.

Im September 1968 besuchten die ersten 139 Schüler in drei Klassen aufgeteilt das Progymnasium in Nellingen. Die Einrichtung eines Gymnasiums auf den Fildern war wegen der Schulraumnot an den Esslinger Gymnasien notwendig geworden. Anfangs verfügte das OHG nicht einmal über eigene Räume und war in der Realschule Nellingen untergebracht. 1974 wurde das heutige Schulgebäude bezogen. „Das war ein wichtiger Meilenstein“, sagte Quade. Zur Jahrtausendwende wurde der Erweiterungsbau fertiggestellt. Quade lobte die Schwerpunktbildung im musisch-sportlichen Bereich, zudem zeigten die zahlreichen Zusatzaktivitäten, das hohe Maß an Offenheit und das große Engagement aller am Schulleben Beteiligten, wie stark die Identifikation mit „ihrem“ OHG sei. „In den letzten 50 Jahren hat das OHG maßgeblich dazu beigetragen, dass der Grad an Bildung und hochqualifizierter Ausbildung kontinuierlich angestiegen ist.“

Oberbürgermeister Christof Bolay betonte, das OHG habe „die Veränderungen des Lebens in den letzten 50 Jahren aktiv mitgestaltet, nicht nur begleitet. Das zeichnet diese Schule aus.“ Und in den nächsten Jahren stünde noch einiges an. „Insgesamt investieren wir mehr als 30 Millionen Euro für die Sanierung und das alles bei laufendem Betrieb, das ist sicherlich kein Idealzustand. Dennoch, was hier täglich stattfindet, von allen mitgetragen und gestaltet, ist sehr beeindruckend“, sagte Bolay.

Derzeit besuchen 961 Schüler das OHG, das Kollegium besteht aus 90 Lehrkräften, die 39 Klassen unterrichten. Welche Energie in der Schule steckt, zeigten die Projekttage Mitte Juli mit mehr als 50 Projekten, teils von der Lehrerschaft, teils von den Schülern und Eltern angestoßen. „Da wurde gemalt, musiziert, gehämmert, genäht, Sport gemacht und getanzt“, sagte Mario Lietzau, der Schulleiter des OHG. „Unser Namensgeber Otto Hahn hätte die Vielfalt unserer Schule genossen“, war sich Lietzau sicher, „Es ist ein Miteinander aus einem Guss geworden. Wobei Querdenken erwünscht ist und als Bereicherung gesehen wird.“

 

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