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Monetarisierung des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts

Die Arbeitsgemeinschaft bürgerschaftliches Engagement (AG BE) hat sich im Jahr 2015 zur Aufgabe gemacht, die vielschichtige Situation zum Thema Geld im BE ins Blickfeld zu nehmen.

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Das Anliegen der AG BE ist es, Transparenz herzustellen und eine Vermischung der im Engagement verwendeten Begriffe zu vermeiden.

Hiernach sind die unterschiedlichen Benennungen des Engagements für Ostfildern in drei Begriffen zusammengefasst:

Zu jedem der Namen für das Engagement gehören Rahmenbedingungen und verschiedene Konzepte.

Rahmenbedingungen zum BE:
Hier gibt es Leitlinien, welche Umgang, Haltung, Auslagenersatz, Versicherungsschutz, kulturelle Angebote, hauptamtliche Ansprechpartner und die Einbindung von BEs in ein Team beinhalten.

Rahmenbedingungen EA:
Ähnlich ist das in Vereinen, es gibt die Vereinsförderung der Stadt Ostfildern, interne Anerkennungskultur, hauptamtliche Ansprechpartner teilweise, vereinsinterne Fortbildung, auch überregionale Angebote und vereinsinternen Versicherungsschutz.

Beiden Formen ist gemeinsam, dass sie kein Ersatz für hauptamtliche Strukturen sind. Das EA und das BE kommen aus unterschiedlichen Traditionen.

GNT: Die gemeinwohlorientierte nebenberufliche Tätigkeit ist bezahltes Ehrenamt,
z. B. das Jugendbegleiter-Programm, bei dem ein Stundensatz von 7,50 € bezahlt wird.
Nach der Satzung der Stadt Ostfildern über die Entschädigung für Ehrenamtliche Tätigkeit erhalten WahlhelferInnen einen Betrag zwischen 30 € und 50 € für ihren Einsatz.

 

Konzeptionelles:

„Ordnung in der Vielfalt“

In den Leitlinien BE (Abbildung Roll-up) sind geldwerte Leistungen als Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement definiert (z.B. Fortbildung, Danke-Fest, Auslagenersatz, hauptamtliche Begleitung).

Hinter dem bürgerschaftlichen Engagement stehen Motive wie das Bedürfnis gesellschaftliche Belange zu gestalten, Mitverantwortung, Sinnstiftung, Selbstbestimmtheit, kreatives Tun, Eigensinn, gemeinschaftliches Handeln. Sie beinhalten den Nutzen für die Gemeinschaft/Stadtgesellschaft. 

Bei allen Engagement-Formen geht es um Werte und ethische Grundfragen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen (Bagfa) positioniert sich wie folgt:

Die Inhalte der Homepage zu diesem Thema sollen bei der Öffentlichkeitsarbeit in Gremien, bei runden Tischen u. a. als Basisinformation dienen.

Direkteinstiege:

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