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Konzeption Haus für Kinder Gabriele-Münter-Straße

Gabriele-Münter-Straße Außenansicht 2Das „Haus für Kinder“ wurde im September 1994 in der Geschwister-Scholl-Straße eröffnet. Es war die erste öffentliche Institution im Scharnhauser Park. Im Juli 2001 erfolgte der Umzug in den Neubau in der Gabriele-Münter-Straße. Die Einrichtung bietet Platz für Kinder unterschiedlicher Altersstufen, aus dem Scharnhauser Park und der Parksiedlung.  Die Kinder werden mit all ihren Unterschiedlichkeiten aufgenommen. Familien sind mit ihren individuellen Bedürfnissen und Anliegen willkommen. Das Haus für Kinder ist eine familienergänzende und -unterstützende Einrichtung für Kinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Das pädagogische Fachpersonal begleitet die Kinder in ihrer Entwicklung, indem es diese ihrem Alter entsprechend fördert, ihnen Anregungen gibt, die Möglichkeit bietet selbst Erfahrungen zu sammeln und sie unterstützt, sich zu einer selbstständigen und selbstbewussten Persönlichkeit zu entwickeln.

Räumlichkeiten

Das Haus für Kinder ist zweigeschossig und beidseitig ebenerdig begehbar. Jedem Bereich stehen mehrere Gruppen- und Kleingruppenräume, teilweise mit Verbindungstüren zur Verfügung. Alle Räume sind vom Flur aus erreichbar.

Räume, die von allen Kindern / Gruppen genutzt werden können

Werkraum, Bewegungsraum, Essraum, Kinderküche, mehrere Kinder WCs, Kinderbad, sowie alle Flure, die Rampe und die Außenbereiche

Weitere Räume

Besprechungszimmer, Büro, Vollversorgungsküche, Behinderten WC, Schlafraum, Hauswirtschaftsraum, mehrere Lager- und Abstellräume, Balkon

Gabriele-Münter-Straße WerkraumGabriele-Münter-Straße SpeiseraumGabriele-Münter-Straße Malraum

Besonderheiten im Haus für Kinder im Scharnhauser Park

Personelle Besetzung

In den Bereichen arbeiten pädagogische Fachkräfte in Voll- und Teilzeit. Zusätzlich sind Anerkennungspraktikantinnen bzw. -praktikanten, PIA- Auszubildende und eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter im freiwilligen sozialen Jahr vorgesehen. Außerdem arbeiten im Haus für Kinder eine freigestellte Leiterin, eine Bürokraft, Sprachhelferinnen, eine Köchin, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter im Hauswirtschaftlichen Bereich, zwei Reinigungskräfte und nach Bedarf Eingliederungshilfen.

Aufnahmeverfahren 

Anmeldegespräch

Durch das Anmeldegespräch mit der Leiterin entsteht der erste Kontakt zwischen der Einrichtung und den Eltern. Sie nimmt sich Zeit, die Angebote im Haus für Kinder vorzustellen, erste Fragen zu beantworten und den jeweiligen Bedarf zu erfragen.

Hausbesuch

Um den Anfang im Haus für Kinder für das Kind zu erleichtern, findet der erste Kontakt zur Bezugserzieherin bzw. zum Bezugserzieher während eines Hausbesuches, in der für das Kind gewohnten und sicheren Umgebung statt. Aufnahmeformulare werden durchgesprochen, Fragen beantwortet und Informationen ausgetauscht.

Eingewöhnung der neuen Kinder

Die Aufnahme des Kindes startet mit der Eingewöhnung. Sie wird für jedes Kind individuell geplant und beim Hausbesuch mit den Eltern abgesprochen. Die Eltern sind in die Eingewöhnung des Kindes eingebunden.

Freispiel

Lernen und Spielen sind für Kinder ein und dasselbe. Das freie Spiel ist die ganzheitliche Förderung der kindlichen Entwicklung. Es hat eine große Bedeutung für das seelische Wachstum des Kindes, weil es in dieser Spielform seinen Gefühlen und Bedürfnissen nachgeht. Das Kind folgt seinen eigenen Impulsen, zwischen aktiv sein und vermeintlich nichts tun. Es kann kreativ und phantasievoll tätig sein und erlebt dabei Freude, die materiell nicht messbar ist. Im freien Spiel hat das Kind die Möglichkeit positive und negative Eindrücke spielerisch zu verarbeiten. Das Kind wählt Tätigkeit und Material, es entscheidet ob es alleine oder mit mehreren Partnern spielt. Auch die Entscheidung über Ort und Dauer liegt beim Kind. Die Mitarbeitenden begleiten und unterstützen das Kind.

Gabriele-Münter-Straße Flur

Gabriele-Münter-Straße BewegungsraumGabriele-Münter-Straße Garten mit Spielgeräten

Planung 

Abgesehen von Themen, die uns der Jahreskreislauf oder unsere nähere Umgebung bringen, führen wir Projekte durch, welche die Kinder besonders interessieren oder die Situation des jeweiligen Bereiches erfordert. Planungseinheiten können je nach Interesse der Kinder unterschiedlich lang sein. In den einzelnen Gruppen gibt es verschiedene feste Aktionstage wie z.B. Turntage, Koch- Frühstücks- oder Müslitage, Waldwochen, Naturtage usw. Diese sind von der jeweiligen Gruppenstruktur abhängig. Je nach Thema können Ausflüge stattfinden. Zu der aktuellen Planung werden gezielte Angebote ausgewählt, wie  Bilderbuchbetrachtungen, Erzählen, Gespräche, Reimerarbeitung, Verse und Rätsel, Bewegungsspiele, Kindertänze, Rhythmik, Lied- und Spieleinführungen, Liedbegleitung, musizieren mit Instrumenten, malen nach Musik, Kinderturnen, Sprachförderung, Sinnesübungen, Natur- und Umweltbegegnungen, Experimente, Verkehrserziehung, Beobachtungsübungen, Meditationen, Werken, Modellieren,  Mal- und Schneideübungen, Reißen, Drucken, Gesellschaftsspiele, Rollenspiele, Stehgreifspiele, Handpuppenspiele, Schattenspiele, häusliche Tätigkeiten wie kochen und backen, Fest- und Feiergestaltung und vieles mehr.

Ziele der pädagogischen Arbeit

Die Förderung der Kinder bezieht sich auf die im Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg festgeschriebenen Bildungs- und Entwicklungsfelder Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl und Sinn, Werte und Religion. Das Freispiel, Projekte und gezielte Beschäftigungen haben eine zentrale Bedeutung für die gesamte Entwicklung der Kinder. Sie lernen verschiedene Materialien mit allen Sinnen wahrzunehmen, diese zu unterscheiden und dadurch zu verstehen. Wiederholungen sind sehr wichtig, weil die Kinder ihre Lernerfahrungen vertiefen und festigen.

Wie wir Kinder sehen

Kinder sind selbstbestimmte, sensible und handlungsfähige Individuen, die mit wachen Sinnen ihre Umwelt wahrnehmen und sich als Teil der Gesellschaft begreifen. Sie sind selbstständig, haben Eigenmotivation, Lernfreude und soziale Kompetenzen. Kinder erleben ihre Zeit im Haus für Kinder fröhlich und unbeschwert. Sie bekommen Raum, Zeit und Materialien zur Verfügung um allen Dingen forschend auf den Grund zu gehen. Sie lernen sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit in eine Gruppe einzubringen und ein Teil dieser zu werden. 

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