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Unser Konzept für die Unterbringung der Flüchtlinge

Die Verwaltung und der Gemeinderat haben ein Konzept zur Unterbringung von geflüchteten Menschen in unserer Stadt erarbeitet. Das sieht vor, dass die Standorte für die Gemeinschaftsunterkünfte auf fast alle Stadtteilen verteilt werden. Wir erhoffen uns davon, in mehreren Unterkünften jeweils eine kleinere Anzahl von geflüchteten
Menschen unterbringen zu können und große Unterkünfte mit gleich mehreren hundert Menschen zu vermeiden. Das dezentrale Konzept erscheint uns vor allem mit Blick auf die Nachbarschaft der Gemeinschaftsunterkünfte und der sozialen Integration der Menschen förderlicher als nur in einer großen Einrichtung.

Die Standorte für mögliche Sammelunterkünfte sind nach festgelegten Kriterien ausgesucht und dem Landkreis zur weiteren Prüfung benannt worden. Die Kriterien:
> Ist ein Grundstück überhaupt verfügbar für die Stadt?
> Ist der Bau einer Unterkunft dort nach dem Bau- und Planungsrecht zulässig?
> Ist das Grundstück an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen oder was würde ein Anschluss an die Infrastruktur kosten?
> Welche Rolle spielt der Standort in der städtebaulichen Entwicklung unserer Stadt?
> Wie kann das Grundstück nach der Dauer für die Unterbringung einer Flüchtlingsunterkunft weiter genutzt werden?

Nach Prüfung der Eignung erhalten wir eine Rückmeldung vom Landratsamt, zum Teil schon mit ersten Planungskonzepten. Nach diesem Prozedere sind in Ruit und Scharnhausen bereits die ersten Sammelunterkünfte verwirklicht worden. Derzeit werden Standorte in Nellingen, im Scharnhauser Park und in Kemnat geprüft.

Unabhängig von den von uns vorgeschlagenen Standorten ist der Landkreis selbst auf der Suche nach weiteren Liegenschaften für die Unterbringung von Flüchtlingen. Das Landratsamt ist dabei nicht an unser dezentrales Konzept zur Unterbringung gebunden. Insbesondere Immobilien im Bereich Gewerbe oder Büro werden hierfür vom Landkreis geprüft.

Neben der Unterbringung von Menschen in Gemeinschaftsunterkünften sind wir auch für die Anschlussunterbringung mit verantwortlich. Dafür müssen weitere Unterkünfte gebaut, gekauft oder umgebaut werden. Auch hier gilt ein dezentrales Unterbringungskonzept, mit Standorten möglichst in allen Stadteilen und der Versuch, die Größe der Unterkünfte zu begrenzen.

Wir müssen in kurzer Zeit eine hohe Zahl an geflüchteten Menschen auch im Anschluss an die Gemeinschaftsunterkunft unterbringen. Dafür haben wir Qualitätsstandards erarbeitet:
> Wir schaffen Notlösungen für eine kurzfristige Unterbringung zum Beispiel in Containern oder Hallen. Die können nach einiger Zeit wieder abgebaut werden.
> Wir bauen Obdachlosenunterkünfte mit einem besseren Wohnstandard für eine mittelfristige Nutzung, so wie sie in der Kirchheimer Straße in Ruit bereits entstanden sind.
> Wir bieten bezahlbaren Wohnraum, der langfristig für alle Bürger in unserer Stadt mit einem entsprechend niedrigen Einkommen zur Verfügung stehen soll.

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