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http://www.ostfildern.de//Interessantes+B%C3%BCrgerforum.html



Autor Nachricht

Ingo Maetz


Mitglied seit: 25.04.2014
Wohnort: Kemnat


geschrieben: 20.03.2018 11:33 Uhr
Betreff: Interessantes Bürgerforum


Nur 444 Bürger sind in diesem Forum registriert. Bei ca. 30000 Einwohnern in Ostfildern sind das gerade mal mikkrige 1,5 %. Das heißt hier ist dringend daran zu arbeiten, dass dieses Forum endlich interessant wird für die Bürger.
Die Stadtverwaltung sollte hier Geld und Zeit zur Verfügung stellen um dieses Forum spannender zu machen. Es sollten Bilder hochgeladen werden können (z.B. schwarze Mülldeponien) es sollten Umfragen möglich sein, Stadträte sollten zur Diskussion beitragen und sich den Fragen der Bürger stellen.
Der Moderator muß zwingend j e d e Frage beantworten, zeitnah!
Es gibt viel zu tun um mit dem Bürger in Kontakt zu treten. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
In diesem Fall würde ich bei einem Arbeitskreis gern mitarbeiten.


Marc Rudolph


Mitglied seit: 27.01.2016
Wohnort: Scharnhausen


geschrieben: 22.03.2018 0:20 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Die Software ist veraltet und zu simpel programmiert. Man kann nicht nachträglich editieren, wenn man sich verschrieben hat. Die Aufmachung ist wenig benutzerfreundlich. Jedes Mal eine Sicherheitsprüfung als registrierter Nutzer ist nervig. Kurzum: es ist halt da, damit man es im Amtsblatt immer wieder erwähnen kann.

Zur Funktion selbst:
Hier kommen Ärgernisse hoch, bedingt durch die User Zahl sehr wenige. Im Grunde passiert nie was, wenn Bürger es melden oder bei Dingen nachhaken. Die Antworten die ab und an mal von den „Moderatoren“ kommen sind nicht sehr aussagekräftig, oft nur sehr ungenau.

Kurzum:
Das Bürgerforum ist wenig effektiv, bringt einen nicht weiter. Und auf „heiße“ Fragen z.B. Kita Gebühren oder anderes wird nicht gross reagiert.



Gunter Schöller


Mitglied seit: 21.10.2009
Wohnort: Scharnhauser Park


geschrieben: 22.03.2018 9:26 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Leider kann ich das bestätigen, eigentlich ein Witz, dass hierfür im Gemeindeblatt auch noch Reklame gemacht wird.

Grüße

Gunter Schöller


Moderator


Mitglied seit: 01.01.1970
Wohnort:


geschrieben: 29.03.2018 10:46 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Guten Tag,

herzlichen Dank für Ihre Beiträge. Die städtische Homepage wird in diesem Jahr neu überarbeitet, dabei wird auch das Bürgerforum technisch neu gestaltet.

Wenn sich im Bürgerforum konkrete Fragen ergeben, die noch nicht anderweitig beantwortet wurden,zum Beispiel in Stellungnahmen in anderen Beiträgen dann beantworte ich stellvertretend für die Mitarbeiter in der Verwaltung die Frage. Dazu gebe die Frage in die entsprechenden Fachbereiche oder auch an den Oberbürgermeister weiter.

In erster Linie ist das Bürgerforum aber zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch der Bürger untereinander eingerichtet worden und soll kein weiterer bloßer Anfrage-, Beschwerde- und Informationskanal darstellen. Dazu gibt es bereits zum Beispiel das Bürgertelefon oder auf der Internetseite die Schadensmeldung. Und der Oberbürgermeister stellt sich in seinen Runden "OB vor Ort" in den Stadtteilen persönlich den Fragen aus der Bürgerschaft.

"Heiße Fragen" aus der Bürgerschaft können schon deswegen nicht ad hoc im Forum beantwortet werden, weil sie dem Diskussions- und Entscheidungsprozess im Gemeinderat unterliegen. Inwieweit sich Stadträte an der Diskussion im Bürgerforum beteiligen, bleibt ihnen selbst überlassen.

Freundliche Grüße

Andrea Wangner
Pressereferentin



Marc Rudolph


Mitglied seit: 27.01.2016
Wohnort: Scharnhausen


geschrieben: 30.03.2018 1:21 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Das kann man nun sehen wie man möchte, ist jedem freigestellt. Wer aber so auf ein Bürgerforum aufmerksam macht, der sollte von ausgehen, dass Fragen dort schriftlich auftauchen - genau aus dem Grund damit auch andere die von derselben Sache betroffen sind, sich privat aber nicht kennen, sehen können - man ist nicht alleine.

Genau das scheint die Stadt bzw. die Verwaltung mit dem Forum hier nicht verstanden zu haben.

Eine Sache die ich letzten Sommer direkt vorgetragen hatte wurde ebenfalls direkt abgewiesen, in meinen Augen mit Ausreden. Dort ist auch nicht der zahlende Bürger der Stadt interessant, nein die Einnahmen sind wichtiger gewesen. Völlig egal ob man damit auch eine große Gefahr auftreten lässt, was nun mehrere Jahre der Fall war.
Hier war es im nachhinein gesehen auch egal, ob es hier steht, oder eine Email abgewiesen wird.

Eine überarbeitete, standesgemäße Forensoftware bringt leider auch nicht so viel, wenn, wenn das Potential eines Boards/Forums nicht genutzt wird.


Herbert Gnannt


Mitglied seit: 13.02.2011
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 30.03.2018 22:29 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Sehr geehrter Herr Moderator.
In Ihrem wohlgemeinten Komentar und der Ausfuhrung zu diesem Thema
bringen Sie die Problematik des Burgerforums sozusagen auf den Punkt.
Nichts als warme Luft...würde der Volksmund sagen.
Sozussgen "Wirtshausgesprache" in digitaler Form.
Sie sagen doch selbst, das Forum ist gedacht für das Gespräch untereinander...von Burger zu Bürger.
Was soll dss???
Das Forum sollte das offene Ohr der Komune sein..wo jeder mithören darf..auch wenn er dieses nur liest..,eine Quelle von Infos und Zustandsberichten.
Eigentlich müssten zumindest die Stadträte sozusagen scharf auf jede Meinung im Forum sein, um keine Möglichkeit auszuklammern, zu erfahren, wo dem Bürger der Schuh drückt.Dieses Gefühl der Neugierde erfahren wir zumeist leider nur vor Wahlen,..so nebenbei gesagt.
Ja..auch ich bin der Meinung, das die derzeitige Verfassung des B.forums sehr nach Alibi aussieht.
Ich wünsche ein Frohes Osterfest


Herbert Gnannt


Mitglied seit: 13.02.2011
Wohnort: Parksiedlung


geschrieben: 02.04.2018 21:57 Uhr
Betreff: Bebauungsplan Nellingen


Es ist Ostermontag...,2018. Frühlingswetter;
ich fahre auf der L1200 von Ruit kommend nach Nellingen.
Vor mir die Weite der der Felder, der Streuobstwiesen.
Im Hintergrund wie gemalt die Perlenkette der Schwäbischen Alb. Zum Durchatmen.
Nehmen wir an...es ist Ostermontag...2020...
an gleicher Stelle..
vor mir breitet sich das neu erbaute Häusermeer Nellingens aus..., wo fruchtbare Äcker und Obstwiesen die Natur auszeichneten sind jetzt die Eurofrüchte von sogenannten Städteplaner..???..,von Architekten und dergleichen zu sehen.
Einem ortsunkundigen Beifahrer erkläre ich, sozusagen im Hintergrund liegt die Kette der Schwäbischen Alb verborgen.
no coment
Wir öffnen die Seitenfenster des Autos ..und atmen nichts weiter ein als was uns die Autoindustrie und tollkühne Städteplaner einbrockten... die-se neue Filderluft.
Ps.



Ingo Maetz


Mitglied seit: 25.04.2014
Wohnort: Kemnat


geschrieben: 06.04.2018 11:22 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Warum bekomme ich immer Kopfschmerzen und meine Nackenhaare stellen sich hoch wenn der Moderator antwortet. Der oder die Moderatorin wollen wie man sieht keinerlei Verantwortung für ihre Stellungsnahme übernehmen.
Jetzt wird sogar dieses Forum als Bürgerdiskusionsforum untereinander deklariert. Ein Witz! Soll ich hier meinem Nachbarn schreiben, daß sein Knallerbsenstrauch auf mein Grundstück herüberwächst?
Da kann ich ihm auch ein Mail schreiben.
Dieses Forum sollte dafür sein, daß Bürger sich hier mit ihren Problemen an die Verwaltung wenden können und das offen diskutieren sollen.
Nur so macht das Sinn!
Ebenso sollten sich hier die Stadträte einbringen und der OB sowieso. Wenn das kommende neue Forum genau so schwachsinnig betrieben wird, dann sollte sich die Stadt das Geld lieber sparen.


Götz Eberspächer


Mitglied seit: 20.01.2018
Wohnort: Ostfildern Nellingen


geschrieben: 14.04.2018 11:45 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Wir wissen, dass nicht alles Gold ist was glänzt Hr. Maetz. Aber als Bürger der Stadt Ostfildern finde ich die Idee des Bürgerforums eine gute Sache. Es steht ihnen doch frei z.B. im Facebook eine eigenes Diskussionsforum Ostfildern zu starten. Gestern sah ich zufällig, dass z.B. von Tuttlingen es so eins gibt. Dass ein Moderator moderat ist steht schon in seinem Wort und hier wird sicherlich keine Krähe der anderen ein Auge aushacken. Allerdings sind "wir als Bürger" hier auch schon einige mal unbequem geworden, wenn man einige Themas mal genauer durchliest. Und dazu ist es hier sicher auch die richtige Stelle um mit anderen einen Konsens zu haben und ggf. auch mal im gemeinsamen gegen städtische Übermacht, Ungerechtigkeit etc. im legalen Sinne vorgehen zu können. Auch können sich Stadträte, OB, Bürgermeister u.a. hier ein kleines Stimmungsbarometer von gewissen Themen ablesen. Davon lebt doch die Demokratie. Also ich bin neugierig drauf wie das überarbeitete Forum aussehen wird.


Ingo Maetz


Mitglied seit: 25.04.2014
Wohnort: Kemnat


geschrieben: 28.04.2018 19:25 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Herr Eberspächer, ich schrieb dazu: Bei ca. 30000 Einwohnern in Ostfildern sind das gerade mal mikkrige 1,5 % die sich in diesem Forum engagieren. Das liegt auch daran, das die hier diskutierten einfach nicht von den gewählten Stadträten aufgenommen werden und nicht diskutiert werden. Was bringt es, wenn diese Stadträte dieses Forum als kleines Stimmungsbarometer betrachten ohne dazu Stellung zu nehmen.
Dieses Forum ist so langweilig, sodaß ich, bin inzwischen Rentner, weiter meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann bei einer Tasse Tee vor mich Hindösen oder nicht vorhandenen Gedanken nachhängen.
Verwundert war ich immer über Zeitgenossen, die versuchten, ihre geistige Leere mit Sysiphos-Arbeiten oder Hamsterrad-Tätigkeiten zu überdecken und dafür auch noch gelobt werden wollten.


Gabi Knappe


Mitglied seit: 18.05.2018
Wohnort: Ostfildern


geschrieben: 19.05.2018 13:22 Uhr
Betreff: Re: Interessantes Bürgerforum


Ein Hallo an alle Mitbürger,

als eine der Personen, die das Bürgerforum so gut wie nie nutzen, möchte ich diese Haltung zwar nicht rechtfertigen, aber jedoch zumindest erklären. Komplett subjektiv, ohne Gewähr auf universales Gehör.;-)

Meine Gründe sind:

1. Die Software eignet sich nicht, um einen realen interaktiven Austausch zu ermöglichen. Heißt, es würde eine Community Software benötigen, die neben Funktionen wie Labels, Foren plus Unterforen, etwaiger Galerie, Blogging usw. dazu einlädt, ins (virtuelle) Gespräch zu kommen.

Es gibt derartige Software natürlich, allerdings sind die guten Produkte respektive Anbieter nicht umsonst, sondern es fallen Einmalkosten, Updatekosten und "Pflegekosten" an. Da ich im Community-Milieu tätig war/bin, kann ich zudem sagen, dass klassische Foren tot sind. Der Kosten-Nutzen-Aufwand hält sich seit knapp 5 Jahren nicht mehr die Waage und verschleißt zudem Moderatoren.


2. Rein strukturell ist ein Sammelsurium unterschiedlicher Bürger-Threads schlicht unübersichtlich. Man muss also tatsächlich manuell alles durchscrollen und die Threads singulär lesen, um dann im Idealfall den einen Thread zu finden, der einen anspricht, den man kommentieren, diskutieren etc. möchte. Das ist uneffektiv, zeitraubend und visuell brachial. Online bzw. für Websites gilt die 3-8 Sekunden-Phase, sprich: In diesem Zeitraum entscheiden Nutzer, ob sie auf einer Website verbleiben oder wegklicken.


3. Der konkrete Mehrwert des Bürgerforums ist nicht ersichtlich. Anders formuliert: Bei realen Anfragen, Wünschen&Co. muss ich als Einwohner den regulären Weg über Ämter etc. gehen, ein Ansprechen hier ist nicht zielführend. Wollte ich reines Lob oder Kritik üben, kann ich das hier tun, die "Folgen" sind aber überschaubar, also gleich null. Da es darüber hinaus keine weiteren, gar singulären, Angebote gibt, bspw. einen virtuellen Marktplatz, Gruppen, Aktionsbörse u.ä., sinkt erneut die Chance in die Tasten zu hauen.


4. Des Weiteren muss man auch wissen, dass nicht alle Ostfilderner Internet-affin sind. Konkret in meiner Straße (Mutzenreisstraße) wohnen viele ältere Mitbürger, die "Computerkram" von mir, Enkeln und anderen Familienmitgliedern erledigen lassen. Selbst wenn diese Leute eine Meinung haben und gerne diskutieren würden, sie werden sich nicht an den Rechner setzen und das tun wie die Generation Facebook.


5. Virtuelle Beteiligung setzt voraus, dass diese Möglichkeit auch (werbewirksam) vermarktet wird. Die reine Mundpropaganda funktioniert im vorliegenden Fall nicht und der Hinweis im Amtsblatt dürfte mangels grafischer, platztechnischer und textueller Finesse untergehen. Sonstige Werbung hierzu in Ostfildern? Fehlanzeige.


6. Mein subjektiver Eindruck ist zudem, dass manche, sagen wir, emotionsgeladene, Themen aus Angst vor etwaiger Brandmarkung nicht erörtert werden. Wenn man sich mit seinen Nachbarn und Mitanwohnern im Haus, vor dem Bäcker oder bei der gemeinsamen Busfahrt über Themen wie Integration, städtische Mittel, Sanierungsarbeiten usw. unterhält, bekommt man die ungeschönte Meinung zu hören. Genau diese werden viele Leute aber nie öffentlich posten, weil sie sich sicher sind, dass man sie dann - ich zitiere hier einmal wörtlich einige Aussagen -als "Anstifter", "Rassisten" oder "verkannte Nazis" titulieren würde. Folglich entscheiden sich diese Leute gegen eine öffentliche/virtuelle Teilhabe.


7. Trotz Einwohner-Status, als Bürger haben wir eine repräsentative Demokratie, keine direkte Demokratie wie in der Schweiz als Beispiel. Ergo ist unser faktischer Mitentscheidungsradius gering/er. Würde also bspw. ich auch einen vermeintlich tollen Impuls für die Gemeinde notieren und Sie alle plus 200, 2000 oder X Mitbürger würden dem zustimmen, bliebe es ein Vorschlag. Das Posten rangiert also maximal unter der Prämisse "Prinzip Hoffnung".




Hier ein Cut, aber ich denke bzw. hoffe, dass diese Punkte einen groben Eindruck erlauben?


Ich selber will für mich nichts versprechen, werde aber versuchen doch wieder etwas aktiver zu werden und mich hier einzubringen. Und eventuell kann ich dann ja auch durch Mundpropaganda weitere Bürger zum Vorbeischauen animieren. :-)



Es grüßt nett

Gabi Knappe


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