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Herzog Carl Eugen

Der württembergische Herzog Carl Eugen (1728-1793) gilt nicht nur als schillernde Figur in der Landesgeschichte. Seine Biographie weist auch interessante Bezüge zum damaligen Dorf Scharnhausen auf.

Amortempel umgeben von BäumenHerzog Carl Eugen ließ 1784 am Rande Scharnhausens ein frühklassizistisches Schlößchen mit markantem Säulenportikus errichten. Drumherum befand sich ein liebevoll gestalteter Englischer Garten mit geschwungenen Wegen, pittoresken Teichen, kleinen Gebäuden und einem Wildgehege. Mit dieser Gartenanlage war die Keimzelle des späteren Königlichen Privatgestüts und heutigen Scharnhauser Parks entstanden.

Mit seiner Lebensgefährtin Franziska von Hohenheim weilte der Landesherr zwischen 1783 bis 1788 mehr als 200 Mal in Scharnhausen. Das Schlößchen diente ihm als "Retraite" (Rückzugsort) und Jagdquartier.

Heute ist das "Schlößle", wie es im Volksmund heißt, in Privatbesitz. Die alten Stallgebäude erinnern an die Zeit des Königlichen Gestüts. Vom früheren Englische Garten ist der sogenannte "Amor-Tempel" übriggeblieben.

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