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23.5.2018

Höhere Entschädigung für die Einsatzkräfte

Foto: Die Freiwillige Feuerwehr Ostfildern bei einem Einsatz vor dem Stadthaus. Archivfoto: Wangner

Mit dem Beschluss zur Änderung der Satzung und der Satzung für die Feuerwehrentschädigung hat der Gemeinderat die Rahmenbedingungen der Freiwilligen Feuerwehr verbessert.
„Wir sind sehr froh, dass die Aufgaben des Feuerwehrwesens bei uns in der Stadt von einer Freiwilligen Feuerwehr gemeistert werden können“, sagte Oberbürgermeister Christof Bolay zur Einführung des Tagesordnungspunkts.

Der Oberbürgermeister würdigte das Engagement der Frauen und Männer in der Feuerwehr. Mit den Satzungsänderungen würden die Rahmenbedingungen der Feuerwehr verbessert. Grundlage dafür seien die Handreichungen des Städtetags gewesen, welche Aufgaben zu leisten sind.

Mit der Änderung der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr erfolgen Anpassungen, die sich aus der Änderung des Feuerwehrgesetzes ergeben. Zudem werden Änderungswünsche der Feuerwehr selbst aufgegriffen. Aus der Reihe der Wehr kam der Wunsch, dass künftig in der Jugendfeuerwehr Kindergruppen eingerichtet werden können, um so den Nachwuchs für die Einsatzabteilungen zu sichern. Dazu sind die Jugendfeuerwehr und auch der Spielmannszug künftig in einer eigenen Abteilung organisiert. In der Satzung werden zudem unter anderem die Befreiung von Feuerwehrdienstpflichten aus beruflichen, gesundheitlichen oder familiären Gründen geregelt und die Voraussetzungen für die Ehrenmitgliedschaft in der Feuerwehr konkretisiert. Der Gemeinderat stimmte einstimmig für die Änderung der Satzung.

Bei der Änderung für die Feuerwehr- Entschädigungssatzung geht es um die Anpassung der Entschädigungssätze für Einsatzgeld, Funktionsträgerpauschalen und der Entschädigung für die Brandschutzerziehung. In einem gemeinsamen Schreiben des Gemeindetags, des Städtetags und des Landesfeuerwehrverbands wurden im Oktober vergangenen Jahres Orientierungswerte zur Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige veröffentlicht, mit Empfehlungen zur Entschädigung von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr.

Auf dieser Grundlage wurde in Ostfildern gemeinsam mit dem Ausschuss der Freiwilligen Feuerwehr eine Anpassung der aktuellen Entschädigungssätze erarbeitet. Dabei wurde auch berücksichtigt, „dass Ostfildern als Große Kreisstadt eine besondere Verantwortung auch bei der überörtlichen Zusammenarbeit der Feuerwehren trägt“, so heißt es in der Vorlage dazu. Zum Beispiel wurde die Entschädigung für Einsätze von 13 auf 14 Euro pro Stunde vorgeschlagen. Der Gemeinderat stimmte der Änderung der Feuerwehr-Entschädigungssatzung einstimmig zu.

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