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9.5.2018

Ovationen für mitreißendes Festkonzert der Musikschule Ostfildern

Foto: Jubiläumsorchester der Musikschule. Foto: Musikschule

Beim Festkonzert zum 50. Geburtstag der Musikschule im KuBinO in Nellingen hat das Publikum die künstlerische Leistung der mehr als 100 Musikschüler gefeiert. Beim Festkonzert zum 50. Geburtstag der Musikschule im KuBinO in Nellingen feierte das Publikum mit stehenden Ovationen die hervorragende künstlerische Leistung der verschiedenen Ensembles.

 Im voll besetzten Festsaal musizierten mehr als 100 Musikschüler zusammen mit Ehemaligen und Eltern. Außerdem traten mehrere Gruppen gemeinsam mit einem facettenreichen Programm auf.

Das gesamte festliche Musikerlebnis stand unter dem Motto „gemeinsam“. Musik aller Art in der Gemeinschaft mit anderen aktiv zu erleben ist das erklärte Ziel der Musikschule, wie der Musikschulleiter Marcus Borchert betonte. Wie viel Spaß das macht, konnte jeder Besucher beim Jubiläumskonzert selbst sehen und hören. Gute Beispiele waren das Blechbläserensemble und das Blockflötenensemble, das das Stück „Ballad, Blues and Riffs“ von Andrew Challinger eindrucksvoll präsentierte.

„Wenn ich musiziere, ist es wie eine Art Gebet. Ein Dank für diese Gabe.“,  zitierte Susanne Volpp, die Leiterin des Fachbereichs 2 (Bildung, Kultur und Familie), den Musiker Sting. Sie erläuterte eindrücklich, wie wertvoll die von der Musikschule tagtäglich geleistete Arbeit ist. Musik fördere die Entwicklung der Kinder, helfe beim Konzentrieren und führe zu besserem Sozialverhalten, sagte Susanne Volpp. Gerade das gemeinsame Musizieren trage zur Teamfähigkeit bei. Den Lehrern der Musikschule, die die Musikschüler motivieren, fördern und begleiten, dankte das Publikum mit einem großen Sonderapplaus.

Viel Beifall gab es außerdem für die Percussion-Crew des ehemaligen Schülers und jetzigen Musikschullehrers sowie Hochschulprofessors Klaus Dreher. Musik in der Breite mit Spitzenmusik zu verzahnen ist ihm besonders wichtig. Sein Ensemble ließ die Trommeln bei einem Auftritt mit heißen Rhythmen und imposanten Trommelwirbeln sprechen.

Oberbürgermeister Christof Bolay verglich die Musikschule in seinem Grußwort mit einem herausragenden Leuchtturm in der kulturellen Landschaft und betonte ihre gesellschaftliche Bedeutung. Die Integration unterschiedlicher Gruppierungen sei eine der wichtigsten aktuellen Aufgaben. Auch Friedrich-Koh Dolge unterstrich die Qualität der täglichen Arbeit der Musikschule und forderte höhere Landeszuschüsse für deren Finanzierung. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende des Landesverbands Musikschulen allen Trägern und Stiftungen für ihre finanzielle Unterstützung.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des eigens für diesen Abend zusammengestellten Jubiläumsorchesters, das unter der Leitung des stellvertretenden Musikschulleiters Siegfried Härer den ersten Satz aus der 9. Sinfonie von Antonin Dvořák herausragend spielte. Es folgte ein grandioser Hörgenuss: Anschließend präsentierte das Orchester zusammen mit dem Rock- Pop-Jazz-Ensemble zehn Minuten lang das Crossover-Stück „Child in Time“ von Deep Purple. Das als Protestsong gegen den Vietnamkrieg geschriebene Stück gab dem Festkonzert eine hochaktuelle Note. Dieser Programmpunkt signalisierte, dass es heutzutage ebenso wichtig ist wie im Jahr 1968, laut zu sein und gegen Diskriminierungen aller Art anzugehen. Die Sängerin Andrea Weiß bewies dies mit einer eindrucksvollen Stimme. Am Ende des musikalischen Feuerwerks bedankte sich das Publikum mit rauschendem Beifall und begeisterten Pfiffen für einen unvergesslichen Abend.

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