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16.3.2017

Eine Stadt und ihre Töchter

Grafik: Die Beteiligungen der Stadt

Im Beteiligungsbericht gibt die Verwaltung einen Überblick über die privatrechtlich oder öffentlich-rechtlich organisierten Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist.

Der Beteiligungsbericht wird jährlich von den Zentralen Diensten – Finanzen herausgegeben und dem Gemeinderat zur Kenntnis vorgelegt sowie ortsüblich bekannt gegeben und im Anschluss daran sieben Tage öffentlich ausgelegt. „Im Beteiligungsbericht geben wir Ihnen Information, wie es den Töchtern der Stadt geht“, führte Oberbürgermeister Christof Bolay in der vergangenen Gemeinderatssitzung in den Tagesordnungspunkt ein. Eine Gemeinde kann sich wirtschaftlich an rechtlich unselbständigen oder an rechtlich selbständigen Unternehmen beteiligen. Die Unternehmen werden in einer Rechtsform des privaten oder des öffentlichen Rechts geführt.

Die Stadt Ostfildern ist an insgesamt acht Unternehmen beteiligt. Dabei zählten in den Berichtsjahren zu den Beteiligungsunternehmen die Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft (SEG), die END-Verkehrsgesellschaft und die END-Verwaltungsgesellschaft, das Holzheizkraftwerk Scharnhauser Park und die Baugenossenschaft Filder. Die Eigenbetriebe der Stadt sind die Stadtwerke, die Hallenbäder sowie die Wohnungsverwaltung. Über diese Unternehmen hinaus bestehen weitere Verflechtungen, zum Beispiel mit der Bürger-Energiegenossenschaft, dem Zweckverband Hochwasserschutz Körsch und dem Neckar-Elektrizitätsverband.

Gegenstand der Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft sind die Stadterneuerung und die Unterstützung städtebaulicher Entwicklung im Stadtgebiet. Die SEG hat im Geschäftsjahr 2014 maßgeblich die Abrechnung der städtebaulichen Entwicklung „Scharnhauser Park“ vorbereitet. Bei der Stadterneuerung lag ein Schwerpunkt auf dem Verfahren in Ruit sowie auf der Abrechnung des Verfahrens in Scharnhausen. Die END-Verkehrsgesellschaft hatte die Aufgabe, den öffentlichen Personennahverkehr im Filderraum sicherzustellen. Die Gesellschaft wurde ebenso wie die END-Verwaltungsgesellschaft zum Jahresende 2015 aufgelöst. Der öffentliche Personennahverkehr wird inzwischen vom Landkreis Esslingen sichergestellt.

Das Holzheizkraftwerk Scharnhauser Park betreibt eine Kraftwärmeanlage im Scharnhauser Park für die öffentliche Wärmeversorgung des Gebiets mit regenerativer Energie. Im Geschäftsjahr 2014 war die Wärmeproduktion nicht durchgehend gesichert. Der Grund dafür waren längere Revisionszeiten wegen der Reparatur des Gewölbes und eines Ausfalls des Schubbodens. Die geplante Stromproduktion konnte wegen eines Defekts an einem Modul nicht erreicht werden. Für die nächsten Jahre wird mit einem störungsfreien Betrieb gerechnet.

Die Baugenossenschaft Filder soll eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung sichern. Die Genossenschaft hat 2014 umf angre i che Bauinvestitionen getätigt. Die gute Lage im östlichen Filderraum lässt auch künftig auf eine positive Entwicklung schließen, heißt es im Beteiligungsbericht.

Bei den Eigenbetrieben versorgen die Stadtwerke das Stadtgebiet mit Trinkwasser sowie Teilbereiche der Stadt mit Fernwärme, sie speisen Strom aus Photovoltaik ins öffentliche Netz und bewirtschaften Tiefgaragen. Der Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2014 lag zum Beteiligungsbericht noch nicht vor. Der Eigenbetrieb Hallenbäder betreibt das Hallenbad in Nellingen und hat das Hallenbad Kemnat verpachtet. Die Zahlen haben sich 2014 besser entwickelt als im Vorjahr, in den kommenden Jahren wird mit konstanten Entwicklungen gerechnet.

Der städtische Eigenbetrieb Wohnungsverwaltung verwaltet die Wohnungen der Stadt. Das Geschäftsjahr 2014 war laut dem Beteiligungsbericht ein „durchschnittliches Jahr“ im Blick auf die Mieterwechsel. Die kurzzeitigen Leerstände der Wohnungen wurden dazu genutzt, um notwendige Sanierungen zu erledigen. Durch die anhaltende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist die Prognose für die nächsten Jahre gut. 

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