Diese Woche rollen die Bagger für das Kunstrasenspielfeld an
In diesen Tagen beginnen die Vorarbeiten für die letzte öffentliche Baustelle der Städtischen Entwicklungsgesell-schaft (SEG) im Scharnhauser Park: der Anlage eines Kunstrasenspielfeldes auf der dritten Sportterrasse nördlich des Trendsportfeldes. Noch in dieser Woche sollen die Arbeiter eine Baustraße einrichten. Die Baustelle wird von der Bonhoefferstraße aus angefahren werden.
Bis Ende Juni soll bereits das Umkleidegebäude mit Duschen, Umkleide- sowie Schiedsrichterräumen und Geräteräumen fertig gestellt sein. "Das Gebäude wird wie der Jugendtreff L-Quadrat am Trendsportfeld in die Terrasse eingegraben werden", erläutert Christoph Ruth, der Projektleiter Scharnhauser Park bei der SEG, die Pläne für das Bauvorhaben. Nach der Fertigstellung rage nur die Fassade am Südrand der Terrasse zwischen den Sportplätzen der Sportschule Ruit und dem Trendsportfeld aus der Terrasse heraus. Die Kosten für das Umkleidegebäude sind mit 800.000 Euro veranschlagt worden, insgesamt wird die Bebauung der dritten und letzten Sportterrasse mit 1,8 Millionen Euro zu Buche schlagen. Das Bauvorhaben wird von der SEG finanziert.
Nach dem Bau des Umkleidegebäudes wird am westlichen Rand der Sportterrasse ein Kunstrasenspielfeld angelegt werden. "Wir haben das Feld so weit wie möglich nach Westen gerückt, um die Anwohner so gut wie möglich von Lärmquellen zu entlasten", sagt Ruth. Er rechnet damit, dass die Arbeiten für das Kunstrasenfeld im Juli beginnen werden. Die Vergaben für den Kunstrasenplatz sind zusammen mit dem bereits realisierten Kunstrasenspielfeld in den Sportanlagen Talwiesen in Ruit ausgeschrieben worden - so sollten die Kosten möglichst gering gehalten werden.
Der Kunstrasenplatz bekommt eine moderne Flutlichtanlage, denn er soll "vor allem im Herbst und im Winter, eben bei schlechten Witterungsverhältnissen bespielt werden", so der Projektleiter. Für die Planung der Flutlichtanlage ist mit so genannten Lichtverteilungskurven ermittelt worden, wie das Licht gezielt auf den Platz gerichtet werden kann. "Schon acht Meter neben dem Platz kommt kein Lichtstrahl mehr an", sagt der Projektleiter.
Noch in dieser Woche wollen die Arbeiter damit beginnen, die Baustelle an der dritten Sportterrasse einzurichten. Zur Erschließung der Baustelle wird eine provisorische Straße für die Baustellenfahrzeuge angelegt. Die Baustraße wird direkt von der Bonhoefferstraße weg auf die dritte Sportterrasse gebaut werden, denn "wir möchten auch während der Arbeiten die Anwohner so wenig wie möglich belasten."

Flammende Sterne