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30.8.2018

Die Arbeiten an den Gymnasien in Nellingen sind in vollem Gang

Foto: Bei der Sanierung werden auch die Decken erneuert. Foto: Eisenhardt

Die Sanierungsarbeiten am Otto-Hahn- Gymnasium und am Heinrich-Heine- Gymnasium in Nellingen laufen auf Hochtouren. Bis zum Jahr 2022 werden dort rund 33 Millionen Euro investiert.
In vier Bauabschnitten werden die beiden Gymnasien im Campus in Nellingen bis zum Jahr 2022 grundlegend saniert. Insgesamt geht es dabei um eine Fläche von 16.500 Quadratmetern.

Mit den Sommerferien startete der erste Bauabschnitt im Otto-Hahn-Gymnasium (OHG), dessen Arbeiten sich bis zu den Sommerferien 2019 ziehen werden.

„Am Ende werden für beide Schulen 69 sanierte Klassenzimmer plus zusätzliche Fachklassenzimmer – etwa für Physik und Chemie – zur Verfügung stehen. Das bedeutet insgesamt 14 neue Klassenzimmer. Die derzeitige Kostenschätzung für die Sanierung des OHG und des Heinrich- Heine-Gymnasiums (HHG), das zudem einen Erweiterungsbau mit acht neuen Klassenzimmern erhält, liegt bei insgesamt 33 Millionen Euro. Mögliche konjunkturbedingte Preissteigerungen über die gesamte Bauzeit bis 2022 sind darin noch nicht enthalten. Vom Land erhalten wir Fördermittel in Höhe von rund sieben Millionen Euro“, erklärt Peter Heinzmann, der Abteilungsleiter Technisches Gebäudemanagement (Fachbereich 4, Bauen und Immobilien).

Mehrkosten in Höhe von einer halben Million Euro schlagen für den notwendigen Kauf von Containern zu Buche, die zur zeitweisen Auslagerung der Klassen während der Renovierungsphase angeschafft werden mussten. „Ursprünglich wollten wir Container mieten, haben allerdings keine bekommen“, berichtet Heinzmann. Jedes der 16 Containerklassenzimmer bietet zwischen 60 und 65 Quadratmeter Platz. Während des ersten Bauabschnitts müssen zwölf Klassen aus dem OHG ausgelagert werden. Auch für die bereits sanierten Sanitärräume wird es im ersten Bauabschnitt zeitweise Container geben.

Die Sanierungsarbeiten an den beiden Schulen, die von rund 1.800 Schülern aus Ostfildern, Denkendorf und Neuhausen besucht werden, sind umfangreich. „Jene Bereiche, die nicht bereits in den vergangenen Jahren saniert wurden – darunter der Verwaltungstrakt, die sanitären Anlagen bis auf einzelne Details oder das 2016 entstandene und zwischen den beiden Schulen liegende Selbstlernzentrum, das die Schüler und Lehrer für die Gruppenarbeit, das Lernen am PC, für Besprechungen, aber auch für Fortbildungen nutzen – werden bis auf den Rohbau zurückgeführt“, erklärt Peter Heinzmann. Im Fokus stehen in beiden Gymnasien der zeitgemäße Brandschutz. Wände, Böden und Decken werden erneuert und die bisherigen Räume teils durch neue Durchbrüche umfunktioniert. Dazu kommen eine neue LED-Deckenbeleuchtung, eine modernisierte Haus- und Elektrotechnik samt neuer Leitungstrassen, eine neue Fassade am HHG sowie der Erweiterungsbau. Komplett erneuert werden müssen aus Brandschutzgründen etwa die gesamten Flurtrennwände, die bis dato aus Holzschränken bestehen. Im OHG wird das Foyer deutlich großzügiger und moderner gestaltet. „Es bekommt ein ganz neues Erscheinungsbild“, sagt Heinzmann. Die Klassenzimmer werden neu ausgestattet, und auf einen zeitgemäßen technischen Standard gebracht. „In den Fachklassenräumen für Biologie, Physik, Chemie und Naturwissenschaft und Technik werden wir am Ende der Sanierung fast schon Hochschulstandard haben“, sagt Heinzmann.

Innerhalb des Schulbetriebs werde die Sanierung eine „komplexe Aufgabe“, sagt der Abteilungsleiter. „Die Schulen werden in den nächsten vier Jahren mit großen Einschränkungen wie der Auslagerung der Klassen, der Verwaltung und von Materialien rechnen müssen. Doch sie arbeiten schon jetzt gut organisiert zusammen, das wird funktionieren.“ Seit dem Bau der Gymnasien vor rund 50 Jahren habe es keine größeren Veränderungen gegeben. „Eine grundlegende Sanierung ist daher wirklich an der Zeit“, betont Heinzmann, „danach sollte es wieder mindestens 30 bis 40 Jahre halten.“

 

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