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9.8.2018

Der Gemeinderat nimmt vom Jahresabschluss 2017 der Stadt Kenntnis

Foto: Die Anschlussunterkunft in der Maybachstraße Nellingen war eines der Investitionsprojekte im Haushaltsjahr 2017. Archivfoto: Eisenhardt

Der Gewinn fällt höher aus als gedacht Mit einem Gesamtergebnis von mehr als sieben Millionen Euro Gewinn hat der städtische Haushalt im Jahr 2017 abgeschlossen. Die Mehreinnahmen fließen in Investitionen.
In der letzten Sitzung vor der Sommerpause legte die Finanzverwaltung dem Gemeinderat den Jahresabschluss 2017 der Stadt zur Kenntnis vor.

Statt des ursprünglich angenommenen Gewinns in Höhe von 1,6 Millionen Euro stand zum Jahresende 2017 ein Gewinn in Höhe von 5,8 Millionen Euro. Mit Wertsteigerungen aus Grundstückserlösen konnte „ein Gesamtergebnis in Höhe von 7,1 Millionen Euro verbucht werden“, erläuterte der Kämmerer Rolf Weisbarth dem Gremium. 

Auf der Ertragsseite des Haushalts hätten alle Ertragsarten „noch ein wenig besser abgeschlossen als im Nachtragsplan 2017 erwartet“, sagte Weisbarth, von der Gewerbesteuer über den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bis hin zu den Zuweisungen und Zuschüssen, vor allem aus dem kommunalen Finanzausgleich. Auch die Gebührenerträge und privaten Entgelte lagen über den Ansätzen, ebenso wie die sonstigen Erträge. „Insgesamt wurden Mehrerträge in Höhe von 3,1 Millionen Euro erzielt“, berichtete der Kämmerer.

Bei den Aufwendungen im Ergebnishaushalt „fallen vor allem die eingesparten Personalaufwendungen in Höhe von 1,1 Millionen Euro ins Auge.“ Dies liege an jahresdurchschnittlich 23 unbesetzten Stellen. Beim Sach- und Dienstleistungsaufwand seien 672.000 Euro weniger abgeflossen, bei den sonstigen Aufwendungen 150.000 Euro. „Insgesamt wurde im laufenden Haushalt sparsam und diszipliniert gewirtschaftet, das bedeutete eine Gesamteinsparung in Höhe von 1,1 Millionen Euro“, stellte der Kämmerer fest.

Der Gewinn im Ergebnishaushalt wurde für die Investitionen in Höhe von insgesamt 15,6 Millionen Euro benötigt. Die wesentlichen Investitionen 2017 waren der Neubau der Unterbringung in der Nellinger Maybachstraße (2,8 Millionen Euro), die Sanierung der Realschule Nellingen (1,8 Millionen) sowie der Abbruch und Neubau der Kindertageseinrichtung Waldstraße und die Sanierung der Sporthalle Kemnat mit jeweils 1,1 Millionen Euro.

Der Schuldenstand der Stadt erhöhte sich 2017 geringfügig auf 12,8 Millionen Euro. Mit einer Verschuldung in Höhe von 327 Euro pro Einwohner habe die Stadt im Vergleich zum Landesdurchschnitt (459 Euro pro Einwohner) unterdurchschnittlich abgeschlossen. Die Schulden von Stadt und Eigenbetrieben stiegen von 60,1 auf 64,6 Millionen Euro an.

Insgesamt sei im städtischen Haushalt 2017 sparsam gewirtschaftet worden. Es liege ein positiver Jahresabschluss vor, die Abschreibungen hätten erwirtschaftet werden können und für die Zukunft sei durch verschiedene Rückstellungen vorgesorgt worden, zog der Kämmerer Bilanz.

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