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28.9.2017

Bundestagswahl: So haben die Wahlberechtigten in der Stadt abgestimmt

Tabelle: Die Wahlergebnisse aus Ostfildern. Tabelle: Stadt Ostfildern

Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag haben die beiden Regierungsparteien CDU und SPD Verluste eingefahren. Andere Parteien haben dagegen teilweise kräftig zugelegt.

In Ostfildern lag die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl bei 81,33 Prozent und damit drei Prozentpunkte höher als bei der vorangegangenen Bundestagswahl (78,27 Prozent). Stephanie Wunderle, die Leiterin des für Wahlen zuständigen Fachbereichs 1 (Bürgerservice), freut das: „Das zeigt, dass sich die Bürger in unserer Stadt politisch aktiv beteiligen.“

Aus dem Wahlkreis 261, dem auch Ostfildern zugeordnet ist, wird einzig Markus Grübel (CDU) die hiesigen Interessen in Berlin vertreten. Grübel verteidigt seit 2002 das Direktmandat für seine Partei. Trotz des Erfolgs musste der Kandidat auch in Ostfildern Verluste hinnehmen: Vor vier Jahren hatte Grübel noch 50,63 Prozent der Erststimmen aus Ostfildern auf sich vereinigen können, nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis waren es bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag nur noch 38,70 Prozent.

Auch bei den Zweitstimmen mussten die Christdemokraten Federn lassen. In Ostfildern entfielen 32,95 Prozent auf die CDU (2013: 43,75 Prozent). Die weiteren Ergebnisse der Zweitstimmen in der Gesamtstadt: SPD 16,51 Prozent (21,61), Grüne 15,64 Prozent (12,90), FDP 14,59 Prozent (7,00), AfD 10,68 Prozent (4,54) und Linke 5,89 Prozent (4,54).

Ihr bestes Ergebnis nach Zweitstimmen konnte die CDU im Stadtteil Scharnhausen erzielen (34,13 Prozent). Die SPD erreichte ihre höchste Prozentzahl in Nellingen (17,32), die Grünen im Scharnhauser Park (16,91), die FDP in Kemnat (16,48), die AfD in der Parksiedlung (18,17) und die Linke sowohl in der Parksiedlung als auch im Scharnhauser Park (je 7,50).

Bei der Bundestagswahl wurde am vergangenen Sonntag in insgesamt 36 Wahllokalen in der Stadt sowie acht Briefwahlbezirken ausgezählt. Dafür waren 264 Wahlhelfer im Einsatz. Mancher feierte dabei Premiere als Wahlhelfer, mancher konnte auf ein 45-jähriges Dienstjubiläum zurückblicken. „Wir danken allen, die uns am Wahltag so toll unterstützt haben“, sagt Stephanie Wunderle.

In der Stadt hat bei der Auszählung der Stimmen alles wie am Schnürchen geklappt, die Wahlergebnisse konnten reibungslos an das Landratsamt in Esslingen übermittelt werden. Neben der zentralen Frage, wer am Wahlabend wohl die Nase vorne haben würde, haben einige Wähler noch andere Fragen umgetrieben: Lassen sich die Stifte in den Wahlkabinen ausradieren? „Auch wenn sie wie normale Bleistifte aussehen – unsere Stifte sind dokumentenecht und die Kreuzchen lassen sich nicht entfernen“, sagt die Wahlleiterin.

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