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26.4.2018

Rege Beteiligung ist wichtig

Foto: Warenpräsentation des Einzelhandels. Foto: Rohloff

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg nimmt die Situation des Einzelhandels in der Stadt unter die Lupe. Dafür befragen Studierende Passanten am Dienstag, 8. Mai.
Auch in Ostfildern steht der Einzelhandel angesichts eines sich verändernden Kaufverhaltens vor großen Herausforderungen. Doch für die Attraktivität der Ortszentren spielt der Handel eine bedeutende Rolle.

Er sichert die Nahversorgung, bringt Leben in die Stadtteile, ist Treffpunkt für Menschen und nicht zuletzt ein wichtiger Arbeitgeber.

Um die Situation vor Ort zu analysieren, hat die städtische Wirtschaftsförderung Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre (BWL)-Handel der Dualen Hochschule Baden-Württemberg beauftragt, die Situation in der Stadt unter die Lupe zu nehmen und Handlungsansätze aufzuzeigen. Dazu werden die Studierenden am Dienstag, 8. Mai, vormittags eine Passantenbefragung in allen Stadtteilen durchführen. „Wir würden uns über eine rege Teilnahme an der Befragung freuen“, sagt Oberbürgermeister Christof Bolay. Er fordert Bürger dazu auf, sich zahlreich zu beteiligen. Die Befragung wird rund zehn Minuten dauern.

Dabei interessieren besonders die folgenden Fragen: „Aus welchem Anlass sind Sie heute im Stadtteil? Mit welchem Verkehrsmittel kommen Sie in der Regel? Wo sehen Sie Stärken im Stadtteil und wo Schwächen? Wie zufrieden sind Sie mit der Vielfalt und der Qualität des Warenangebots und der Dienstleistungen im Stadtteil? Wie zufrieden sind Sie mit der Einkaufsatmosphäre?“ Die Antworten bleiben anonym und fließen in Konzepte ein, die Handlungsempfehlungen aufzeigen sollen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Je mehr Bürger sich daran beteiligen, desto aussagekräftiger sind jedoch die Ergebnisse für das Gutachten. „Das Ziel ist es, konkrete Vorschläge zu erarbeiten, die auch umgesetzt werden können“, sagt der Oberbürgermeister.

Die Initiative für diese Untersuchung hatte die Wirtschaftsförderung vergangenes Jahr ergriffen. In Gesprächen zeigten sich auch Einzelhändler dieser Idee gegenüber offen. Durch den Blick von außen erhoffen sich sowohl Einzelhandel als auch Stadtverwaltung neue Impulse, um die Situation in den Stadtteilen voranzubringen.

Bis Ende Juni erarbeiten sechs Gruppen von Studierenden unterschiedliche Konzepte. Dazu werden neben der Passantenbefragung auch Gespräche mit Vertretern des Einzelhandels geführt, die Warenpräsentation in den Geschäften und die Dekoration der Schaufenster in Augenschein genommen sowie die Sauberkeit und Zustände des Straßenraums untersucht.

„Wir sind gespannt, welche konkreten Maßnahmen für Händler und Stadtverwaltung vorgeschlagen werden“, erklärt Manuela Kreuzer, die Leiterin der Wirtschaftsförderung Ostfilderns.

Um mehr Menschen zum Einkaufen in der Stadt zu bewegen, sollen neben den Einkaufsangeboten auch Gastronomie, Immobilien und Erreichbarkeit beleuchtet werden.

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