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14.6.2018

Empfang zum 25. Geburtstag des Scharnhauser Parks im Stadthaus

Foto: Oberbürgermeister Christoph Bolay begrüßte die Ehrengäste zum Empfang. Foto: Wangner

Vor 25 Jahren ist der Grundstein für den Scharnhauser Park gelegt worden. Das wurde mit dem Stadtteilfest und einem Empfang im Stadthaus gefeiert.

Die Ehrengäste beim Empfang der Stadt waren in besonderer Weise mit dem jüngsten Stadtteil von Ostfildern verbunden: Es waren amtierende und ehemalige Gemeinderäte eingeladen, die den Scharnhauser Park mit auf den Weg gebracht haben. Es war mit Achim Geisbauer der Geschäftsführer der Hofkammer-Projektentwicklung da, die als Erschließungsträger eine entscheidende Rolle inne hatte und in partnerschaftlicher Verbundenheit mit der Stadt den neuen Stadtteil mit entwickelte. Es waren Sophie Wolfrum und Alban Janson vor Ort – sie hatten den städtebaulichen Entwurf für den neuen Stadtteil gestaltet. Und es war der damalige Oberbürgermeister Herbert Rösch im Stadthaus. „Er war der entscheidende Motor für das Siedlungsmodell mit dieser ganz besonderen Formensprache“, sagte Christof Bolay in seiner Rede.

Der Oberbürgermeister verwies auf die Tragweite der Entscheidung, die seinerzeit von den Beteiligten gefällt wurde. Nach der Aufgabe der Kaserne habe die Stadt den Aufbau des Scharnhauser Parks als modernen, ökologischen und familienfreundlichen Stadtteil, „als Jahrhundertchance beim Schopf gepackt“. Herbert Rösch, der bei der Entwicklung des Stadtteils zusammen mit dem ehemaligen Baubürgermeister Jürgen Fahrlaender in der Stadtverwaltung die Zügel in Händen hielt, ergänzte: „Mit dem mutigen Entwurf, der mir anfangs gar nicht gefiel, haben wir nicht einfach einen sechsten Stadtteil gebaut, sondern die Stadt aufs Land geholt.“

Welcher Kraftakt dahinter steckte, aus einem abgeschotteten Kasernengelände in den 1990er-Jahren einen urbanen Stadtteil zu formen, wurde in einem Film dokumentiert, den die städtische Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft in Auftrag gegeben hatte. Dort ließen die Macher die Anfänge der Konversion nochmals Revue passieren, zeigten die Meilensteine bei der Entwicklung des Stadtteils auf und dokumentierten, wie sich der Scharnhauser Park nach und nach mit Leben füllte. Wie sich das darstellt, erläuterten Ulrike Weitz, eine der „Ureinwohner“ des Scharnhauser Parks, und Hartmut Wetzel vom Bürgerverein Schapanesen bei einer Podiumsdiskussion, bei der auch die Vorzüge und auch Nachteile, die Impulse des Scharnhauser Parks in die anderen Stadtteile sowie die Entwicklungsperspektiven für den jüngsten Stadtteil selbst diskutiert wurden. Am Ende waren sich die Gäste einig: Die Entwicklung des Scharnhauser Parks war eine Mammutaufgabe, die zur Erfolgsgeschichte geworden ist.

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