Logo

http://www.ostfildern.de//25+Jahre+Netzwerk+Altenhilfe.html

14.12.2017

25 Jahre Netzwerk Altenhilfe

Foto: Gruppenfoto des Netzwerks Altenhilfe Foto: Eberle

Vor 25 Jahren wurde der Grundstein für das Netzwerk Altenhilfe Ostfildern gelegt. Das ist kürzlich mit Fachvorträgen und einem Fest im Theater An der Halle gefeiert worden.
Im Jahr 1992 fand die erste Sitzung der Arbeitsgemeinschaft ambulante Versorgung in Ostfildern statt. Mit dieser Zusammenkunft wurde der Grundstein für das heutige Altenhilfenetzwerk gelegt.

Grundlage der Arbeitsgemeinschaft ist eine intensive Kooperation und Kommunikation zwischen allen in der Arbeit mit älteren Menschen Beteiligten. In das Netzwerk eingebunden sind verschiedene Berufsgruppen und Einrichtungen aus dem ambulanten, teilstationären und stationären Bereich, die verschiedenen Beratungsstellen, die Ärzteschaft, die Palliativversorgung, der Hospizdienst, die Kontaktpersonen in den Wohnanlagen und der Verein Sofia ebenso wie bürgerschaftlich getragene Unterstützungsangebote.

„Man könnte die Arbeit des Netzwerks auch als Bereitschaft beschreiben, nicht nur für die eigene Einrichtung, die eigene Profession, sondern für den Patienten zu denken und zu handeln“, sagte Gabriele Beck von der Leitstelle für Ältere, die ihren Sitz im Nachbarschaftshaus hat. „Im Netzwerk wird es auch in Zukunft viele Themen zu diskutieren geben“, betonte Susanne Volpp, die Leiterin des Fachbereichs 2 (Bildung, Kultur und Familie). Unter anderem nannte sie das Thema des Fachkräftemangels. Susanne Volpp dankte allen, die sich in den vergangenen 25 Jahren im Netzwerk engagiert haben, das Netzwerk gründe sich auf Vertrauen und Mitwirkung. „Ein Netzwerk braucht aber auch Personen und Verantwortlichkeit, es braucht Kümmerer, deshalb geht unser Dank an Gabriele Beck“, sagte die Fachbereichsleiterin. Sie habe die Altenhilfe in Ostfildern maßgeblich mitgeprägt.

Die Altenhilfe in der Stadt hat viele Gesichter und steht auf einer breiten Basis, viele Institutionen sind eingebunden und viele Menschen beteiligen sich, sei es als Hauptamtliche oder als bürgerschaftlich Engagierte. Im Jahr 1989 wurde Ostfildern Modellstadt im Feld der Altenhilfe, Wohnanlagen des Betreuten Wohnens und Treffpunkte für alle Stadtteile wurden geplant und entstanden in den Folgejahren, die Leitstelle für Ältere als Dienst für Dienste aufgebaut. In jedem der folgenden Jahre wurde mindestens ein neues Projekt realisiert oder eine neue Einrichtung eröffnet.

1994 entstand mit der Wohnberatung das erste Volunteersprojekt, 1995 wurde das Gradmannhaus in Ruit mit der ersten Tagespflege in der Stadt eröffnet, 1999 wurde die erste Demenzkampagne gestartet. Ab dem Jahr 2009 wurde eine stationäre und ambulante Palliativversorgung eingerichtet, ebenfalls 2009 wurde auch der Verein Sofia gegründet. Ein Jahr später wurde ein Teilpflegestützpunkt eingerichtet, im Jahr 2012 wurde das Nachbarschaftshaus eröffnet und im Jahr 2015 folgte schließlich das Allgenerationenhaus des Siedlungswerks.

All dies bilde eine Chronik einer Erfolgsgeschichte, sagte Beck. 96 Mal hat die Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Altenhilfe in diesen 25 Jahren getagt, es fand ein konstruktiver Austausch aller Beteiligter statt. „Wir haben in diesen Jahren viel bewegt, wir waren manchmal auch Vorreiter und Pioniere. Wir haben viele innovative Ideen auf den Weg gebracht“, sagte Gabriele Beck. Viele Mitstreiter seien immer wieder bereit gewesen, weiter- und querzudenken, „ohne ihr Engagement, ihr Mitdenken wären wir nicht, wo wir heute sind.“

Zurück zur Übersicht